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Strompreise in Deutschland uneinheitlich

Die Entwicklung der Strompreise in Deutschland bleibt ein spannendes Thema. Einer Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals StromAuskunft.de zufolge müssen die Menschen in Ostdeutschland durchschnittlich höhere Preise zahlen als im Westen. Lesen Sie hier auf Elektriker.org, wo der Strom im Land am günstigsten zu haben ist und wer höhere Preise zahlen muss.

Strompreise

Zusammensetzung der Strompreise in Deutschland: Stromerzeugung und Netznutzung haben die größten Anteile. - © Pikarl by Wikimedia

Strompreise sind die Entgelte, die Verbraucher für die Elektrische Energie bezahlen müssen, die der Stromversorger ihnen für den Betrieb von Beleuchtung, Elektronik und elektrischen Geräten liefert. Diese Preise setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, nämlich aus dem Preis für die Stromerzeugung, den Kosten für die Netznutzung, Konzessionsabgaben, der Mehrwertsteuer, der Stromsteuer sowie den Beiträgen für Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die Strompreise in Deutschland waren immer schon regional sehr unterschiedlich. Nicht nur weil die Stromversorger unterschiedliche Tarife für Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Großunternehmen sowie verschiedene Öko-Tarife anbieten, sondern auch regional differieren die Preise erheblich.

Strompreise sind in Ostdeutschland besonders hoch

Die Strompreise sind laut einer Auswertung von StromAuskunft.de derzeit im Osten Deutschlands deutlich höher als im Westen. Als Datenbasis wurden die monatlichen Stromkosten für 1437 Orte in Deutschland zu Monatsbeginn ermittelt und ausgewertet. Angenommen wurde dabei ein Jahresverbrauch von 2800 kWh. Der auf dieser Auswertung basierende Strompreis-Atlas für Deutschland weist für fast alle ostdeutschen Regionen monatliche Strompreise zwischen 64 und über 67 Euro aus. Lediglich in Berlin, Dresden und einigen wenigen kleineren Städten sind demnach die Preise mit 58 bis 60 Euro etwas niedriger. Besonders teurer Strom kommt in Sachsen und Thüringen aus den Steckdosen.

Hohe Strompreise auch im Südwesten

Aber auch im Westen Deutschlands gibt es Regionen, in denen die Elektrik teuer wird. Vor allem im Südwesten der Republik werden die Verbraucher zur Kasse gebeten. Am höchsten sind die Preise im Odenwaldkreis, in Darmstadt und Mainz. Relativ teuer ist der Strom mit durchschnittlich 64 bis 67 Euro pro Monat fast flächendeckend in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Über niedrige Strompreise können sich Verbraucher vor allem im Norden von Niedersachsen bis Hamburg freuen. Insgesamt ist eine Tendenz zu höheren Kosten in ländlichen Gebieten und günstigeren Preisen in den großen Städten zu beobachten.

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