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Das ist beim Anschluss eines Bewegungsmelders zu beachten

Das Anschließen eines Bewegungsmelders kann das Zuhause sicherer machen und zugleich als praktische Lichtquelle dienen. Allerdings haben Laien dabei einiges zu beachten, damit das Gerät seinen Zweck erfüllen kann – sowohl das Anschließen als auch das gewählte Produkt spielen hier eine wichtige Rolle. Erfahren Sie bei Elektriker.org mehr dazu!

Ein Bewegungsmelder, der als Alarmanlage angeschlossen ist, sorgt für ein sicheres Zuhause! © Thorben Wengert / pixelio.de

Ein Bewegungsmelder funktioniert je nach Anschluss, Modell und Einstellung mit elektromagnetischen Wellen, Ultraschall oder Infrarotstrahlung. Der Bewegungsmelder wird oft mit einer Alarmanlage kombiniert. Die meisten Melder reagieren auf eine Bewegung mit Licht oder Alarm. Allerdings können die Modelle meistens so eingestellt werden, dass sie auf den Einsatzort perfekt abgestimmt sind.

Zwecke und Vorteile des Bewegungsmelders

In erster Linie wird der Bewegungsmelder in den meisten Fällen als Lichtquelle genutzt. Diese Modelle werden auch als Präsenzmelder bezeichnet. Dabei steht zum einen der praktische Nutzen im Mittelpunkt, denn dieses Licht spart durch den gezielten Einsatz Energie – hier wird nur Strom verbraucht, wenn es wirklich nötig ist. Zum anderen müssen Sie durch einen angeschlossenen Bewegungsmelder nicht mehr im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchen. Auch, wenn Sie keine Hand mehr freihaben – etwa durch viele Einkaufstüten – kann sich ein automatischer Lichtschalter als nützlich erweisen. So ist der Bewegungsmelder eine praktische Alternative zum herkömmlichen Lichtschalter. Durch die PIR-Technik reagieren moderne Bewegungsmelder mittlerweile sogar auf sich ändernde Wärme in ihrem Wirkungsbereich, was diese Geräte besonders effizient und genau macht.

Darüber hinaus kann der Bewegungsmelder natürlich auch im Zuge einer Alarmanlage installiert werden, denn so erreichen Sie besondere Sicherheit. Dabei muss der Bewegungsmelder jedoch von einem Fachmann für Elektronik optimal eingestellt werden, um Fehlalarm zu vermeiden. In sogenannten Smart-Homes kann der Bewegungsmelder mit weiteren nützlichen Geräten verbunden werden – etwa mit einer Überwachungskamera, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen.

Anschließen des Bewegungsmelders

Aufputz oder Unterputz?

Ein Bewegungsmelder kann grundsätzlich in zwei verschiedenen Formen angeschlossen werden: Als Aufputz und als Unterputz. Im Unterputz ersetzt der Bewegungsmelder den Ein- und Ausschalter des Lichts. Natürlich kann der Bewegungsmelder auch auf dem Putz installiert werden. Hier gibt es außerdem Modelle, die stehend fixiert werden. Die Frage nach der Anbringungsart ist sowohl eine ästhetische als auch eine praktische Frage, die Sie mit Ihrem Fachmann klären sollten.

UNSER TIPP:
Das Gehäuse des Bewegungsmelders sollte unbedingt wasserdicht sein, wenn er im Außenbereich angebracht wird. Außerdem sollte das gewählte Modell die Schutzart IP65 erfüllen, die angibt, dass das Innere des Modells vor Staub und Strahlwasser geschützt ist. Wird die Lichtquelle in der Nähe des Gartenteichs angelegt, ist die IP67 sinnvoll, die das Licht auch unter Wasser schützt.

