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	<title>Elektrotechnik &#8211; Elektriker.org</title>
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	<description>Hier auf Elektriker.org finden Sie wichtige Informationen zur Elektro-Branche für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 08:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Drucker ist aus dem Alltag vieler Menschen kaum mehr wegzudenken. Ob beruflich oder privat: Das Drucken ist längst Routine. Die damit verbundenen Kosten sind dabei oft nicht präsent, sondern zeigen sich vor allem, wenn Papier nachgekauft werden muss oder die Druckerpatronen leer sind. Wer aber die richtigen Stellschrauben kennt, hat teilweise enormes Einsparpotenzial und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Drucker ist aus dem Alltag vieler Menschen kaum mehr wegzudenken. Ob beruflich oder privat: Das Drucken ist längst Routine. Die damit verbundenen Kosten sind dabei oft nicht präsent, sondern zeigen sich vor allem, wenn Papier nachgekauft werden muss oder die Druckerpatronen leer sind. Wer aber die richtigen Stellschrauben kennt, hat teilweise <strong>enormes Einsparpotenzial</strong> und kann die eigenen Druckkosten deutlich reduzieren. Was dabei zu beachten ist, zeigt der folgende Artikel.</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong><a href="https://www.ihk-muenchen.de/ratgeber/recht/arbeitsrecht/bestehende-arbeitsverhaeltnisse-kuendigung-sozialversicherung/arbeitssicherheit/" target="_blank" rel="noopener" title="Elektroprüfung (DGUV V3)">Elektroprüfung (DGUV V3)</a></strong> ist für alle Unternehmen in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Sie dient der Arbeitssicherheit und schützt vor Stromunfällen. Geprüft werden alle elektrischen Betriebsmittel, von der Kaffeemaschine bis zum Server – also auch Drucker! Die Prüffristen legt der Arbeitgeber anhand einer <strong>Gefährdungsbeurteilung </strong>fest. Da Drucker somit ohnehin regelmäßig im Fokus der betrieblichen Sicherheit stehen, lohnt sich gerade hier ein genauerer Blick: Wie schaut es eigentlich mit der Wirtschaftlichkeit aus?</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die richtige Auswahl der Druckerpatronen kann die laufenden Kosten deutlich senken</h2><h3 class="wp-block-heading">Alternativen zu Originalpatronen sinnvoll nutzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Originalpatronen sind nicht immer die wirtschaftlichste Lösung. Für die meisten Druckermodelle sind <a href="https://www.toner.shop/kompatible-druckerpatronen/" target="_blank" rel="noopener" title="">kompatible Druckerpatronen</a> erhältlich, die deutlich günstiger sind. Dabei darf aber nicht nur der Preis entscheidend sein. Wichtig ist, ausschließlich <strong>solche Patronen</strong> zu kaufen, die vom Gerät zuverlässig erkannt werden und sich durch eine gleichmäßige Druckqualität auszeichnen. So lassen sich spürbare Einsparungen erzielen, ohne dass die Qualität im Alltag sichtbar leidet.</p><h3 class="wp-block-heading">Kleine Einstellungen mit großer Wirkung</h3><p class="wp-block-paragraph">Oft wird viel <strong>zu hochwertig gedruckt</strong>, obwohl das gar nicht nötig ist. Insbesondere für interne Unterlagen, Notizen oder Entwürfe genügt meist ein <strong>sparsamer Modus (Entwurfsmodus).</strong> So lässt sich der gewünschte Zweck erzielen, ohne dass zu viel Druckertinte verbraucht wird. Ein weiterer hilfreicher Punkt ist der doppelseitige Druck. Dadurch lässt sich <strong>Papier sparen</strong>, ohne dass am Dokument selbst etwas verloren geht. Der bewusste Umgang mit den Ressourcen macht sich langfristig im Portemonnaie bemerkbar.