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Berufsbild Elektriker

Elektriker – Experten der unsichtbaren Kraft

Der Handwerksberuf Elektriker fordert viel handwerkliches Geschick, das Verständnis physikalisch-chemischer Abläufe sowie mathematisches Geschick. Der Beruf fasziniert viele, weil er auch sehr gefährlich sein kann. Was den Beruf Elektriker ausmacht, lesen Sie auf Elektriker.org.

Elektriker

Elektriker haben hier den Durchblick © Maret Hosemann / pixelio.de

Elektriker, die korrekt eigentlich Elektroniker heißen, sichern in heutigen Industrienationen den reibungslosen Ablauf zahlreicher Prozesse, die allgemein als selbstverständlich gelten. Durch die zunehmende Abhängigkeit von Privathaushalten und Industrie von der Energiequelle der Elektrizität seit Beginn des 20. Jahrhunderts, ist die spezialisierte Tätigkeit des Handwerkers für elektrische Anlagen und Geräte rasant gewachsen. Über handwerkliches Geschick hinaus fordert die Abstraktheit des Phänomens Strom vom Elektriker ein klares Verständnis physikalisch-chemischer Abläufe sowie mathematisches Geschick, um elektrische Energiebewegungen vorausschauend errechnen zu können.

Elektriker – Ausbildungsweg und Spezialisierung

Die weitgefasste Berufsbezeichnung Elektriker umfasst zahlreiche Tätigkeitsbereiche der Elektrotechnik und Elektronik. Sowohl im Handwerk, als auch in der Industrie kommt diesem Berufsstand eine wichtige Schlüsselfunktion zu. Die Elektriker-Ausbildung wird in Deutschland in Form einer dreieinhalbjährigen handwerklichen Berufsausbildung erlernbar, an die sich im zweiten Ausbildungsjahr eine Spezialisierung anschließt. Diese kann für das Handwerk in den Bereichen

  • Automatisierungstechniken
  • Energie- und Gebäudetechnik
  • oder Informations- und Telekommunikationstechnik

erfolgen. In der Industrie werden Elektriker in den Bereichen

  • industrielle Automatisierungstechnik
  • Betriebstechnik
  • Geräte und Systeme
  • Maschinen und Antriebstechnik
  • luftfahrttechnische Systeme
  • sowie Gebäude- und Infrastruktursysteme

ausgebildet.

Elektriker – Arbeitsbereiche und Gehalt

Elektriker – Arbeitsbereiche und Gehalt

Die meisten Elektriker arbeiten, ungeachtet ihrer Spezialisierung, in verschiedenen Service-Bereichen im Kundendienst, in Werkstätten oder auf Baustellen. Konkret umfasst die Tätigkeit des Elektrikers das Legen von Leitungen, Anbringen von Leuchten und Montieren von Schaltkästen. Zudem gehören Wartungsarbeiten elektrischer Anlagen und Systeme ebenso zu den wichtigen Tätigkeitsfeldern des Elektrikers, wie beratende Funktionen im Service-Bereich. Neue Technologien in Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Umwelt- und Energieeinsparungstechnik liefern auch dem Elektriker neue Aufgaben und Herausforderungen. Beteiligt sein kann er hierbei an der theoretischen Planung, dem praktischen Bau und der späteren Reparatur der Anlagen. Elektriker entwickeln nicht nur komplexe elektrische Anlagen – auch deren eingehende Analyse und Fehlerbehebung wird von ihnen geleistet. Darüber hinaus obliegt ihnen die Installation von Energieverteilungs-, Antennen-, Beleuchtungs-, Mess-, Steuer- und Regelanlagen sowie die Betreuung ihrer Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur.

Die Montage durch Elektriker erfolgt unter anderem auch bei Steckdosen, Schaltern, Abzweigdosen, Schalterdosen und Schaltkästen. Auch bei allen Geräteinstallationen oder Einbauten im privaten Hausbereich, wie dem Verlegen von Stromleitungen unter oder über Putz – das Betreuen von Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspülautomat oder Herd ist der Elektriker gefragt. Ein Elektriker-Gehalt sollte sich über 1.500 Euro bewegen und kann bis auf über 4.000 Euro im Monat klettern. Der Stundenlohn für Elektriker liegt je nach Region, Arbeitsauftrag und Ausbildungsrang zwischen 20 und 50 Euro.

Elektriker – Herausforderung neue Technik

Seit der starken weltweiten Verbreitung des Computers seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts ist auch für den Elektriker ein neues Tätigkeitsfeld gewachsen. Heute zählen die Verlegung von Netzwerk-, ISDN-, Glasfaser- und Modem Leitungen – der Einbau von Netzwerk und ISDN-Karten oder das Anlegen von Powerlines zu den neuen Aufgaben. Auch bei Computerinstallationen und Konfigurationen kann der speziell ausgebildete Elektriker behilflich sein.

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