Anbringung

Vor der eigentlichen Anbringung des Geräts muss der passende Standort gewählt werden. Als sinnvolle Orte haben sich Garagen, Hausflure, Keller oder Einfahrten bewährt: Hier ist die Lichtquelle sinnvoll und wird meistens benötigt.
Der Anschluss des Bewegungsmelders erfolgt immer durch einen versierten Elektroniker. Dieser kann gemeinsam mit Ihnen ein für Ihre Bedürfnisse und Zwecke geeignetes Modell finden, denn das Angebot ist in diesem Bereich sehr groß. Daneben übernimmt der Profi auch die wichtige Aufgabe, die einzelnen Kabel richtig anzuschließen, damit das Gerät zuverlässig funktioniert. Dazu gehören im Wesentlichen die Strom führenden Kabel, der Neutralleiter und die Leitung zum Verbraucher. Bei hochwertigen Geräten ist zudem ein Schutzleiter verbaut, der angebracht werden muss. Bei der Zwei-Draht-Technik sind nur Strom- und Verbraucherkabel vorhanden. Soll der Bewegungsmelder nachgerüstet werden, stellt der Elektriker natürlich zuvor den Strom ab. Laien sollten unbedingt darauf verzichten, das Anschließen des Bewegungsmelders selbst zu übernehmen, denn die Anschlüsse von Bewegungsmeldern verfügen nicht selten über Spannungen von über 230 V (Volt), was für den Menschen bereits schädlich sein kann. Unerfahrene Heimwerker sind davon besonders betroffen, da sie die nötigen Sicherheitsvorkehrungen nicht kennen.

Einstellung

Nach der Anbringung muss der Bewegungsmelder so eingestellt werden, dass er seinen Zweck erfüllen kann. Die wichtigsten Faktoren bei der Einstellung des Bewegungsmelders sind die Helligkeit, der erfasste Bereich sowie die Einstellung der Zeit. Damit können die Einstellungen so vorgenommen werden, dass das Licht automatisch dann eingeschaltet wird, wenn die Dämmerung einsetzt. Außerdem kann ein Timer gesetzt werden, der bestimmt, wann sich das Licht nach Auslösung wieder abschaltet. Auch die Stärke der Beleuchtung kann bei modernen Geräten individuell geregelt werden, sodass Sie zum Beispiel festlegen können, dass die Lichtquelle nachts stärker leuchtet als in der Dämmerung. So erreichen Sie maximalen Komfort und können individuell festlegen, bei welchem Lichteinfall der Melder wie reagieren soll.

Die Definierung des Erfassungsbereichs hängt grundsätzlich davon ab, wie das Grundstück aufgebaut ist und zu welchem Zweck der Bewegungsmelder angeschlossen wird. Ein gewöhnlicher Bewegungsmelder verfügt über einen Wirkungsbereich mit einem Radius von etwa 15 Metern. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele Bewegungsmelder im Bereich unmittelbar neben ihnen einen toten Winkel besitzen. Lassen Sie sich daher vor der Wahl eines Modells beraten!
Der Elektriker kann Ihnen darüber hinaus auch dabei behilflich sein, die Bewegungsmelder so zu modifizieren, dass der Wirkungsbereich perfekt auf Ihr Grundstück und Ihre Räumlichkeiten angepasst ist: Durch spezielle Abdeckungen für den Sensor wird zum Beispiel erreicht, dass bestimmte Teile des Bereichs des Bewegungsmelders nicht mehr erfasst werden. Damit vermeiden Sie, dass der Bewegungsmelder beispielsweise auf den Nachbarn oder Passanten auf dem Gehweg reagiert. So reagiert der Bewegungsmelder noch effizienter und wird nicht unbeabsichtigt eingeschaltet.

