Qualität verpflichtet – eine Initiative von Elektriker.org
 

Die Gartensteckdose und ihre Installation

Eine Gartensteckdose erspart Ihnen die aufwendige Verlegung von zahlreichen Kabeln von der Garage oder dem Haus aus. Was Sie bei der Wahl der Steckdose und der Installation der selbigen beachten müssen, erfahren Sie bei Elektriker.org!

Von einer Steckdose profitieren Sie auch im Garten: So können Sie auch hier Elektrogeräte nutzen. © Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Der Garten wird vom kompetenten Elektriker als Feuchtraum angesehen, weshalb die Installation von Gartensteckdosen mit besonderer Vorsicht vorzunehmen ist: Nur so können Sie die Sicherheit für sich selbst und die anderen Gartenbewohner gewährleisten. Die installierte Außensteckdose kann für die Stromzufuhr von Gartengeräten, der Beleuchtung durch Lampen und anderen elektrischen Geräten genutzt werden.

Welche Faktoren müssen bei der Gartensteckdose berücksichtigt werden?

Bevor Sie eine Gartensteckdose installieren können, sollten Sie beim Kauf einige wichtige Notwendigkeiten beachten. Dazu gehören insbesondere die Eigenschaften der gewählten Steckdose – eine Steckdose im Außenbereich muss nämlich Regen, Schnee und weiteren Witterungsbedingungen standhalten.

Eigenschaften und Kennzeichnung

Grundsätzlich müssen alle Bestandteile der Steckdose für den Einsatz im Außenbereich geeignet sein. Die einzelnen Produkte sind in der Regel mit einer passenden Kennzeichnung versehen, die ihnen besondere Eigenschaften garantieren: Alle Komponenten sind wetterfest und können problemlos im Garten montiert werden. Um ein passendes Produkt zu finden, sollten Sie einen Elektriker hinzuziehen, der Ihnen eine geeignete Gartensteckdose empfehlen kann. Dieser sorgt dafür, dass in Ihr Modell keinerlei Feuchtigkeit eindringen kann und die Steckdose auch vor Spritzwasser geschützt ist. Die sogenannten IP-Schutzklassen geben die Eigenschaften der Steckdose detaillierter an: Ein Model, das mit dem Hinweis IP44 ausgewiesen ist, wird für den Garten am häufigsten angeboten. Diese Schutzklasse kennzeichnet Steckdosen, die gegen Spritzwasser geschützt sind. Ein Modell mit der Klassifikation IP54 ist dagegen zusätzlich vor Staub geschützt – IP55-Modelle sind vor Strahlwasser geschützt. Steckdosen der Schutzklasse IP64 sind komplett staubdicht.

Standort

Der Standort der Gartensteckdose ist vor allem für den regelmäßigen Betrieb geeignet. Besonders in großen Gärten sollten Sie sich gut überlegen, wo der Elektriker die Steckdose anbringen soll. Hier müssen Sie einen Standort finden, der sowohl geschützt als auch praktisch ist: Er sollte für eventuell auf der Terrasse angebrachte Elektrogeräte gut zu erreichen sein, aber auch Lampen im Garten sollten damit gut verkabelt werden können, ohne, dass Leitungen optisch stören durch den Garten führen. Suchen Sie daher gemeinsam mit dem angestellten Elektriker einen geeigneten Standort, an dem die Steckdose nicht übermäßig auffällig und dennoch gut zu erreichen ist. Auch der Anschluss an die Stromleitung ist dabei zu berücksichtigen.

Optik und Extras

Bei einer Gartensteckdose bietet es sich häufig an, eine besondere Optik zu wählen – wird das Gehäuse zum Beispiel wie ein Stein gestaltet, wirkt die Steckdose besonders unauffällig und kann in die Gartengestaltung optimal integriert werden. Daneben sind die Steckdosen häufig aus modernem Edelstahl.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile Gartensteckdosen, die mit praktischen Erweiterungen ausgestattet sind: Vor allem Gadgets wie eine Zeitschaltung in der Steckdose erweisen sich in der Praxis als nützlich. Mit dieser Funktion können Sie selbst bestimmen, wann sich die Steckdose ein- und ausschaltet: Ist zum Beispiel die Beleuchtung des Gartens mit der Steckdose verbunden, können Sie diese so einstellen, dass sie nur nachts oder in der Dämmerung eingeschaltet wird. Damit sparen Sie Strom und sorgen durch die gezielte Beleuchtung für mehr Sicherheit im Garten – diese Methode der Stromschaltung ist zudem besonders bequem und mit wenig Aufwand verbunden. Auch Fernbedienungen sind mittlerweile erhältlich.