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wartung und Betriebssicherheit verbinden</h2><h3 class="wp-block-heading">Pflege verhindert unnötige Folgekosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die <strong>Wartung</strong>. Wird ein Drucker nur selten genutzt, falsch ausgeschaltet oder zu selten gereinigt, arbeitet er dadurch oft schlechter und verbraucht mehr Material als nötig. Eingetrocknete Düsen, Streifen im Druckbild oder unnötige Reinigungsdurchläufe kosten am Ende ebenfalls Geld.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer das Gerät regelmäßig nutzt und dabei auch dessen <strong>Pflege </strong>nicht vergisst, hält die Druckqualität stabil und <strong>vermeidet unnötige Ausgaben</strong>. Unternehmen können diese Pflege ideal mit der ohnehin vorgeschriebenen DGUV V3 Elektroprüfung verknüpfen: Wenn die Geräte für die Sicherheitsprüfung bereitgestellt oder kontrolliert werden, bietet sich gleichzeitig die perfekte Gelegenheit für eine <strong>gründliche Reinigung des Druckkopfs und der Walzen.</strong></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Druckkosten langfristig im Blick behalten</h2><p class="wp-block-paragraph">Neben der Wahl der passenden Patronen und den <strong>richtigen Druckeinstellungen</strong> spielt auch das eigene Druckverhalten eine entscheidende Rolle. Häufig werden Dokumente mehrfach ausgedruckt, obwohl eine digitale Version vollkommen ausreichen würde. Wer vor dem Drucken kurz prüft, ob der Ausdruck wirklich notwendig ist, kann den <strong>Verbrauch von Papier und Tinte deutlich reduzieren.</strong> Gerade Rechnungen, Tickets oder interne Dokumente lassen sich heute oft <strong>problemlos </strong>digital archivieren oder weiterleiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Ebenso sinnvoll ist es, Dokumente vor dem Druck noch einmal sorgfältig zu kontrollieren. Kleine Fehler, falsch gesetzte Seitenumbrüche oder unnötige Leerseiten führen schnell zu zusätzlichen Ausdrucken und damit zu <strong><a href="https://wis.ihk.de/kurs/38531070/digitale-transformation-des-rechnungswesens" target="_blank" rel="noopener" title="vermeidbaren Kosten">vermeidbaren Kosten</a></strong>. Eine kurze Vorschau spart in vielen Fällen bereits Papier und Druckertinte. Besonders im Büroalltag summieren sich solche kleinen Einsparungen über das Jahr hinweg zu einem spürbaren Betrag.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch die Wahl des <strong>passenden Papiers</strong> sollte nicht unterschätzt werden. Hochwertiges Spezialpapier ist nicht für jeden Ausdruck notwendig. Für alltägliche Dokumente reicht oft <strong>Standardpapier </strong>aus, während Fotopapier oder besonders starke Papierarten nur gezielt eingesetzt werden sollten. Dadurch bleiben die <strong>Materialkosten </strong>überschaubar, ohne dass auf gute Ergebnisse verzichtet werden muss.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer regelmäßig größere Mengen druckt, sollte zudem den eigenen <strong>Druckbedarf analysieren.</strong> Nicht jeder Drucker eignet sich für jede Nutzung. Während Tintenstrahldrucker oft günstiger in der Anschaffung sind, arbeiten Laserdrucker bei hohem <strong>Druckvolumen häufig wirtschaftlicher. </strong>Ein genauer Blick auf die laufenden Kosten pro Seite kann helfen, langfristig die bessere Entscheidung zu treffen.</p><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus lohnt es sich, Verbrauchsmaterialien rechtzeitig und gezielt zu kaufen. Druckerpatronen oder Papier werden häufig in <strong>Mehrfachpackungen günstiger angeboten.</strong> Wer Preise vergleicht und auf Sonderaktionen achtet, kann zusätzlich sparen. Wichtig bleibt dabei jedoch immer die Qualität der Produkte, damit der Drucker zuverlässig arbeitet und keine zusätzlichen Schäden entstehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Checkliste: So lassen sich Druckkosten nachhaltig senken</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Nur notwendige Dokumente ausdrucken</li>