Gefahren, Risiken und Nachteile

Der Umgang und die Arbeit mit Strom ist immer eine Tätigkeit, die dem Fachmann überlassen werden sollte – zu groß sind die Gefahren für den menschlichen Körper. Auch bei niedrigen Spannungen können bereits Schäden und Verletzungen auftreten, wenn mit den Kabeln und Anschlüssen nicht kompetent und fachgerecht umgegangen wird! Ein Elektriker weiß dagegen, wie er die einzelnen Sicherheitsvorkehrungen umsetzen muss.
Daneben haben Sie mit Bewegungsmeldern vor allem in minderwertiger Ausführung oder bei falscher Einstellung das Problem, dass nicht nur auf Menschen reagiert wird – häufig wird das Licht auch aktiviert, wenn Katzen oder Hunde vorbeilaufen. Der Bewegungsmelder sollte daher so angeschlossen werden, dass er weder zu sensibel reagiert noch vorbeigehende Menschen missachtet. Bei starkem Regen oder Schneefall kann sich die Reichweite bei Bewegungsmeldern mit Infrarottechnik zudem verschlechtern.

Nicht zuletzt spielen auch die Kosten eine Rolle: Die Anschaffung geht in der Regel mit einem höheren Preis einher als gewöhnliche Lichtschalter. Auch müssen nicht selten mehrere Bewegungsmelder angeschlossen werden, um ausreichend Licht zur Verfügung zu haben. Dennoch machen sich vor allem hochwertige Modelle bezahlt, die energetisch besonders effizient sind und mehrere Jahre halten – der Anschaffungspreis wird so durch die deutlich verminderten Stromkosten relativiert.

Kosten

Die genauen kosten für einen Bewegungsmelder hängen von zahlreichen Faktoren ab, zu denen unter anderem die Art der Erfassung oder das Material des Gehäuses gehören. Für gewöhnlich kosten Bewegungsmelder in den unteren Preisklassen etwa 20 €, allerdings gehen mit diesen Produkten häufig Probleme einher – sie sind in der Regel deutlich weniger haltbar als hochwertige Produkte. Während übermäßig günstige Modelle teilweise schon nach einigen Monaten nicht mehr funktionieren, können robuste und hochwertige Bewegungsmelder etwa zehn Jahre halten. Diese Geräte kosten natürlich entsprechend mehr – für etwa 90 € können Sie sehr gute Bewegungsmelder erhalten, die Preisspanne ist nach oben natürlich offen. Eine solche Investition lohnt sich für gewöhnlich durch die lange Haltbarkeit und die optimale Leistungsfähigkeit. Manche Modelle kosten bis zu 500 € und verfügen über Erweiterungen wie eine eigens eingebaute Kamera.
Vergessen Sie dabei nicht, dass auch das Anschließen des Bewegungsmelders etwas kostet – dieser Preis ist jedoch vom Fachbetrieb und von Ihrer Region abhängig. Bei einem größeren Projekt oder bei mehreren Bewegungsmeldern lohnt es sich, mehrere Angebote von Elektrikern einzuholen, um einen Überblick zu erhalten. In der Regel ist die Installation durch einen geschulten Elektriker schnell erledigt. Soll das Produkt mit einer Überwachungskamera oder einem Smart Home verknüpft werden, kann sich der Preis erhöhen.

Fazit

Einen Bewegungsmelder anzuschließen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Strom sparen und eine effiziente Lichtquelle oder eine Alarmanlage gezielt nutzen möchten. Dies ist vor allem in Einfahrten, Kellern oder im Hausflur von Relevanz – wird hier der herkömmliche Lichtschalter durch den Bewegungsmelder ersetzt, können Sie von der automatischen und unkomplizierten Lichtquelle profitieren. Neben der Wahl eines richtigen Produkts ist es auch wichtig, dass der Bewegungsmelder ordnungsgerecht angeschlossen wird – so werden Unfälle vermieden. Ziehen Sie dazu einen Fachmann hinzu, der die Installation vornimmt und den Bewegungsmelder so einrichtet, dass er als Lichtquelle fungiert oder mit einer Alarmanlage verbunden wird. Damit ist Ihr Zuhause sicher geschützt!

