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Technikaffin: Der Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik

Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bringen Dinge, wie Generatoren, Motoren oder Transformatoren, zum Laufen. Die Fachleute haben mit elektrischen Maschinen zu tun, die Strom erzeugen oder umwandeln und können darüber hinaus komplexe Maschinen selbst herstellen. Erfahren Mehr dazu auf Elektriker.org

Inhaltsverzeichnis
  1. Einsatzorte
  2. Ausbildung
  3. Fazit
Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik

Der Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik muss sich auch mit schweren Maschinen auskennen. © M. Glathe / pixelio.de

Ein Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik fertigt Bauteile für elektrische Maschinen sowie Antriebssysteme. Hierzu wird vorab eine Analyse der Kundenanforderungen erstellt und anschließend das entsprechende Bauteil beziehungsweise der gewünschte Antrieb montiert. Zum weiteren Aufgabenbereich gehören darüber hinaus das Montieren und Prüfen der gefertigten Teile sowie das Überwachen und Warten der Maschinen.

Funktioniert eine Maschine nicht wie gewünscht, ist es die Aufgabe des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik, den Fehler – mit Hilfe von Programmen – zu finden und diesen zu beseitigen. Somit haben diese Fachmänner auch mit Software zu tun, die zum einen der Fehlerdiagnose dient, zum anderen auch für die Steuerungs- und Regelungstechnik eingesetzt wird.

Einsatzorte des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik

Der Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik arbeitet unter anderem in der Elektroindustrie sowie im Elektromaschinenbauhandwerk. Auch in Ausbesserungswerken des Schienenverkehrs ist er anzutreffen. Der Arbeitsort des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik ist demzufolge oftmals die Werkstatt beziehungsweise Werkhalle. Aber auch Tätigkeiten im Büro sowie im Außendienst sind oft gegeben. Dies kommt zum Beispiel vor, wenn die Software für die Steuerungs- und Regelungstechnik bearbeitet werden muss. Kundentermine finden meist dann statt, wenn die Maschinen zu schwer und groß für einen Transport sind oder das Maschinensystem im Zusammenhang mit anderen elektrischen Geräten überprüft werden muss.

Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik

Die duale Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik dauert 3,5 Jahre und findet abwechselnd in der Berufsschule und im Betrieb statt. Ein Realschulabschluss ist für diese Ausbildung erforderlich.

Unterreichtet werden vor allem Mathematik (Berechnung), Informatik (Programmierung) sowie Werken und Technik (Materialbearbeitung). Neben einem technischen Verständnis sollte der Auszubildende demnach auch Sorgfalt, Umsicht sowie Geschicklichkeit mitbringen. Angehende Lehrlinge sollten also ein großes Interesse für Elektrik mitbringen.

Auch wenn die Anforderungen hoch sind, so wird der Lehrling zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik mit einer relativ hohen Ausbildungsvergütung entschädigt. Im ersten Lehrjahr (in der Industrie) liegt diese bei bis zu 926 Euro brutto im Monat, im zweiten Ausbildungsjahr bei bis zu 975 Euro brutto im Monat und im dritten bei bis zu 1.061 Euro brutto im Monat. Im vierten, und somit letzten Ausbildungsjahr, erhält der Auszubildende zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bis zu 1.118 Euro. Bei einer Ausbildung im Handwerk fällt die Ausbildungsvergütung etwas geringer aus.

Die Einstiegsgehälter für Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik liegen bei 1.600 und 1.800 Euro brutto im Monat. Mit einer entsprechenden Erfahrung sind später Brutto-Monatsgehälter von bis zu 3.800 Euro möglich. Darüber hinaus kann nach einigen Jahren der Meisterbrief sowie Weiterbildungen und Spezialisierungen absolviert werden. Dies bringt eine zusätzliche Gehaltsaufstockung. Elektriker können sich zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik weiterbilden lassen.

Fazit

Der Beruf eines Elektronikers für Maschinen- und Antriebstechnik ist umfangreich und abwechslungsreich. Vor allem technikversierte Menschen werden Spaß an der Ausbildung und im Beruf haben. Neben der Montage, Wartung und Reparatur von elektrischen Maschinen und Antriebssystem müssen Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik darüber hinaus auch fit in Informatik sein sowie sorgfältig arbeiten. Entlohnt werden sie mit einer recht hohen monatlichen Vergütung. Für einen genaueren Einblick in den beruflichen Alltag des Fachmanns, steht Ihnen ein Profi aus Ihrer Umgebung gerne zur Seite.