<li>Vor dem Drucken die Seitenvorschau nutzen</li>



<li>Entwurfs- oder Sparmodus verwenden</li>



<li>Doppelseitigen Druck aktivieren</li>



<li>Kompatible Druckerpatronen sorgfältig auswählen</li>



<li>Drucker regelmäßig reinigen und warten (z. B. im Zuge der DGUV V3 Prüfung)</li>



<li>Papier passend zum Einsatzzweck wählen</li>



<li>Fehl- und Testdrucke vermeiden</li>



<li>Verbrauchsmaterialien im Angebot kaufen</li>



<li>Druckverhalten regelmäßig überprüfen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Elektriker in der Nähe finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Optimierung von Druckkosten im Unternehmen oder im Homeoffice ist kein einmaliges Projekt, sondern das Ergebnis vieler kleiner, bewusster Entscheidungen. Wie der Artikel zeigt, greifen rechtliche Vorgaben wie die DGUV V3 Elektroprüfung und wirtschaftliche Sparmaßnahmen perfekt ineinander: Wer ohnehin die Sicherheit seiner Geräte im Blick behalten muss, kann diesen Anlass direkt für die wertvolle Gerätepflege nutzen. Durch den cleveren Einsatz von kompatiblen Patronen, optimierten Software-Einstellungen und dem bewussten Verzicht auf unnötige Ausdrucke lässt sich das Budget spürbar entlasten – und das völlig ohne Verluste bei der Druckqualität. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen hier Hand in Hand.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2><h3 class="wp-block-heading">Sind kompatible Druckerpatronen genauso gut wie die Originale der Hersteller?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ja, in den allermeisten Fällen stehen hochwertige kompatible Patronen den Originalen in Sachen Druckqualität und Reichweite in nichts nach. Wichtig ist jedoch, auf zertifizierte Drittanbieter zu setzen, um eine fehlerfreie Erkennung durch den Drucker zu garantieren und Schäden am Gerät zu vermeiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Erlischt die Druckergarantie, wenn ich Patronen von Drittanbietern nutze?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nein. Rein rechtlich darf die gesetzliche Gewährleistung des Druckerherstellers nicht allein deshalb erlöschen, weil kompatible Patronen verwendet wurden. Nur wenn nachweislich ein Schaden direkt durch die Fremdtinte verursacht wurde, greift die Herstellergarantie für diesen spezifischen Defekt nicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum erhöht eine mangelnde Wartung die Druckkosten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Drucker selten genutzt oder falsch ausgeschaltet wird, trocknet die Tinte in den feinen Düsen des Druckkopfs ein. Die Folge sind Streifen im Druckbild. Um dies zu beheben, müssen meist intensive, automatische Reinigungsprogramme gestartet werden, die enorm viel Tinte verbrauchen und somit die Kosten pro Seite drastisch in die Höhe treiben.</p><h3 class="wp-block-heading">Müssen Drucker im Homeoffice auch nach DGUV V3 geprüft werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DGUV V3 Prüfung ist eine Vorschrift für gewerbliche Arbeitsplätze. Befindet sich der Drucker im Eigentum des Arbeitgebers und wird dem Arbeitnehmer für das Homeoffice zur Verfügung gestellt, ist der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung auch hier für die elektrische Sicherheit verantwortlich. Rein private Drucker sind von dieser Pflicht ausgenommen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie viel Papier und Tinte spart der Entwurfsmodus tatsächlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Entwurfs- oder Sparmodus reduziert die Menge der aufgetragenen Tinte bzw. des Toners je nach Modell um 30 bis 50 Prozent. Da das Schriftbild dadurch etwas heller wird, eignet sich dieser Modus perfekt für interne Notizen, Mitschriften oder Belege, während die finalen Dokumente im Normalmodus gedruckt werden.</p>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/druckkosten-senken-202616731">Wie kann man Druckkosten senken, ohne an Qualität zu verlieren?</a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.elektriker.org/magazin/12-volt-akkus-energiespeicher-202516496</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DigitaleSeiten Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob beim Camping, im Boot, der Solaranlage oder unter der Motorhaube, der 12 V Akku ist überall im Einsatz. Sie versorgen Geräte mit Strom, starten Motoren und speichern Energie für später. Doch während der Begriff „12-Volt-Batterie“ vielen vertraut ist, steckt dahinter eine erstaunliche Vielfalt an Technologien, Anwendungen und Qualitätsunterschieden. Blei oder Lithium? AGM oder LiFePO₄? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ob beim Camping, im Boot, der Solaranlage oder unter der Motorhaube, der <a href="https://www.akkuline.de/akku/bleiakkus/12-volt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12 V Akku</a> ist überall im Einsatz. Sie versorgen Geräte mit Strom, starten Motoren und speichern Energie für später. Doch während der Begriff „12-Volt-Batterie“ vielen vertraut ist, steckt dahinter eine erstaunliche Vielfalt an Technologien, Anwendungen und Qualitätsunterschieden. Blei oder Lithium? AGM oder LiFePO₄? Was ist langlebiger, was effizienter und worauf muss man beim Kauf achten?  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet eigentlich „12 Volt“? </h2><p class="wp-block-paragraph">12 Volt bezeichnet die typische Spannung eines Akkus, der aus mehreren Zellen in Reihe geschaltet ist. Bei Blei-Säure-Akkus sind das sechs Zellen mit je etwa 2 Volt, bei Lithium-Eisenphosphat vier Zellen mit rund 3,2 Volt. Die tatsächliche Spannung schwankt je nach Ladezustand zwischen etwa 10,5 und 13,6 Volt. </p><p class="wp-block-paragraph">Der 12-Volt-Standard hat sich vor allem durch seine Sicherheit, einfache Handhabung und weite Verbreitung etabliert, etwa in Autos, Solarsystemen und Notstromlösungen. Für höhere Leistungen sind jedoch oft höhere Spannungen wie 24 oder 48 Volt besser geeignet, da sie geringere Ströme und damit weniger Energieverluste bedeuten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Akku-Typen im Vergleich </h2><p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der <strong>12-Volt-Akkus</strong> dominieren zwei Technologien: <strong>Blei-Säure-Akkus</strong> und <strong>Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄)</strong>. Andere Akku-Typen spielen eine eher untergeordnete Rolle.</p><h3 class="wp-block-heading">Blei-Säure-Akkus</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Klassische Energiespeicher</strong> – günstig, robust, weit verbreitet</li>



<li><strong>Nachteile:</strong> schwer, geringere Lebensdauer, oft wartungsintensiv</li>



<li><strong>Varianten:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nassbatterie (offen):</strong> preiswert, aber wartungsbedürftig</li>



<li><strong>AGM (Absorbent Glass Mat):</strong> wartungsfrei, besser für tiefe Entladungen</li>



<li><strong>Gel-Akku:</strong> ebenfalls wartungsfrei, stabil bei zyklischer Nutzung</li>
</ul>
</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄)</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Moderne Technologie</strong> – leicht, langlebig, hohe Zyklenfestigkeit</li>