Das Anschließen eines Bewegungsmelders kann das Zuhause sicherer machen und zugleich als praktische Lichtquelle dienen. Allerdings haben Laien dabei einiges zu beachten, damit das Gerät seinen Zweck erfüllen kann – sowohl das Anschließen als auch das gewählte Produkt spielen hier eine wichtige Rolle. Erfahren Sie bei Elektriker.org mehr dazu!

Ein Bewegungsmelder, der als Alarmanlage angeschlossen ist, sorgt für ein sicheres Zuhause! © Thorben Wengert / pixelio.de

Ein Bewegungsmelder funktioniert je nach Anschluss, Modell und Einstellung mit elektromagnetischen Wellen, Ultraschall oder Infrarotstrahlung. Der Bewegungsmelder wird oft mit einer Alarmanlage kombiniert. Die meisten Melder reagieren auf eine Bewegung mit Licht oder Alarm. Allerdings können die Modelle meistens so eingestellt werden, dass sie auf den Einsatzort perfekt abgestimmt sind.

Zwecke und Vorteile des Bewegungsmelders

In erster Linie wird der Bewegungsmelder in den meisten Fällen als Lichtquelle genutzt. Diese Modelle werden auch als Präsenzmelder bezeichnet. Dabei steht zum einen der praktische Nutzen im Mittelpunkt, denn dieses Licht spart durch den gezielten Einsatz Energie – hier wird nur Strom verbraucht, wenn es wirklich nötig ist. Zum anderen müssen Sie durch einen angeschlossenen Bewegungsmelder nicht mehr im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchen. Auch, wenn Sie keine Hand mehr freihaben – etwa durch viele Einkaufstüten – kann sich ein automatischer Lichtschalter als nützlich erweisen. So ist der Bewegungsmelder eine praktische Alternative zum herkömmlichen Lichtschalter. Durch die PIR-Technik reagieren moderne Bewegungsmelder mittlerweile sogar auf sich ändernde Wärme in ihrem Wirkungsbereich, was diese Geräte besonders effizient und genau macht.

Darüber hinaus kann der Bewegungsmelder natürlich auch im Zuge einer Alarmanlage installiert werden, denn so erreichen Sie besondere Sicherheit. Dabei muss der Bewegungsmelder jedoch von einem Fachmann für Elektronik optimal eingestellt werden, um Fehlalarm zu vermeiden. In sogenannten Smart-Homes kann der Bewegungsmelder mit weiteren nützlichen Geräten verbunden werden – etwa mit einer Überwachungskamera, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen.

Anschließen des Bewegungsmelders

Aufputz oder Unterputz?

Ein Bewegungsmelder kann grundsätzlich in zwei verschiedenen Formen angeschlossen werden: Als Aufputz und als Unterputz. Im Unterputz ersetzt der Bewegungsmelder den Ein- und Ausschalter des Lichts. Natürlich kann der Bewegungsmelder auch auf dem Putz installiert werden. Hier gibt es außerdem Modelle, die stehend fixiert werden. Die Frage nach der Anbringungsart ist sowohl eine ästhetische als auch eine praktische Frage, die Sie mit Ihrem Fachmann klären sollten.

UNSER TIPP:
Das Gehäuse des Bewegungsmelders sollte unbedingt wasserdicht sein, wenn er im Außenbereich angebracht wird. Außerdem sollte das gewählte Modell die Schutzart IP65 erfüllen, die angibt, dass das Innere des Modells vor Staub und Strahlwasser geschützt ist. Wird die Lichtquelle in der Nähe des Gartenteichs angelegt, ist die IP67 sinnvoll, die das Licht auch unter Wasser schützt.

