Qualität verpflichtet – eine Initiative von Elektriker.org
 

Die Handwerkwerksbranche wird kreativ bei der Azubi-Suche

Im Handwerk fehlen Auszubildende. Es gibt immer weniger Schulabgänger und die wollen eher studieren. Das Handwerk reagiert mit spannenden Ideen, um Azubis zu werben. Einige hat Ihnen Elektriker.org zusammengestellt.

Das Handwerk sucht Azubis

Das Handwerkgewerbe klagt über sinkenden Nachwuchs. Bei der Azubisuche werden die Betriebe kreativ. Auch die Ausbildungen wurden modernisiert. © TiBine (CC0 Public Domain) / pixabay.com

Seit 1997 nimmt die Zahl der besetzten Ausbildungsstellen stetig ab. Unter anderem liegt das an der demografischen Entwicklung in Deutschland: Die Geburtenrate sinkt seit den 90ern konstant. Auf der anderen Seite bevorzugen viele Schulabgänger das Studium, sodass die Anzahl der Bewerber im Handwerk noch geringer ausfällt. Für die Ausbildungsbetriebe bleiben häufig nur so unqualifizierte Bewerbungen übrig, dass sie die Stellen lieber gleich unbesetzt lassen. Dieser Trend ist leider auch bei Elektrikern und Elektronikern zu beobachten. Doch die Handwerksbranche lässt sich einiges einfallen, um für eine Kehrtwende zu sorgen.

Heute das Studium abgebrochen – und morgen Meister!

Die Handwerkskammer Münster hat in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen das Projekt „Und morgen Meister“ gestartet. Mit der Aktion werden in erster Linie Studienabbrecher angesprochen. Diese stehen nach vorzeitigem Beenden ihrer universitären Ausbildung erst einmal vor dem Nichts. Doch für Handwerksbetriebe sind die Studienabbrecher besonders wertvoll: Sie sind reifer und haben mehr Lebenserfahrung. Die Studenten können einen Teil ihrer Hochschulausbildung bzw. ihres Schulabschlusses auf die handwerkliche Ausbildung anrechnen lassen. So kann die Ausbildung zum Gesellen auf 2 Jahre verkürzt werden. Die ersten Module der Meisterprüfung können bereits während der Ausbildung abgelegt werden, sodass man nach 2,5 bis 3 Jahren nach Lehrbeginn den Meisterbrief in den Händen halten kann. Wer studieren wollte, um eine Führungsposition anzustreben oder ein Unternehmen zu gründen, kann so in vergleichbarer Zeit einen Abschluss erwerben, der das ermöglicht.

Drei in einem: Geselle, Meister und Bachelor of Arts

Die Handwerkskammer Düsseldorf, das Berufskolleg für Technik und Medien und die Hochschule Niederrhein bieten einen fünfjährigen Studiengang an, durch den man gleich drei Abschlüsse erhält. Die Studenten haben nach dem Studium den Gesellen- und Meisterbrief sowie einen Bachelor of Arts. Im ersten Jahr lernen die Studenten drei Tage die Woche im Handwerksbetrieb, zwei Tage besuchen sie das Berufskolleg und einen halben Tag in der Woche verbringen sie an der Hochschule. Im zweiten Jahr verringert sich die Zeit an der Berufsschule und die Studienzeit wird hochgesetzt. Ab dem sechsten Semester teilen sich der Betrieb und die Meisterschule vier Tage der Woche, die Hochschule wird weiterhin 1,5 Tage die Woche besucht.

„Die Welt war noch nie so unfertig.“

Nicht nur einzelne Bundesländer, sondern auch der „Zentralverband des deutschen Handwerks“ versucht das Handwerk für Schüler attraktiver zu gestalten. So hat der ZDH eine umfassende Imagekampagne gestartet. Sie werben in ihrem neuesten Video mit dem Spruch „Die Welt war noch nie so unfertig. Pack mit an.“ Auf der Webseite von Das Handwerk erhalten Schulabgänger und Studenten Informationen zu einzelnen Handwerksberufen, können Ausbildungsstellen für Handwerksberufe durchforsten und allgemeine Informationen zum Bewerbungsprozess finden. Generell stehen die Chancen für Handwerker nach der Ausbildung sehr gut, einen Job zu finden. Von der großen Nachfrage auf dem Stellenmarkt profitieren auch Elektriker spürbar, da sie nur mit geringer Konkurrenz rechnen müssen.

Fazit

Der Beruf im Handwerk ist eine spannende und interessante Sache. Besonders durch die Veränderungen im Ausbildungsplan ergeben sich für den Lehrling umfangreiche, neue möglichkeiten.Wünschen Sie noch weitere Informationen zum Thema Ausbildung bei einem Elektriker, so können Sie sich auch gerne direkt an einen Fachbetrieb aus Ihrer Umgebung wenden. Diese können Ihnen darüber hinaus auch Praktika oder vielleicht sogar gleich einen Ausbildungsplatz anbieten.