<li><strong>Hohe Energiedichte</strong> und <strong>wartungsfrei</strong></li>



<li><strong>Integriertes Batteriemanagementsystem (BMS):</strong> sorgt für Sicherheit und optimale Ladezustände</li>



<li><strong>Nachteil:</strong> höhere Anschaffungskosten</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Andere Akku-Typen</h3><p class="wp-block-paragraph">Andere Akku-Typen wie NiMH oder Lithium-Cobalt-Oxid spielen im 12-Volt-Bereich eher eine untergeordnete Rolle, da sie entweder nicht die benötigte Spannung liefern oder nicht optimal für stationäre und mobile Energiespeicher geeignet sind. </p><p class="wp-block-paragraph">In der Praxis entscheidet oft der Einsatzzweck über die Wahl: Für kostengünstige, robuste Anwendungen sind Blei-Säure-Akkus weiterhin beliebt. Wer jedoch auf lange Lebensdauer, Gewicht und Effizienz Wert legt, setzt vermehrt auf Lithium-Eisenphosphat. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Auswahlkriterien: Welcher Akku passt zu welchem Einsatz? </h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Wahl des passenden <strong>12-Volt-Akkus</strong> spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die den <strong>Einsatzbereich</strong> und die <strong>Anforderungen</strong> bestimmen:</p><h3 class="wp-block-heading">1. Kapazität</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Angegeben in <strong>Amperestunden (Ah)</strong>.</li>



<li>Bestimmt, <strong>wie lange der Akku eine bestimmte Leistung liefern kann</strong>.</li>



<li>Wichtig: nicht nur die theoretische Kapazität beachten, sondern auch, <strong>wie viel Energie tatsächlich nutzbar ist</strong>.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">2. Maximaler Entlade- und Ladestrom (C-Rate)</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidend bei <strong>Anwendungen mit hohem Strombedarf</strong>, z. B. Motorantriebe oder starke Verbraucher.</li>



<li>Der Akku muss entsprechend dimensioniert sein, <strong>um Leistung sicher liefern zu können, ohne Schaden zu nehmen</strong>.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">3. Umgebungsbedingungen</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blei-Säure-Akkus</strong>: Empfindlich gegenüber Frost, tolerieren meist nur moderate Temperaturen.</li>



<li><strong>Lithium-Akkus</strong>: Robust, arbeiten zuverlässig in einem <strong>größeren Temperaturbereich</strong>.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">4. Wartungsaufwand und Lebensdauer</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blei-Säure-Akkus</strong>: Höherer Pflegeaufwand, kürzere Lebensdauer.</li>



<li><strong>Lithium-Varianten</strong>: Langlebiger, oft mit <strong>integrierten Batteriemanagementsystemen</strong> für höhere Sicherheit.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">5. Kompatibilität</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Prüfen, ob der Akku zu <strong>vorhandenen Geräten</strong> passt: Ladegeräte, Wechselrichter, Solarladeregler.</li>



<li>Manche Geräte unterstützen nur <strong>Blei-Säure</strong>, andere auch <strong>Lithium-Akkus</strong>.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst: Der beste Akku passt zu dem Energiebedarf, dem Einsatzort und den Anforderungen an Haltbarkeit und Pflege. Für kurze Einsätze oder geringe Budgets sind Blei-Säure-Akkus oft ausreichend, wer hingegen langfristig auf Effizienz und Zuverlässigkeit setzt, sollte Lithium-Eisenphosphat-Akkus in Betracht ziehen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Pflege, Sicherheit und Lebensdauer </h2><p class="wp-block-paragraph">Damit ein <strong>12-Volt-Akku</strong> lange zuverlässig funktioniert, sind <strong>Pflege, Sicherheit und bewusster Umgang</strong> entscheidend.</p><h3 class="wp-block-heading">1. Richtiges Ladeverhalten</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Jeder Akku-Typ benötigt ein <strong>spezifisches Ladeprofil</strong> (Spannung, Strom, Ladezeit).</li>



<li><strong>Moderne Ladegeräte</strong> passen sich automatisch an <strong>Blei-Säure- oder Lithium-Akkus</strong> an.</li>



<li>Ziel: <strong>Überladung oder Tiefentladung verhindern</strong>, da diese den Akku dauerhaft schädigen können.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">2. Tiefentladung vermeiden</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Zu stark entladene Akkus <strong>verlieren dauerhaft Kapazität</strong> oder werden irreparabel beschädigt.</li>



<li><strong>Lithium-Akkus</strong> sind robuster, aber ein <strong>integriertes Batteriemanagementsystem</strong> schützt vor kritischen Grenzen.</li>