Anbringung

Vor der eigentlichen Anbringung des Geräts muss der passende Standort gewählt werden. Als sinnvolle Orte haben sich Garagen, Hausflure, Keller oder Einfahrten bewährt: Hier ist die Lichtquelle sinnvoll und wird meistens benötigt.
Der Anschluss des Bewegungsmelders erfolgt immer durch einen versierten Elektroniker. Dieser kann gemeinsam mit Ihnen ein für Ihre Bedürfnisse und Zwecke geeignetes Modell finden, denn das Angebot ist in diesem Bereich sehr groß. Daneben übernimmt der Profi auch die wichtige Aufgabe, die einzelnen Kabel richtig anzuschließen, damit das Gerät zuverlässig funktioniert. Dazu gehören im Wesentlichen die Strom führenden Kabel, der Neutralleiter und die Leitung zum Verbraucher. Bei hochwertigen Geräten ist zudem ein Schutzleiter verbaut, der angebracht werden muss. Bei der Zwei-Draht-Technik sind nur Strom- und Verbraucherkabel vorhanden. Soll der Bewegungsmelder nachgerüstet werden, stellt der Elektriker natürlich zuvor den Strom ab. Laien sollten unbedingt darauf verzichten, das Anschließen des Bewegungsmelders selbst zu übernehmen, denn die Anschlüsse von Bewegungsmeldern verfügen nicht selten über Spannungen von über 230 V (Volt), was für den Menschen bereits schädlich sein kann. Unerfahrene Heimwerker sind davon besonders betroffen, da sie die nötigen Sicherheitsvorkehrungen nicht kennen.

Einstellung

Nach der Anbringung muss der Bewegungsmelder so eingestellt werden, dass er seinen Zweck erfüllen kann. Die wichtigsten Faktoren bei der Einstellung des Bewegungsmelders sind die Helligkeit, der erfasste Bereich sowie die Einstellung der Zeit. Damit können die Einstellungen so vorgenommen werden, dass das Licht automatisch dann eingeschaltet wird, wenn die Dämmerung einsetzt. Außerdem kann ein Timer gesetzt werden, der bestimmt, wann sich das Licht nach Auslösung wieder abschaltet. Auch die Stärke der Beleuchtung kann bei modernen Geräten individuell geregelt werden, sodass Sie zum Beispiel festlegen können, dass die Lichtquelle nachts stärker leuchtet als in der Dämmerung. So erreichen Sie maximalen Komfort und können individuell festlegen, bei welchem Lichteinfall der Melder wie reagieren soll.

Die Definierung des Erfassungsbereichs hängt grundsätzlich davon ab, wie das Grundstück aufgebaut ist und zu welchem Zweck der Bewegungsmelder angeschlossen wird. Ein gewöhnlicher Bewegungsmelder verfügt über einen Wirkungsbereich mit einem Radius von etwa 15 Metern. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele Bewegungsmelder im Bereich unmittelbar neben ihnen einen toten Winkel besitzen. Lassen Sie sich daher vor der Wahl eines Modells beraten!
Der Elektriker kann Ihnen darüber hinaus auch dabei behilflich sein, die Bewegungsmelder so zu modifizieren, dass der Wirkungsbereich perfekt auf Ihr Grundstück und Ihre Räumlichkeiten angepasst ist: Durch spezielle Abdeckungen für den Sensor wird zum Beispiel erreicht, dass bestimmte Teile des Bereichs des Bewegungsmelders nicht mehr erfasst werden. Damit vermeiden Sie, dass der Bewegungsmelder beispielsweise auf den Nachbarn oder Passanten auf dem Gehweg reagiert. So reagiert der Bewegungsmelder noch effizienter und wird nicht unbeabsichtigt eingeschaltet.