 

Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bringen Dinge, wie Generatoren, Motoren oder Transformatoren, zum Laufen. Die Fachleute haben mit elektrischen Maschinen zu tun, die Strom erzeugen oder umwandeln und können darüber hinaus komplexe Maschinen selbst herstellen. Erfahren Mehr dazu auf Elektriker.org

Inhaltsverzeichnis
  1. Einsatzorte
  2. Ausbildung
  3. Fazit
Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik

Der Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik muss sich auch mit schweren Maschinen auskennen. © M. Glathe / pixelio.de

Ein Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik fertigt Bauteile für elektrische Maschinen sowie Antriebssysteme. Hierzu wird vorab eine Analyse der Kundenanforderungen erstellt und anschließend das entsprechende Bauteil beziehungsweise der gewünschte Antrieb montiert. Zum weiteren Aufgabenbereich gehören darüber hinaus das Montieren und Prüfen der gefertigten Teile sowie das Überwachen und Warten der Maschinen.

Funktioniert eine Maschine nicht wie gewünscht, ist es die Aufgabe des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik, den Fehler – mit Hilfe von Programmen – zu finden und diesen zu beseitigen. Somit haben diese Fachmänner auch mit Software zu tun, die zum einen der Fehlerdiagnose dient, zum anderen auch für die Steuerungs- und Regelungstechnik eingesetzt wird.

Einsatzorte des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik

Der Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik arbeitet unter anderem in der Elektroindustrie sowie im Elektromaschinenbauhandwerk. Auch in Ausbesserungswerken des Schienenverkehrs ist er anzutreffen. Der Arbeitsort des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik ist demzufolge oftmals die Werkstatt beziehungsweise Werkhalle. Aber auch Tätigkeiten im Büro sowie im Außendienst sind oft gegeben. Dies kommt zum Beispiel vor, wenn die Software für die Steuerungs- und Regelungstechnik bearbeitet werden muss. Kundentermine finden meist dann statt, wenn die Maschinen zu schwer und groß für einen Transport sind oder das Maschinensystem im Zusammenhang mit anderen elektrischen Geräten überprüft werden muss.

Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik

Die duale Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik dauert 3,5 Jahre und findet abwechselnd in der Berufsschule und im Betrieb statt. Ein Realschulabschluss ist für diese Ausbildung erforderlich.

Unterreichtet werden vor allem Mathematik (Berechnung), Informatik (Programmierung) sowie Werken und Technik (Materialbearbeitung). Neben einem technischen Verständnis sollte der Auszubildende demnach auch Sorgfalt, Umsicht sowie Geschicklichkeit mitbringen. Angehende Lehrlinge sollten also ein großes Interesse für Elektrik mitbringen.

Auch wenn die Anforderungen hoch sind, so wird der Lehrling zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik mit einer relativ hohen Ausbildungsvergütung entschädigt. Im ersten Lehrjahr (in der Industrie) liegt diese bei bis zu 926 Euro brutto im Monat, im zweiten Ausbildungsjahr bei bis zu 975 Euro brutto im Monat und im dritten bei bis zu 1.061 Euro brutto im Monat. Im vierten, und somit letzten Ausbildungsjahr, erhält der Auszubildende zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bis zu 1.118 Euro. Bei einer Ausbildung im Handwerk fällt die Ausbildungsvergütung etwas geringer aus.

Die Einstiegsgehälter für Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik liegen bei 1.600 und 1.800 Euro brutto im Monat. Mit einer entsprechenden Erfahrung sind später Brutto-Monatsgehälter von bis zu 3.800 Euro möglich. Darüber hinaus kann nach einigen Jahren der Meisterbrief sowie Weiterbildungen und Spezialisierungen absolviert werden. Dies bringt eine zusätzliche Gehaltsaufstockung. Elektriker können sich zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik weiterbilden lassen.

Fazit

Der Beruf eines Elektronikers für Maschinen- und Antriebstechnik ist umfangreich und abwechslungsreich. Vor allem technikversierte Menschen werden Spaß an der Ausbildung und im Beruf haben. Neben der Montage, Wartung und Reparatur von elektrischen Maschinen und Antriebssystem müssen Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik darüber hinaus auch fit in Informatik sein sowie sorgfältig arbeiten. Entlohnt werden sie mit einer recht hohen monatlichen Vergütung. Für einen genaueren Einblick in den beruflichen Alltag des Fachmanns, steht Ihnen ein Profi aus Ihrer Umgebung gerne zur Seite.