UNSER TIPP:
Befürchten Sie, dass Ihre neue Stromquelle im Garten von Unbefugten genutzt wird, können Sie manche Modelle auch abschließen.

Benötigen Sie mehrere Steckdosen in Ihrem Garten, kann sich ein Steckdosenverteiler lohnen: Diese werden nicht selten ohne Zuleitung angeboten und können so vom Profi einfach an das Erdkabel angeschlossen werden.

Installation und Einrichtung der Steckdose im Garten

Die Installation einer Steckdose im Garten erfordert Geschick und Fachkenntnis: Da im Garten besonders oft mit Wasser hantiert wird, ist es in diesem Bereich besonders wichtig, die einzelnen Kabel ordnungsgemäß von einem Elektriker verlegen zu lassen.

Sicherheit

Der wohl wichtigste Faktor bei der Installation von Gartensteckdosen ist die Sicherheit, denn mit Außensteckdosen kann durch die Kombination aus Regennässe und elektrischem Strom Gefahr für den Menschen ausgehen. Laut der DIN VDE 0100-410 müssen die Steckdosen im Außenbereich daher mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter ausgestattet sein. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter sorgt dafür, dass der Strom abgeschaltet wird, wenn zwischen aus- und eingehendem Strom ein Unterschied festgestellt wird. Dies geschieht zum Beispiel dann, wenn ein Mensch einen Stromschlag über das Gerät erhält. Diese Schutzschalter sind daher besonders wichtig und im Außenbereich für gewöhnlich mit einem Bemessungsdifferenzstrom von 32 A (Ampere) ausgestattet. Darüber hinaus werden die Leitungen im Außenbereich mit einem Leitungsschutzschalter versehen.
Außerdem sollten alle verlegten Leitungen und Kabel absolut wasserdicht sein, um einen Kurzschluss zu verhindern. Da die Stromkabel im Erdreich verlegt werden, sind darüber hinaus spezielle Erdkabel nötig, die mit PVC isoliert sind und für die besonderen Bedingungen im Erdreich – wie zum Beispiel Frost und Bewegungen – geeignet sind.
Die einzelnen Gartensteckdosen selbst müssen mit einer Schutzkappe versehen werden, um sie im geschlossenen Zustand und auch bei angeschlossenen Kabeln zum größten Teil vor Wasser zu schützen.

Installation

Für die Installation der Gartensteckdose wird ein Graben ausgehoben, der etwa 60 bis 80 cm (Zentimeter) tief ist: So besteht keine Stolpergefahr und Tiere können die Kabel nicht anknabbern. Dieser Aushub wird mit einer Schicht aus Sand gefüllt, auf der im Anschluss die Kabel verlegt werden. Darauf wiederum folgen eine weitere Sandschicht sowie eine Abdeckung für die Kabel. Die Installation einer Steckdose für den Garten sollten Sie immer einem Fachbetrieb überlassen, der auf dem Gebiet der Elektronik versiert und erfahren ist – die Handhabung mit Stromleitungen kann für Laien gefährlich werden! Zudem können Gefährdungen auch auftreten, wenn die Leitungen nicht sachgerecht verlegt werden. Fehler sind bei der Installation von Strom im Garten hier besonders fatal.

Fazit

Mit einer Gartensteckdose wird die Verlegung von Verlängerungskabeln quer durch den Garten überflüssig. Die Installation einer Steckdose im Garten muss an die dortigen Gegebenheiten angepasst werden: Neben den einzelnen Schutzklassen muss hier auch auf die sachgemäße Verlegung der Kabel sowie die Eigenschaften der Steckdose geachtet werden. Das gewählte Modell muss zudem witterungsbeständig sein. Die Anbringung einer Steckdose im Garten ist daher im Alltag sehr praktisch. Besonders bei der Wahl des richtigen Produkts und der Installation ist es jedoch wichtig, dass Sie einen erfahrenen Fachbetrieb hinzuziehen. Dieser berät Sie nicht nur bei der Auswahl einer Steckdose, die den Anforderungen genügt, sondern kann auch die komplizierte Verlegung sowie den Anschluss an den Stromkreis vornehmen.