<li><strong><a href="https://www.mdr.de/ratgeber/lifestyle/redakteur-lithium-ionen-akkus-defekt-100.html" target="_blank" rel="noopener" title="">Beschädigte Akkus</a></strong> sollten niemals im Hausmüll entsorgt werden, da sie ein <strong>Sicherheitsrisiko</strong> darstellen.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">3. Temperatur beachten</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Extreme <strong>Hitze oder Kälte</strong> schädigen Akkus oder verringern ihre Leistung.</li>



<li>Idealer Temperaturbereich: <strong>10–30 °C</strong>.</li>



<li>Bei längerer Lagerung: <strong>teilgeladen und trocken lagern</strong>.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">4. Regelmäßige Kontrolle und Wartung</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Besonders bei <strong>Blei-Säure-Akkus</strong>: regelmäßige <strong>Kontrollen und Wartungen</strong> empfehlenswert.</li>



<li><strong>Lithium-Akkus</strong>: meist wartungsfrei, profitieren jedoch von <strong>Monitoring via Bluetooth oder andere Schnittstellen</strong> (Ladezustand, Temperatur).</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gilt: Wer die Herstellerangaben beachtet, passende Ladegeräte nutzt und den Akku vor Extrembedingungen schützt, verlängert seine Lebensdauer deutlich und sorgt für maximale Sicherheit. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Elektriker finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit </h2><p class="wp-block-paragraph">12-Volt-Akkus sind vielseitige und bewährte Energiespeicher, die in vielen Anwendungen, wie <a href="https://www.elektriker.org/magazin/photovoltaikanlage-20122211" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solaranlagen</a> über Notstrom bis hin zu mobilen Geräten, eine zentrale Rolle spielen. Ihre Nennspannung macht sie sicher, gut handhabbar und kompatibel mit zahlreichen Systemen. Die Wahl des richtigen Akku-Typs hängt dabei vom individuellen Bedarf ab: Blei-Säure-Akkus punkten mit günstigen Anschaffungskosten und Robustheit, während Lithium-Eisenphosphat-Akkus mit hoher Lebensdauer, geringem Gewicht und besserer Effizienz überzeugen. </p><p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist ein bewusster Umgang mit Ladezyklen, Temperatur und Pflege, um die Lebensdauer zu maximieren und Sicherheit zu gewährleisten. Für größere Leistung oder längere Laufzeiten können auch höhere Spannungssysteme sinnvoll sein. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">FAQ zu 12-Volt-Akkus</h2><h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet „12 Volt“ bei einem Akku?</h3><p class="wp-block-paragraph">„12 Volt“ beschreibt die Nennspannung eines Akkus, die durch mehrere in Reihe geschaltete Zellen erreicht wird. Bei Blei-Säure-Akkus sind es sechs Zellen à ca. 2 Volt, bei Lithium-Eisenphosphat vier Zellen à ca. 3,2 Volt. Die tatsächliche Spannung schwankt je nach Ladezustand.</p><h3 class="wp-block-heading">Worin unterscheiden sich Blei-Säure- und Lithium-Akkus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Blei-Säure-Akkus sind günstiger, robust und weit verbreitet, aber schwerer und weniger langlebig. Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄) sind leichter, haben eine deutlich längere Lebensdauer und höhere Effizienz, sind jedoch in der Anschaffung teurer.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Akku-Technologie ist für welchen Einsatzzweck besser geeignet?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für kostengünstige, robuste Anwendungen wie Starterbatterien oder einfache Stromspeicher sind Blei-Säure-Akkus oft ausreichend. Für mobile Anwendungen, Solarsysteme oder langfristige Investitionen sind LiFePO₄-Akkus meist die bessere Wahl.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie finde ich den richtigen Akku für meine Anwendung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend sind Kapazität (Ah), Entlade- und Ladeleistung (C-Rate), Umgebungstemperaturen sowie die Kompatibilität mit vorhandenen Geräten wie Ladegeräten oder Wechselrichtern. Auch Wartungsaufwand und Lebensdauer spielen eine Rolle.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange hält ein 12-Volt-Akku?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Lebensdauer hängt stark von der Technologie und dem Nutzungsverhalten ab. Blei-Säure-Akkus erreichen meist 500–800 Ladezyklen, während LiFePO₄-Akkus 2.000–5.000 Zyklen und mehr schaffen können. Schonender Umgang und richtige Lagerung verlängern die Haltbarkeit.