Gefahren, Risiken und Nachteile

Der Umgang und die Arbeit mit Strom ist immer eine Tätigkeit, die dem Fachmann überlassen werden sollte – zu groß sind die Gefahren für den menschlichen Körper. Auch bei niedrigen Spannungen können bereits Schäden und Verletzungen auftreten, wenn mit den Kabeln und Anschlüssen nicht kompetent und fachgerecht umgegangen wird! Ein Elektriker weiß dagegen, wie er die einzelnen Sicherheitsvorkehrungen umsetzen muss.
Daneben haben Sie mit Bewegungsmeldern vor allem in minderwertiger Ausführung oder bei falscher Einstellung das Problem, dass nicht nur auf Menschen reagiert wird – häufig wird das Licht auch aktiviert, wenn Katzen oder Hunde vorbeilaufen. Der Bewegungsmelder sollte daher so angeschlossen werden, dass er weder zu sensibel reagiert noch vorbeigehende Menschen missachtet. Bei starkem Regen oder Schneefall kann sich die Reichweite bei Bewegungsmeldern mit Infrarottechnik zudem verschlechtern.

Nicht zuletzt spielen auch die Kosten eine Rolle: Die Anschaffung geht in der Regel mit einem höheren Preis einher als gewöhnliche Lichtschalter. Auch müssen nicht selten mehrere Bewegungsmelder angeschlossen werden, um ausreichend Licht zur Verfügung zu haben. Dennoch machen sich vor allem hochwertige Modelle bezahlt, die energetisch besonders effizient sind und mehrere Jahre halten – der Anschaffungspreis wird so durch die deutlich verminderten Stromkosten relativiert.

Kosten

Die genauen kosten für einen Bewegungsmelder hängen von zahlreichen Faktoren ab, zu denen unter anderem die Art der Erfassung oder das Material des Gehäuses gehören. Für gewöhnlich kosten Bewegungsmelder in den unteren Preisklassen etwa 20 €, allerdings gehen mit diesen Produkten häufig Probleme einher – sie sind in der Regel deutlich weniger haltbar als hochwertige Produkte. Während übermäßig günstige Modelle teilweise schon nach einigen Monaten nicht mehr funktionieren, können robuste und hochwertige Bewegungsmelder etwa zehn Jahre halten. Diese Geräte kosten natürlich entsprechend mehr – für etwa 90 € können Sie sehr gute Bewegungsmelder erhalten, die Preisspanne ist nach oben natürlich offen. Eine solche Investition lohnt sich für gewöhnlich durch die lange Haltbarkeit und die optimale Leistungsfähigkeit. Manche Modelle kosten bis zu 500 € und verfügen über Erweiterungen wie eine eigens eingebaute Kamera.
Vergessen Sie dabei nicht, dass auch das Anschließen des Bewegungsmelders etwas kostet – dieser Preis ist jedoch vom Fachbetrieb und von Ihrer Region abhängig. Bei einem größeren Projekt oder bei mehreren Bewegungsmeldern lohnt es sich, mehrere Angebote von Elektrikern einzuholen, um einen Überblick zu erhalten. In der Regel ist die Installation durch einen geschulten Elektriker schnell erledigt. Soll das Produkt mit einer Überwachungskamera oder einem Smart Home verknüpft werden, kann sich der Preis erhöhen.

Fazit

Einen Bewegungsmelder anzuschließen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Strom sparen und eine effiziente Lichtquelle oder eine Alarmanlage gezielt nutzen möchten. Dies ist vor allem in Einfahrten, Kellern oder im Hausflur von Relevanz – wird hier der herkömmliche Lichtschalter durch den Bewegungsmelder ersetzt, können Sie von der automatischen und unkomplizierten Lichtquelle profitieren. Neben der Wahl eines richtigen Produkts ist es auch wichtig, dass der Bewegungsmelder ordnungsgerecht angeschlossen wird – so werden Unfälle vermieden. Ziehen Sie dazu einen Fachmann hinzu, der die Installation vornimmt und den Bewegungsmelder so einrichtet, dass er als Lichtquelle fungiert oder mit einer Alarmanlage verbunden wird. Damit ist Ihr Zuhause sicher geschützt!