Qualität verpflichtet – eine Initiative von Elektriker.org
 

Die Außensteckdose richtig anschließen

Eine Außensteckdose im eigenen Garten oder nahe der Garage anzuschließen, bringt einige wichtige Vorteile mit sich. Immer mehr Haus- und Gartenbesitzer entscheiden sich daher dafür, diesen Anschluss durchzuführen – doch dazu werden Fachkenntnisse und Geschick benötigt. Auch die passende Steckdose muss beschafft werden. Erfahren Sie bei Elektriker.org, wie eine Außensteckdose angeschlossen wird!

Umständliche Verteiler und Kabelrollen haben ein Ende: Wird die Außensteckdose im Garten richtig angeschlossen, führt dies zu deutlich mehr Komfort. © Antranias / pixabay.com

Wenn eine Außensteckdose auf dem Grundstück angeschlossen wird, bietet diese Maßnahme ganz neue Möglichkeiten für den Haus- und Gartenbesitzer. Grundsätzlich gehen mit dieser Maßnahme nämlich ein deutlich höherer Komfort sowie eine unkompliziertere Verkabelung der einzelnen Geräte und Objekte einher. So kann zum Beispiel die Außenbeleuchtung durch diese neue Stromquelle unkompliziert und ohne Umstände betrieben werden, aber auch Gartengeräte werden hier angeschlossen. Um von diesen Vorzügen profitieren zu können, muss die Außensteckdose allerdings unbedingt fachgerecht angeschlossen werden – so werden Probleme mit der Stromzufuhr und der Verkabelung langfristig vermieden.

Was ist bei der Planung der Steckdose im Außenbereich zu beachten?

Wer eine Außensteckdose anschließen will, muss das sorgfältig planen – die Verwendung von Strom im Außenbereich kann andernfalls gefährlich werden! Um das Projekt erfolgreich umzusetzen, sollte ein hochwertiges Produkt angeschafft werden – die Steckdose muss im Außenbereich des Grundstücks immerhin Wind und Wetter standhalten.
Die Außensteckdose sollte aus diesem Grund Spritzwasser, UV-Einstrahlung sowie verschiedenen Witterungen – also auch großer Hitze oder Frost – standhalten können, ohne in der Funktionsfähigkeit oder der Sicherheit darunter zu leiden. Die Einteilung in IPL-Klassen kann hier ein wichtiger Wegweiser sein. Diese Einteilung gibt die Schutzklasse der Steckdosen an und sollte bei Außensteckdosen im Idealfall als IP65 vorhanden sein: Produkte, die mit dieser Schutzart ausgezeichnet sind, sind staubdicht und vor starkem Strahlwasser geschützt.

Welche Steckdose soll verwendet werden?

Auch im Bereich der Außensteckdosen gibt es verschiedenste Modelle, die angeschlossen werden können.
Neben den klassischen verdrahteten Steckdosen gibt es nämlich zum Beispiel auch Steckdosen mit Funk, die sich als besonders praktisch erweisen: Über eine Fernbedienung kann die Stromzufuhr bei diesen Geräten geregelt werden. Meistens handelt es sich dabei um Aufsätze, die in die normale Steckdose gesteckt werden.
Darüber hinaus sind sogenannte Energiesäulen erhältlich, die mehrere Steckdosen in sich vereinen. Eine solche Anschaffung lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Außensteckdosen angeschlossen werden sollen.

Sowohl einzelne Steckdosen als auch Säulen sind darüber hinaus in verschiedenen Designs und Ausführungen erhältlich. Durch die Steinoptik wird die Stromzufuhr zum Beispiel unauffällig in den Garten integriert – aber nicht nur die Ästhetik steht im Vordergrund: Durch Klappen und Abdeckungen wird Feuchtigkeit daran gehindert, in die Steckdose einzudringen.
Außerdem gibt es Modelle, die mit einem Schloss ausgestattet sind. Dadurch können Stromdiebe abgehalten werden.

Welche Außensteckdose Sie auf Ihrem Grundstück anschließen, hängt grundsätzlich also von Ihren optischen Bedürfnisse und den technischen und mechanischen Anforderungen ab. Wichtig ist jedoch bei allen Modellen, dass die Sicherheit im Vordergrund steht – das gilt vor allem, wenn die Steckdose schließlich installiert und in Betrieb genommen wird.