</p>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/12-volt-akkus-energiespeicher-202516496">12-Volt-Akkus im Check: Was man über die Allround-Energiespeicher wissen muss </a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.elektriker.org/magazin/zuverlassige-stromversorgung-kritische-infrastrukturen-202416183</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DigitaleSeiten Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 12:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der modernen Gesellschaft ist eine kontinuierliche Stromversorgung von essenzieller Bedeutung. Besonders in Bereichen kritischer Infrastrukturen, wie dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation oder dem Finanzwesen, haben Stromausfälle schwerwiegende Folgen. In Zeiten zunehmender Vernetzung und steigender Abhängigkeit von technischen Systemen wird es immer wichtiger, diese Einrichtungen gegen Stromausfälle abzusichern und eine ununterbrochene Stromversorgung sicherzustellen. Dieser Artikel beleuchtet [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">In der modernen Gesellschaft ist eine kontinuierliche Stromversorgung von essenzieller Bedeutung. Besonders in Bereichen kritischer Infrastrukturen, wie <strong>dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation oder dem Finanzwesen</strong>, haben Stromausfälle schwerwiegende Folgen. In Zeiten zunehmender Vernetzung und steigender Abhängigkeit von technischen Systemen wird es immer wichtiger, diese Einrichtungen gegen Stromausfälle abzusichern und eine ununterbrochene Stromversorgung sicherzustellen. Dieser Artikel beleuchtet die entscheidende Rolle der Stromversorgung für kritische Infrastrukturen und zeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Risiken zu minimieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was sind kritische Infrastrukturen und warum sind sie schützenswert?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kritische Infrastrukturen umfassen alle Einrichtungen und Systeme, die für das Funktionieren einer Gesellschaft unverzichtbar sind. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, Energieversorger, Kommunikationsnetzwerke, Wasserversorgung sowie das Finanzsystem. Ein Ausfall dieser Systeme würde weitreichende <strong>gesellschaftliche, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Folgen</strong> nach sich ziehen. Diese Einrichtungen sind zudem besonders anfällig für Störungen in der Stromversorgung und schon kurze Ausfälle verursachen lebensbedrohliche Situationen, beispielsweise in Operationssälen oder bei der Versorgung von Intensivpatienten in Krankenhäusern. Daher ist eine zuverlässige Stromversorgung für kritische Infrastrukturen von zentraler Bedeutung. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Rolle von Notstromaggregaten und USV-Systemen</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Maßnahme zur Absicherung kritischer Infrastrukturen sind Notstromaggregate und unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV). Diese Systeme gewährleisten, dass auch bei einem Ausfall des Stromnetzes die Stromversorgung aufrechterhalten bleibt, zumindest für einen begrenzten Zeitraum. <a href="https://www.ho-ma-notstrom.de/containeraggregate/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flexible Containeraggregate zur Stromerzeugung</a> kommen häufig in großen Einrichtungen zum Einsatz, wo sie als Reserve genutzt werden und <strong>Stromausfälle für mehrere Stunden oder sogar Tage überbrücken</strong>. USV-Systeme bieten hingegen Schutz vor kurzfristigen Spannungsabfällen oder Stromausfällen und überbrücken die Zeit, bis die Notstromaggregate einspringen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Stromausfälle als wachsendes Risiko durch extreme Wetterereignisse </h2><p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren haben extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hitzewellen und Überschwemmungen zugenommen. Diese Ereignisse stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität des Stromnetzes dar und führen weltweit immer häufiger zu Ausfällen. Kritische Infrastrukturen sind dabei besonders gefährdet, <strong>da längere Stromausfälle zu einem erheblichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiko werden</strong>. Um diese Risiken zu minimieren, sind zahlreiche Maßnahmen erforderlich, wie die Verstärkung der Stromnetze, der Ausbau einer dezentralen Energieerzeugung und die Verbesserung der Katastrophenvorsorge. Diese Ansätze tragen dazu bei, die Stromversorgung selbst in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Cyberangriffe als Bedrohung für die Stromversorgung </h2><p class="wp-block-paragraph">Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen die Bedrohungen durch Cyberangriffe. Hackerangriffe auf Stromnetze und Kraftwerke unterbrechen die Versorgung mit Strom und haben verheerende Folgen für kritische Infrastrukturen. Die Energieversorgung wird zunehmend vernetzt und digital gesteuert, was ihre Angreifbarkeit erhöht. Um sich gegen solche Bedrohungen zu wappnen, <strong>werden verstärkt Cybersicherheitsmaßnahmen ergriffen</strong>. Der Schutz vor Hackerangriffen ist inzwischen ein zentrales Element bei der Planung und dem Betrieb von Stromnetzen. Die kontinuierliche Überwachung der Systeme und regelmäßige Updates der Sicherheitssoftware sind essenziell, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.<strong> </strong>Weitere wichtige Maßnahmen sind: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz einer sicheren IT-Architektur </li>