Eine Gartensteckdose erspart Ihnen die aufwendige Verlegung von zahlreichen Kabeln von der Garage oder dem Haus aus. Was Sie bei der Wahl der Steckdose und der Installation der selbigen beachten müssen, erfahren Sie bei Elektriker.org!

Von einer Steckdose profitieren Sie auch im Garten: So können Sie auch hier Elektrogeräte nutzen. © Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Der Garten wird vom kompetenten Elektriker als Feuchtraum angesehen, weshalb die Installation von Gartensteckdosen mit besonderer Vorsicht vorzunehmen ist: Nur so können Sie die Sicherheit für sich selbst und die anderen Gartenbewohner gewährleisten. Die installierte Außensteckdose kann für die Stromzufuhr von Gartengeräten, der Beleuchtung durch Lampen und anderen elektrischen Geräten genutzt werden.

Welche Faktoren müssen bei der Gartensteckdose berücksichtigt werden?

Bevor Sie eine Gartensteckdose installieren können, sollten Sie beim Kauf einige wichtige Notwendigkeiten beachten. Dazu gehören insbesondere die Eigenschaften der gewählten Steckdose – eine Steckdose im Außenbereich muss nämlich Regen, Schnee und weiteren Witterungsbedingungen standhalten.

Eigenschaften und Kennzeichnung

Grundsätzlich müssen alle Bestandteile der Steckdose für den Einsatz im Außenbereich geeignet sein. Die einzelnen Produkte sind in der Regel mit einer passenden Kennzeichnung versehen, die ihnen besondere Eigenschaften garantieren: Alle Komponenten sind wetterfest und können problemlos im Garten montiert werden. Um ein passendes Produkt zu finden, sollten Sie einen Elektriker hinzuziehen, der Ihnen eine geeignete Gartensteckdose empfehlen kann. Dieser sorgt dafür, dass in Ihr Modell keinerlei Feuchtigkeit eindringen kann und die Steckdose auch vor Spritzwasser geschützt ist. Die sogenannten IP-Schutzklassen geben die Eigenschaften der Steckdose detaillierter an: Ein Model, das mit dem Hinweis IP44 ausgewiesen ist, wird für den Garten am häufigsten angeboten. Diese Schutzklasse kennzeichnet Steckdosen, die gegen Spritzwasser geschützt sind. Ein Modell mit der Klassifikation IP54 ist dagegen zusätzlich vor Staub geschützt – IP55-Modelle sind vor Strahlwasser geschützt. Steckdosen der Schutzklasse IP64 sind komplett staubdicht.

Standort

Der Standort der Gartensteckdose ist vor allem für den regelmäßigen Betrieb geeignet. Besonders in großen Gärten sollten Sie sich gut überlegen, wo der Elektriker die Steckdose anbringen soll. Hier müssen Sie einen Standort finden, der sowohl geschützt als auch praktisch ist: Er sollte für eventuell auf der Terrasse angebrachte Elektrogeräte gut zu erreichen sein, aber auch Lampen im Garten sollten damit gut verkabelt werden können, ohne, dass Leitungen optisch stören durch den Garten führen. Suchen Sie daher gemeinsam mit dem angestellten Elektriker einen geeigneten Standort, an dem die Steckdose nicht übermäßig auffällig und dennoch gut zu erreichen ist. Auch der Anschluss an die Stromleitung ist dabei zu berücksichtigen.

Optik und Extras

Bei einer Gartensteckdose bietet es sich häufig an, eine besondere Optik zu wählen – wird das Gehäuse zum Beispiel wie ein Stein gestaltet, wirkt die Steckdose besonders unauffällig und kann in die Gartengestaltung optimal integriert werden. Daneben sind die Steckdosen häufig aus modernem Edelstahl.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile Gartensteckdosen, die mit praktischen Erweiterungen ausgestattet sind: Vor allem Gadgets wie eine Zeitschaltung in der Steckdose erweisen sich in der Praxis als nützlich. Mit dieser Funktion können Sie selbst bestimmen, wann sich die Steckdose ein- und ausschaltet: Ist zum Beispiel die Beleuchtung des Gartens mit der Steckdose verbunden, können Sie diese so einstellen, dass sie nur nachts oder in der Dämmerung eingeschaltet wird. Damit sparen Sie Strom und sorgen durch die gezielte Beleuchtung für mehr Sicherheit im Garten – diese Methode der Stromschaltung ist zudem besonders bequem und mit wenig Aufwand verbunden. Auch Fernbedienungen sind mittlerweile erhältlich.