Die Außensteckdose korrekt anschließen – so geht‘s

Wenn Sie sich für eine Steckdose für den Außenbereich entschieden haben, folgt die Installation. Auch hier gibt es jedoch einige Faktoren, die bedacht werden müssen. Dazu gehören vor allem der richtige Standort und die Vorgehensweise bei der Installation.

Standort

Wenn die Außensteckdose angeschlossen wird, wählt der versierte Elektriker einen geeigneten Standort für Ihr Vorhaben. Die Steckdose sollte dabei nicht zu weit weg vom Wohnhaus gelegen sein, um den Anschluss an die Stromversorgung nicht unnötig zu erschweren, allerdings sollte auch die zu betreibenden Geräte und Objekte nicht allzu weit entfernt sein, um eine lange Kabelverlegung zu vermeiden. Meistens wird innerhalb des Gebäudes eine sogenannte Abzweigdose installiert, an der die Stromleitung über ein Loch in der Gebäudewand ins Freie geführt wird.
Grundsätzlich ist es natürlich ratsam, die Steckdose an einem wind- und wettergeschützten Standort anzubringen. Wird ein robustes Gerät in einer passenden Schutzklasse gewählt, kann dieses allerdings auch an kritischeren Orten montiert werden.

Montage und Anbringung

Wenn ein passender Standort gefunden wurde, folgt der eigentliche Anschluss der Außensteckdose. Dazu wird ein Erdkabel benötigt, das für die Verlegung im Außenbereich konzipiert wurde: Diese Kabel besitzen eine besonders starke Isolierung, die die Verlegung unter der Erde ermöglicht. Bei Bedarf können diese Erdkabel auch verlängert werden, sodass die Installation der Steckdose auch in weiterer Entfernung möglich ist.

ACHTUNG:
Bei der Verlegung der Erdkabel und dem Anschluss der Außensteckdose muss darauf geachtet werden, dass ein sogenannter Fehlerstromschutzschalter vorhanden ist. Dieser sorgt in Notfällen für einen sofortigen Kurzschluss, sodass zum Beispiel Personen im Ernstfall vor erhöhten Risiken durch einen Stromschlag geschützt werden.

Wichtig ist, dass eine Außensteckdose nie von Heimwerkern selbst im Alleingang angeschlossen wird. Der unvorsichtige und laienhafte Umgang mit der Verkabelung und dem fließenden Strom kann nämlich schnell gefährlich werden. Wenn Sie in diesem Bereich nicht geübt sind, sollten Sie daher darauf verzichten, die Steckdose alleine zu installieren, und lieber einen Elektriker engagieren.

Der Fachmann aus dem Elektrikerbetrieb schaltet als ersten Schritt den Strom ab und prüft sorgfältig, ob die Leitungen wirklich spannungsfrei sind. Dann werden die Erdkabel etwa 60 cm (Zentimeter) tief im Boden auf einer Schicht aus Sand und innerhalb eines Rohrs versenkt, damit sie nicht von Wurzeln oder Umgrabungen des Bodens beeinflusst werden. Erst im Anschluss werden die Erdkabel mit der Steckdose verbunden. Im Anschluss können die Geräte mit dem Strom versorgt und wie geplant in Betrieb genommen werden – allerdings sollte der fachkundige Elektriker im Idealfall auch dann noch anwesend sein, wenn die Außensteckdose zum ersten Mal genutzt wird. So kann er prüfen, ob die Steckdose wie vorgesehen funktioniert. Dadurch erhalten Sie schon nach kürzester Zeit eine funktionale Stromquelle im Garten, die zudem auch noch als schickes Accessoire dienen kann.

Fazit

Um die Außensteckdose anschließen zu können, sind einige Überlegungen und Vorbereitungen notwendig. So muss zum Beispiel das passende Gerät mit der richtigen Ausrüstung gefunden werden, das Sie im Idealfall auch noch optisch anspricht. Weiterhin spielt der Faktor der Sicherheit natürlich eine sehr große Rolle, denn die Außensteckdose befindet sich in einem Bereich, der von der natürlichen Witterung und damit auch von Nässe und Feuchtigkeit betroffen ist. Umso wichtiger ist es aus diesem Grund, einen Elektriker zu kontaktieren, der die Außensteckdose anschließt – dieser beachtet alle Sicherheitsaspekte bei der Installation und sorgt dafür, dass das Produkt problemlos und ohne Gefahr genutzt werden kann.