 

Im Handwerk fehlen Auszubildende. Es gibt immer weniger Schulabgänger und die wollen eher studieren. Das Handwerk reagiert mit spannenden Ideen, um Azubis zu werben. Einige hat Ihnen Elektriker.org zusammengestellt.

Das Handwerk sucht Azubis

Das Handwerkgewerbe klagt über sinkenden Nachwuchs. Bei der Azubisuche werden die Betriebe kreativ. Auch die Ausbildungen wurden modernisiert. © TiBine (CC0 Public Domain) / pixabay.com

Seit 1997 nimmt die Zahl der besetzten Ausbildungsstellen stetig ab. Unter anderem liegt das an der demografischen Entwicklung in Deutschland: Die Geburtenrate sinkt seit den 90ern konstant. Auf der anderen Seite bevorzugen viele Schulabgänger das Studium, sodass die Anzahl der Bewerber im Handwerk noch geringer ausfällt. Für die Ausbildungsbetriebe bleiben häufig nur so unqualifizierte Bewerbungen übrig, dass sie die Stellen lieber gleich unbesetzt lassen. Dieser Trend ist leider auch bei Elektrikern und Elektronikern zu beobachten. Doch die Handwerksbranche lässt sich einiges einfallen, um für eine Kehrtwende zu sorgen.

Heute das Studium abgebrochen – und morgen Meister!

Die Handwerkskammer Münster hat in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen das Projekt „Und morgen Meister“ gestartet. Mit der Aktion werden in erster Linie Studienabbrecher angesprochen. Diese stehen nach vorzeitigem Beenden ihrer universitären Ausbildung erst einmal vor dem Nichts. Doch für Handwerksbetriebe sind die Studienabbrecher besonders wertvoll: Sie sind reifer und haben mehr Lebenserfahrung. Die Studenten können einen Teil ihrer Hochschulausbildung bzw. ihres Schulabschlusses auf die handwerkliche Ausbildung anrechnen lassen. So kann die Ausbildung zum Gesellen auf 2 Jahre verkürzt werden. Die ersten Module der Meisterprüfung können bereits während der Ausbildung abgelegt werden, sodass man nach 2,5 bis 3 Jahren nach Lehrbeginn den Meisterbrief in den Händen halten kann. Wer studieren wollte, um eine Führungsposition anzustreben oder ein Unternehmen zu gründen, kann so in vergleichbarer Zeit einen Abschluss erwerben, der das ermöglicht.

Drei in einem: Geselle, Meister und Bachelor of Arts

Die Handwerkskammer Düsseldorf, das Berufskolleg für Technik und Medien und die Hochschule Niederrhein bieten einen fünfjährigen Studiengang an, durch den man gleich drei Abschlüsse erhält. Die Studenten haben nach dem Studium den Gesellen- und Meisterbrief sowie einen Bachelor of Arts. Im ersten Jahr lernen die Studenten drei Tage die Woche im Handwerksbetrieb, zwei Tage besuchen sie das Berufskolleg und einen halben Tag in der Woche verbringen sie an der Hochschule. Im zweiten Jahr verringert sich die Zeit an der Berufsschule und die Studienzeit wird hochgesetzt. Ab dem sechsten Semester teilen sich der Betrieb und die Meisterschule vier Tage der Woche, die Hochschule wird weiterhin 1,5 Tage die Woche besucht.

„Die Welt war noch nie so unfertig.“

Nicht nur einzelne Bundesländer, sondern auch der „Zentralverband des deutschen Handwerks“ versucht das Handwerk für Schüler attraktiver zu gestalten. So hat der ZDH eine umfassende Imagekampagne gestartet. Sie werben in ihrem neuesten Video mit dem Spruch „Die Welt war noch nie so unfertig. Pack mit an.“ Auf der Webseite von Das Handwerk erhalten Schulabgänger und Studenten Informationen zu einzelnen Handwerksberufen, können Ausbildungsstellen für Handwerksberufe durchforsten und allgemeine Informationen zum Bewerbungsprozess finden. Generell stehen die Chancen für Handwerker nach der Ausbildung sehr gut, einen Job zu finden. Von der großen Nachfrage auf dem Stellenmarkt profitieren auch Elektriker spürbar, da sie nur mit geringer Konkurrenz rechnen müssen.

Fazit

Der Beruf im Handwerk ist eine spannende und interessante Sache. Besonders durch die Veränderungen im Ausbildungsplan ergeben sich für den Lehrling umfangreiche, neue möglichkeiten.Wünschen Sie noch weitere Informationen zum Thema Ausbildung bei einem Elektriker, so können Sie sich auch gerne direkt an einen Fachbetrieb aus Ihrer Umgebung wenden. Diese können Ihnen darüber hinaus auch Praktika oder vielleicht sogar gleich einen Ausbildungsplatz anbieten.