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Lüftungsanlage: optimale Prävention gegen Schimmel und Schadstoffe

Lüftungssysteme bilden in mehrerer Hinsicht Vorteile: Durch den Abzug von Luftfeuchtigkeit beugen sie der Entstehung von Schimmel vor und sind zudem auch noch Energiesparer. Welche Unterschiede bei Lüftungssystemen gemacht werden und wie optimal und kontrolliert gelüftet wird, erfahren Sie hier auf Elektriker.org.

Lüftungsanlagen können ohne großen Aufwand montiert werden. Richtig installiert bietet sie Schutz vor schlechter Luftqualität und Schimmelbefall. © Elektriker.org

Sanierte Altbauten und hochmoderne Neubauten haben den Vorteil, dass durch die immer besser werdende Dämmung die Wärmeenergie im Gebäude bleibt. Der Nachteil daran ist, dass die Luft nicht zirkulieren kann und Feuchtigkeit sich vermehrt ansammelt, wodurch die Luftqualität im Innenbereich immer schlechter wird und die Gefahr der Schimmelpilzbildung dramatisch ansteigt. Als wirksames Gegenmittel sind Lüftungsanlagen sehr beliebt, da sie auch bei geschlossenen Fenstern für beste Luftqualität sorgen. Auch Schadstoffe können aus den Räumen verbannt werden, was zu einem wichtigen Punkt für Allergiker wird.

Welche Lüftungsanlagen gibt es?

Lüftungsanlagen werden gerne in Küche, Bad und Toilette eingebaut, da sie schnell schlechte Gerüche entfernen. Auch Dämpfe, die durch das Kochen oder Duschen entstehen, werden in wenigen Minuten abgesogen. Normalerweise werden Ein-Aus-Schalter für die manuelle Bedienung verwendet. Die erste Stufe kann hierbei für eine Mindestlüftung eingesetzt werden, die Zweite und in Folge alle weiteren Leistungsstufen als Intensivlüftung. In den letzten Jahren sind Abluftsteuerungen mit Funk auf den Markt gekommen und haben sich schnell etabliert. Hier wird die Abluftstärke über einen Controller reguliert. Nach DIN-Norm 18017 sind Lüftungsanlagen in fensterlosen Räumen verpflichtend einzubauen. Um Nebenluftströme zu vermeiden, sollte vorab eine Luftdichtheitsmessung durchgeführt werden.

UNSER TIPP:
Feuchtsensoren bilden die effizienteste Lösung bei der Abluftsteuerung. Diese aktivieren das System nur dann, wenn die Raumluftfeuchte einen bestimmten Wert übersteigt.

Unterschieden wird zwischen der dezentralen und der zentralen Lüftungsanlage. Beide Anlagen weisen folgende Systeme auf:

Dezentrale Lüftungsanlage

Sind in Altbauten keine Lüftungssysteme integriert, können dezentrale Lüftungsanlagen ganz einfach nachgerüstet werden. Im Mittelpunkt dieser Anlage steht ein Abluftventilator, der mindestens zweistufig sein muss. Dieser befördert die Abluft raumweise durch einen Schacht nach außen. Die dezentrale Lüftungsanlage arbeitet nach dem Unterdruckprinzip, welches die Raumluft absaugt und die Zuluft geplant nachströmen lässt. Damit Ihre Lüftungsanlage einwandfrei eingebaut wird, finden Sie hier qualifiziertes Fachpersonal, an die Sie gerne unverbindlich eine Anfrage stellen können. Auch die Wartung kann von geschulten Klimatechnikern durchgeführt werden.

Zentrale Lüftungsanlage

Eine zentrale Lüftungsanlage eignet sich vor allem deshalb, weil die Effizienz durch die Wärmerückgewinnung deutlich verbessert werden kann. Die zentrale Lüftungsanlage punktet zudem mit dem zentralen Abluftventilator, der beispielsweise am Dachboden installiert wird um von dort aus mittels eines Rohres die Abluft nach draußen zu befördern. Dadurch sind die von ihm verursachten Geräusche nicht mehr hörbar, was vor allem in Ruheräumen wie dem Schlafzimmer wünschenswert ist. Ein großer Nachteil der zentralen Lüftungsanlage  sind die hohen Anschaffungskosten: Ein solches System kann mehrere Tausend Euro kosten und stellt somit die teuerste Variante zur optimalen Belüftung von Wohnhäusern dar.

Fazit

Durch die immer besser werdende Dämmung von Wohnhäusern wird zwar Energie gespart, die Luftzirkulation muss darunter allerdings leiden, was durch die Bildung von Kondenswasser zu massivem Schimmelbefall führen kann. Mit einer Lüftungsanlage ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Sie entfeuchten die Räume, lassen die Luft zirkulieren und garantieren eine hohe Luft- und somit eine höhere Lebensqualität. Wer im Sommer seine Räume nicht nur gut durchlüften, sondern auch kühlen möchte, ohne dabei unnötig Energie zu verschwenden, kann beispielsweise zusätzlich eine solare Kühlanlage einbauen lassen.