Eine Außensteckdose im eigenen Garten oder nahe der Garage anzuschließen, bringt einige wichtige Vorteile mit sich. Immer mehr Haus- und Gartenbesitzer entscheiden sich daher dafür, diesen Anschluss durchzuführen – doch dazu werden Fachkenntnisse und Geschick benötigt. Auch die passende Steckdose muss beschafft werden. Erfahren Sie bei Elektriker.org, wie eine Außensteckdose angeschlossen wird!

Umständliche Verteiler und Kabelrollen haben ein Ende: Wird die Außensteckdose im Garten richtig angeschlossen, führt dies zu deutlich mehr Komfort. © Antranias / pixabay.com

Wenn eine Außensteckdose auf dem Grundstück angeschlossen wird, bietet diese Maßnahme ganz neue Möglichkeiten für den Haus- und Gartenbesitzer. Grundsätzlich gehen mit dieser Maßnahme nämlich ein deutlich höherer Komfort sowie eine unkompliziertere Verkabelung der einzelnen Geräte und Objekte einher. So kann zum Beispiel die Außenbeleuchtung durch diese neue Stromquelle unkompliziert und ohne Umstände betrieben werden, aber auch Gartengeräte werden hier angeschlossen. Um von diesen Vorzügen profitieren zu können, muss die Außensteckdose allerdings unbedingt fachgerecht angeschlossen werden – so werden Probleme mit der Stromzufuhr und der Verkabelung langfristig vermieden.

Was ist bei der Planung der Steckdose im Außenbereich zu beachten?

Wer eine Außensteckdose anschließen will, muss das sorgfältig planen – die Verwendung von Strom im Außenbereich kann andernfalls gefährlich werden! Um das Projekt erfolgreich umzusetzen, sollte ein hochwertiges Produkt angeschafft werden – die Steckdose muss im Außenbereich des Grundstücks immerhin Wind und Wetter standhalten.
Die Außensteckdose sollte aus diesem Grund Spritzwasser, UV-Einstrahlung sowie verschiedenen Witterungen – also auch großer Hitze oder Frost – standhalten können, ohne in der Funktionsfähigkeit oder der Sicherheit darunter zu leiden. Die Einteilung in IPL-Klassen kann hier ein wichtiger Wegweiser sein. Diese Einteilung gibt die Schutzklasse der Steckdosen an und sollte bei Außensteckdosen im Idealfall als IP65 vorhanden sein: Produkte, die mit dieser Schutzart ausgezeichnet sind, sind staubdicht und vor starkem Strahlwasser geschützt.

Welche Steckdose soll verwendet werden?

Auch im Bereich der Außensteckdosen gibt es verschiedenste Modelle, die angeschlossen werden können.
Neben den klassischen verdrahteten Steckdosen gibt es nämlich zum Beispiel auch Steckdosen mit Funk, die sich als besonders praktisch erweisen: Über eine Fernbedienung kann die Stromzufuhr bei diesen Geräten geregelt werden. Meistens handelt es sich dabei um Aufsätze, die in die normale Steckdose gesteckt werden.
Darüber hinaus sind sogenannte Energiesäulen erhältlich, die mehrere Steckdosen in sich vereinen. Eine solche Anschaffung lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Außensteckdosen angeschlossen werden sollen.

Sowohl einzelne Steckdosen als auch Säulen sind darüber hinaus in verschiedenen Designs und Ausführungen erhältlich. Durch die Steinoptik wird die Stromzufuhr zum Beispiel unauffällig in den Garten integriert – aber nicht nur die Ästhetik steht im Vordergrund: Durch Klappen und Abdeckungen wird Feuchtigkeit daran gehindert, in die Steckdose einzudringen.
Außerdem gibt es Modelle, die mit einem Schloss ausgestattet sind. Dadurch können Stromdiebe abgehalten werden.

Welche Außensteckdose Sie auf Ihrem Grundstück anschließen, hängt grundsätzlich also von Ihren optischen Bedürfnisse und den technischen und mechanischen Anforderungen ab. Wichtig ist jedoch bei allen Modellen, dass die Sicherheit im Vordergrund steht – das gilt vor allem, wenn die Steckdose schließlich installiert und in Betrieb genommen wird.