<li>strenge Authentifizierung und Zugriffskontrolle </li>



<li>Schulung und Sensibilisierung der Belegschaft </li>



<li>Notfallpläne erstellen </li>



<li>Überwachung und Detektion </li>



<li>regelmäßige Penetrationstests </li>



<li>Sicherheitsaudits </li>



<li>Datenbackups </li>



<li>Zugangskontrollen und Überwachung </li>



<li>Einhaltung von Sicherheitsstandards </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Smart Grids und ihre Bedeutung für die Ausfallsicherheit</h2><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bmwk-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2019/05/Meldung/direkt-erklaert.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Smart Grids</a>, also intelligente Stromnetze, spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Sicherung der Stromversorgung. Sie zeichnen sich durch <strong>eine bessere Überwachung, Steuerung und Anpassung des Stromflusses</strong> aus und erlauben es, Schwankungen im Netz schneller auszugleichen. Diese Fähigkeit zur automatisierten Lastverteilung reduziert das Risiko von Blackouts erheblich. Durch die Integration erneuerbarer Energien in das Netz und den Einsatz von Smart-Metering-Systemen werden kritische Infrastrukturen in Echtzeit überwacht und bei Bedarf priorisiert mit Energie versorgt. So tragen Smart Grids maßgeblich zur Resilienz der Stromversorgung bei. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Dezentrale Energieerzeugung als Schlüssel zur Stabilität </h2><p class="wp-block-paragraph">Eine dezentrale Energieerzeugung, <a href="https://www.elektriker.org/magazin/pv-anlage-planen-202415797" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwa durch Solaranlagen</a> oder Windkraftanlagen, reduziert die Abhängigkeit von zentralen Kraftwerken und erhöht die Stabilität der Stromversorgung. Gerade in ländlichen oder abgelegenen Regionen führen dezentrale Lösungen dazu, dass kritische Infrastrukturen sogar bei einem Ausfall des Hauptstromnetzes mit Energie versorgt werden. Kombiniert mit <strong>Speichersystemen wie Batterien</strong> ist diese Form der Energieversorgung eine langfristige Lösung, um Stromausfälle zu verhindern. Besonders in Krisenzeiten sind solche Systeme lebensrettend, da sie eine unabhängige Stromversorgung gewährleisten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung von Wartung und Prävention </h2><p class="wp-block-paragraph">Ein oft unterschätzter Faktor für die Verhinderung von Stromausfällen ist die regelmäßige Wartung der Stromnetze und der Infrastruktur. Defekte Kabel, veraltete Technik oder nicht gewartete Notstromsysteme versagen im Ernstfall und führen so zu folgenschweren Stromausfällen. Präventive Wartungsmaßnahmen und <strong>eine kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur</strong> sind daher essenziell. Diese Investitionen stellen sicher, dass die Systeme selbst unter Belastung zuverlässig funktionieren und kritische Infrastrukturen durchgehend mit Energie versorgt werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Rolle staatlicher Regulierungen und Richtlinien<strong><em> </em></strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Staatliche Regulierungen und Richtlinien spielen eine wesentliche Rolle bei der Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung für kritische Infrastrukturen. Gesetzliche Vorgaben zwingen Betreiber dazu, <strong>ihre Systeme regelmäßig zu überprüfen und zu testen</strong>. Zusätzlich wird der Ausbau von resilienten Netzen und der Schutz vor Cyberangriffen durch staatliche Programme gefördert. Diese Richtlinien sind für den Schutz der Bevölkerung entscheidend und schützen die wirtschaftliche Stabilität, denn der Ausfall von Stromnetzen verursacht enorme finanzielle Verluste und erschüttert das Vertrauen in die Infrastruktur. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Elektriker finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft der Stromversorgung: Nachhaltigkeit und Resilienz vereinen<strong><em> </em></strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Die Sicherung der Stromversorgung muss künftig Hand in Hand mit dem Streben nach Nachhaltigkeit gehen. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist eine der zentralen Herausforderungen, da diese Energiequellen oft wetterabhängig sind und somit Schwankungen in der Versorgung verursachen. Die Kombination von Nachhaltigkeit und Resilienz erfordert daher innovative Ansätze. Technologien wie <strong>Energiespeicherung, Lastmanagement und flexible Netze</strong> werden in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Nur so wird eine umweltfreundliche, zuverlässige und stabile Stromversorgung gewährleistet, die auch in Krisenzeiten funktioniert. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Stromversorgung als Rückgrat der Gesellschaft<strong><em> </em></strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Eine zuverlässige Stromversorgung ist das Fundament für das Funktionieren moderner Gesellschaften, insbesondere in Bereichen kritischer Infrastrukturen. Durch den Einsatz von Notstromsystemen, intelligenten Netzen und dezentraler Energieerzeugung <strong>werden die Risiken von Stromausfällen minimiert</strong>. Angesichts wachsender Bedrohungen durch Wetterextreme und Cyberangriffe wird es immer wichtiger, diese Maßnahmen kontinuierlich zu verbessern und anzupassen. Die Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Resilienz und Sicherheit. </p>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/zuverlassige-stromversorgung-kritische-infrastrukturen-202416183">Warum eine zuverlässige Stromversorgung für kritische Infrastrukturen unerlässlich ist: Stromausfälle verhindern und absichern</a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.elektriker.org/magazin/elektrische-betriebsmittelpruefung-202416172</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 11:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sicherheit eines Unternehmens hängt entscheidend von der einwandfreien Funktion und sachgemäßen Verwendung der elektrischen Betriebsmittel ab. Um Unfälle zu vermeiden und einen sicheren Arbeitsalltag zu gewährleisten, schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) regelmäßige Prüfungen dieser Betriebsmittel vor. Jeder Betrieb ist verpflichtet, eine qualifizierte Fachfirma mit der Durchführung der Prüfungen zu beauftragen. Werden Inspektionen versäumt, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherheit eines Unternehmens hängt entscheidend von der einwandfreien Funktion und sachgemäßen Verwendung der elektrischen Betriebsmittel ab. Um Unfälle zu vermeiden und einen sicheren Arbeitsalltag zu gewährleisten, schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) regelmäßige Prüfungen dieser Betriebsmittel vor. Jeder Betrieb ist verpflichtet, eine qualifizierte Fachfirma mit der Durchführung der Prüfungen zu beauftragen. Werden Inspektionen versäumt, können Unfälle und Schäden nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Zu den Betriebsmitteln zählen ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sowie ortsfeste Geräte und Anlagen.</li>