UNSER TIPP:
Befürchten Sie, dass Ihre neue Stromquelle im Garten von Unbefugten genutzt wird, können Sie manche Modelle auch abschließen.

Benötigen Sie mehrere Steckdosen in Ihrem Garten, kann sich ein Steckdosenverteiler lohnen: Diese werden nicht selten ohne Zuleitung angeboten und können so vom Profi einfach an das Erdkabel angeschlossen werden.

Installation und Einrichtung der Steckdose im Garten

Die Installation einer Steckdose im Garten erfordert Geschick und Fachkenntnis: Da im Garten besonders oft mit Wasser hantiert wird, ist es in diesem Bereich besonders wichtig, die einzelnen Kabel ordnungsgemäß von einem Elektriker verlegen zu lassen.

Sicherheit

Der wohl wichtigste Faktor bei der Installation von Gartensteckdosen ist die Sicherheit, denn mit Außensteckdosen kann durch die Kombination aus Regennässe und elektrischem Strom Gefahr für den Menschen ausgehen. Laut der DIN VDE 0100-410 müssen die Steckdosen im Außenbereich daher mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter ausgestattet sein. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter sorgt dafür, dass der Strom abgeschaltet wird, wenn zwischen aus- und eingehendem Strom ein Unterschied festgestellt wird. Dies geschieht zum Beispiel dann, wenn ein Mensch einen Stromschlag über das Gerät erhält. Diese Schutzschalter sind daher besonders wichtig und im Außenbereich für gewöhnlich mit einem Bemessungsdifferenzstrom von 32 A (Ampere) ausgestattet. Darüber hinaus werden die Leitungen im Außenbereich mit einem Leitungsschutzschalter versehen.
Außerdem sollten alle verlegten Leitungen und Kabel absolut wasserdicht sein, um einen Kurzschluss zu verhindern. Da die Stromkabel im Erdreich verlegt werden, sind darüber hinaus spezielle Erdkabel nötig, die mit PVC isoliert sind und für die besonderen Bedingungen im Erdreich – wie zum Beispiel Frost und Bewegungen – geeignet sind.
Die einzelnen Gartensteckdosen selbst müssen mit einer Schutzkappe versehen werden, um sie im geschlossenen Zustand und auch bei angeschlossenen Kabeln zum größten Teil vor Wasser zu schützen.

Installation

Für die Installation der Gartensteckdose wird ein Graben ausgehoben, der etwa 60 bis 80 cm (Zentimeter) tief ist: So besteht keine Stolpergefahr und Tiere können die Kabel nicht anknabbern. Dieser Aushub wird mit einer Schicht aus Sand gefüllt, auf der im Anschluss die Kabel verlegt werden. Darauf wiederum folgen eine weitere Sandschicht sowie eine Abdeckung für die Kabel. Die Installation einer Steckdose für den Garten sollten Sie immer einem Fachbetrieb überlassen, der auf dem Gebiet der Elektronik versiert und erfahren ist – die Handhabung mit Stromleitungen kann für Laien gefährlich werden! Zudem können Gefährdungen auch auftreten, wenn die Leitungen nicht sachgerecht verlegt werden. Fehler sind bei der Installation von Strom im Garten hier besonders fatal.

Fazit

Mit einer Gartensteckdose wird die Verlegung von Verlängerungskabeln quer durch den Garten überflüssig. Die Installation einer Steckdose im Garten muss an die dortigen Gegebenheiten angepasst werden: Neben den einzelnen Schutzklassen muss hier auch auf die sachgemäße Verlegung der Kabel sowie die Eigenschaften der Steckdose geachtet werden. Das gewählte Modell muss zudem witterungsbeständig sein. Die Anbringung einer Steckdose im Garten ist daher im Alltag sehr praktisch. Besonders bei der Wahl des richtigen Produkts und der Installation ist es jedoch wichtig, dass Sie einen erfahrenen Fachbetrieb hinzuziehen. Dieser berät Sie nicht nur bei der Auswahl einer Steckdose, die den Anforderungen genügt, sondern kann auch die komplizierte Verlegung sowie den Anschluss an den Stromkreis vornehmen.