Die Außensteckdose korrekt anschließen – so geht‘s

Wenn Sie sich für eine Steckdose für den Außenbereich entschieden haben, folgt die Installation. Auch hier gibt es jedoch einige Faktoren, die bedacht werden müssen. Dazu gehören vor allem der richtige Standort und die Vorgehensweise bei der Installation.

Standort

Wenn die Außensteckdose angeschlossen wird, wählt der versierte Elektriker einen geeigneten Standort für Ihr Vorhaben. Die Steckdose sollte dabei nicht zu weit weg vom Wohnhaus gelegen sein, um den Anschluss an die Stromversorgung nicht unnötig zu erschweren, allerdings sollte auch die zu betreibenden Geräte und Objekte nicht allzu weit entfernt sein, um eine lange Kabelverlegung zu vermeiden. Meistens wird innerhalb des Gebäudes eine sogenannte Abzweigdose installiert, an der die Stromleitung über ein Loch in der Gebäudewand ins Freie geführt wird.
Grundsätzlich ist es natürlich ratsam, die Steckdose an einem wind- und wettergeschützten Standort anzubringen. Wird ein robustes Gerät in einer passenden Schutzklasse gewählt, kann dieses allerdings auch an kritischeren Orten montiert werden.

Montage und Anbringung

Wenn ein passender Standort gefunden wurde, folgt der eigentliche Anschluss der Außensteckdose. Dazu wird ein Erdkabel benötigt, das für die Verlegung im Außenbereich konzipiert wurde: Diese Kabel besitzen eine besonders starke Isolierung, die die Verlegung unter der Erde ermöglicht. Bei Bedarf können diese Erdkabel auch verlängert werden, sodass die Installation der Steckdose auch in weiterer Entfernung möglich ist.

ACHTUNG:
Bei der Verlegung der Erdkabel und dem Anschluss der Außensteckdose muss darauf geachtet werden, dass ein sogenannter Fehlerstromschutzschalter vorhanden ist. Dieser sorgt in Notfällen für einen sofortigen Kurzschluss, sodass zum Beispiel Personen im Ernstfall vor erhöhten Risiken durch einen Stromschlag geschützt werden.

Wichtig ist, dass eine Außensteckdose nie von Heimwerkern selbst im Alleingang angeschlossen wird. Der unvorsichtige und laienhafte Umgang mit der Verkabelung und dem fließenden Strom kann nämlich schnell gefährlich werden. Wenn Sie in diesem Bereich nicht geübt sind, sollten Sie daher darauf verzichten, die Steckdose alleine zu installieren, und lieber einen Elektriker engagieren.

Der Fachmann aus dem Elektrikerbetrieb schaltet als ersten Schritt den Strom ab und prüft sorgfältig, ob die Leitungen wirklich spannungsfrei sind. Dann werden die Erdkabel etwa 60 cm (Zentimeter) tief im Boden auf einer Schicht aus Sand und innerhalb eines Rohrs versenkt, damit sie nicht von Wurzeln oder Umgrabungen des Bodens beeinflusst werden. Erst im Anschluss werden die Erdkabel mit der Steckdose verbunden. Im Anschluss können die Geräte mit dem Strom versorgt und wie geplant in Betrieb genommen werden – allerdings sollte der fachkundige Elektriker im Idealfall auch dann noch anwesend sein, wenn die Außensteckdose zum ersten Mal genutzt wird. So kann er prüfen, ob die Steckdose wie vorgesehen funktioniert. Dadurch erhalten Sie schon nach kürzester Zeit eine funktionale Stromquelle im Garten, die zudem auch noch als schickes Accessoire dienen kann.

Fazit

Um die Außensteckdose anschließen zu können, sind einige Überlegungen und Vorbereitungen notwendig. So muss zum Beispiel das passende Gerät mit der richtigen Ausrüstung gefunden werden, das Sie im Idealfall auch noch optisch anspricht. Weiterhin spielt der Faktor der Sicherheit natürlich eine sehr große Rolle, denn die Außensteckdose befindet sich in einem Bereich, der von der natürlichen Witterung und damit auch von Nässe und Feuchtigkeit betroffen ist. Umso wichtiger ist es aus diesem Grund, einen Elektriker zu kontaktieren, der die Außensteckdose anschließt – dieser beachtet alle Sicherheitsaspekte bei der Installation und sorgt dafür, dass das Produkt problemlos und ohne Gefahr genutzt werden kann.