Lüftungssysteme bilden in mehrerer Hinsicht Vorteile: Durch den Abzug von Luftfeuchtigkeit beugen sie der Entstehung von Schimmel vor und sind zudem auch noch Energiesparer. Welche Unterschiede bei Lüftungssystemen gemacht werden und wie optimal und kontrolliert gelüftet wird, erfahren Sie hier auf Elektriker.org.

Lüftungsanlagen können ohne großen Aufwand montiert werden. Richtig installiert bietet sie Schutz vor schlechter Luftqualität und Schimmelbefall. © Elektriker.org

Sanierte Altbauten und hochmoderne Neubauten haben den Vorteil, dass durch die immer besser werdende Dämmung die Wärmeenergie im Gebäude bleibt. Der Nachteil daran ist, dass die Luft nicht zirkulieren kann und Feuchtigkeit sich vermehrt ansammelt, wodurch die Luftqualität im Innenbereich immer schlechter wird und die Gefahr der Schimmelpilzbildung dramatisch ansteigt. Als wirksames Gegenmittel sind Lüftungsanlagen sehr beliebt, da sie auch bei geschlossenen Fenstern für beste Luftqualität sorgen. Auch Schadstoffe können aus den Räumen verbannt werden, was zu einem wichtigen Punkt für Allergiker wird.

Welche Lüftungsanlagen gibt es?

Lüftungsanlagen werden gerne in Küche, Bad und Toilette eingebaut, da sie schnell schlechte Gerüche entfernen. Auch Dämpfe, die durch das Kochen oder Duschen entstehen, werden in wenigen Minuten abgesogen. Normalerweise werden Ein-Aus-Schalter für die manuelle Bedienung verwendet. Die erste Stufe kann hierbei für eine Mindestlüftung eingesetzt werden, die Zweite und in Folge alle weiteren Leistungsstufen als Intensivlüftung. In den letzten Jahren sind Abluftsteuerungen mit Funk auf den Markt gekommen und haben sich schnell etabliert. Hier wird die Abluftstärke über einen Controller reguliert. Nach DIN-Norm 18017 sind Lüftungsanlagen in fensterlosen Räumen verpflichtend einzubauen. Um Nebenluftströme zu vermeiden, sollte vorab eine Luftdichtheitsmessung durchgeführt werden.

UNSER TIPP:
Feuchtsensoren bilden die effizienteste Lösung bei der Abluftsteuerung. Diese aktivieren das System nur dann, wenn die Raumluftfeuchte einen bestimmten Wert übersteigt.

Unterschieden wird zwischen der dezentralen und der zentralen Lüftungsanlage. Beide Anlagen weisen folgende Systeme auf:

Dezentrale Lüftungsanlage

Sind in Altbauten keine Lüftungssysteme integriert, können dezentrale Lüftungsanlagen ganz einfach nachgerüstet werden. Im Mittelpunkt dieser Anlage steht ein Abluftventilator, der mindestens zweistufig sein muss. Dieser befördert die Abluft raumweise durch einen Schacht nach außen. Die dezentrale Lüftungsanlage arbeitet nach dem Unterdruckprinzip, welches die Raumluft absaugt und die Zuluft geplant nachströmen lässt. Damit Ihre Lüftungsanlage einwandfrei eingebaut wird, finden Sie hier qualifiziertes Fachpersonal, an die Sie gerne unverbindlich eine Anfrage stellen können. Auch die Wartung kann von geschulten Klimatechnikern durchgeführt werden.

Zentrale Lüftungsanlage

Eine zentrale Lüftungsanlage eignet sich vor allem deshalb, weil die Effizienz durch die Wärmerückgewinnung deutlich verbessert werden kann. Die zentrale Lüftungsanlage punktet zudem mit dem zentralen Abluftventilator, der beispielsweise am Dachboden installiert wird um von dort aus mittels eines Rohres die Abluft nach draußen zu befördern. Dadurch sind die von ihm verursachten Geräusche nicht mehr hörbar, was vor allem in Ruheräumen wie dem Schlafzimmer wünschenswert ist. Ein großer Nachteil der zentralen Lüftungsanlage  sind die hohen Anschaffungskosten: Ein solches System kann mehrere Tausend Euro kosten und stellt somit die teuerste Variante zur optimalen Belüftung von Wohnhäusern dar.

Fazit

Durch die immer besser werdende Dämmung von Wohnhäusern wird zwar Energie gespart, die Luftzirkulation muss darunter allerdings leiden, was durch die Bildung von Kondenswasser zu massivem Schimmelbefall führen kann. Mit einer Lüftungsanlage ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Sie entfeuchten die Räume, lassen die Luft zirkulieren und garantieren eine hohe Luft- und somit eine höhere Lebensqualität. Wer im Sommer seine Räume nicht nur gut durchlüften, sondern auch kühlen möchte, ohne dabei unnötig Energie zu verschwenden, kann beispielsweise zusätzlich eine solare Kühlanlage einbauen lassen.