<li>Die Elektroprüfung ist laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) verpflichtend. </li>



<li>Die Inspektion umfasst sowohl eine Sichtprüfung, als auch eine messtechnische Überprüfung.</li>



<li>Die Kosten der Geräteprüfung hängen von der Anzahl der Anlagen, der Prüfkomplexität und der Wahl des Dienstleisters ab.</li>



<li>Die Betriebsmitteln müssen von einem fachkundigen Experten mit TRBS 1203 Zertifizierung, wie einer Elektrofachkraft oder einer elektrotechnisch unterwiesenen Prüfperson, geprüft werden. </li>



<li>Die sorgfältige Dokumentation des gesamten Prüfungsprozesses ist essenziell, um zum einen die einzelnen Schritte nachzuvollziehen und zum anderen ein fachgerechtes Vorgehen nachzuweisen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Nachteile der elektrischen Betriebsmittelprüfung nach DGUV</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Vorteile</strong></td>
<td><strong>Nachteile</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<ul>
<li>erhöhte Sicherheit für Mitarbeiter und Betriebsmittel</li>
<li>Rechtssicherheit durch Einhaltung gesetzlicher Vorgaben</li>
<li>Vermeidung von Unfällen und Sachschäden</li>
<li>längere Lebensdauer der geprüften Arbeitsmitteln</li>
<li>verbesserte Energieeffizienz durch regelmäßige Wartung</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>regelmäßige Elektroprüfung verursachen laufende Kosten</li>
<li>Betriebsunterbrechungen während der Prüfung</li>
<li>zusätzliche Reparaturkosten bei Mängeln</li>
<li>Zeitaufwand für das Zusammenstellen der Geräte</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist eine elektrische Betriebsmittelprüfung nach DGUV?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Vorschrift 3 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU) schreibt regelmäßige <strong>Sicherheitsprüfungen</strong> elektronischer Betriebsmittel vor. Sie zielt darauf ab, Anlagen und Geräte regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu überprüfen, damit sowohl die Mitarbeiter als auch das Gebäude geschützt werden und es gar nicht erst zu einem schwerwiegenden Unfall kommt. Das umfangreiche Prüfen von ortsfesten sowie ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln umfasst dabei mehrere Schritte und muss von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum ist die Prüfung elektrischer Betriebsmittel erforderlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die regelmäßige Prüfung von elektrischen Betriebsmitteln ist vom Gesetz vorgeschrieben. Zudem sind laut den Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer Brände, die in Verbindung mit Elektrizität entstehen, seit Jahren die Hauptursache für diese Art von Unfällen. (Quelle: <a href="https://www.ifs-ev.org/die-haeufigsten-brandursachen/">https://www.ifs-ev.org/die-haeufigsten-brandursachen/</a>) Im Rahmen einer Inspektion können potenzielle  Risikoquellen in Form von defekten oder fehlerhaften Geräten entdeckt und behoben werden, wodurch der komplette Ausfall der <a href="https://www.elektriker.org/magazin/hauselektrik-20111863">Hauselektrik</a> vorgebeugt wird. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Betriebsmittel müssen nach DGUV geprüft werden?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>ortsveränderliche Betriebsmittel </li>



<li>ortsfeste Betriebsmittel </li>



<li>nichtstationäre Betriebsmittel</li>



<li>stationäre Betriebsmittel</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen ortsveränderlichen Betriebsmittteln und ortsfesten Betriebsmitteln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind Geräte, die sich leicht bewegen und einfach mit einem Stecker an das Stromnetz anschließen lassen. Beispiele hierfür sind Computer, Drucker, Wasserkocher, Ladegeräte, Kaffeemaschinen oder Bohrmaschinen. Eine ortsfeste elektrische Anlage ist fest an das Stromnetz angeschlossen, wodurch sich der Abbau aufwendiger gestaltet. Hierzu zählen zum Beispiel Kühlschränke, Elektroverteilungen, Maschinen oder Klimaanlagen.</p><p class="wp-block-paragraph">Weitere Anlagen, die geprüft werden müssen, sind nichtstationäre und stationäre Betriebsmittel. Nichtstationäre Anlagen sind für den vorübergehenden Einsatz an verschiedenen Orten gedacht. Sie wurden so konzipiert, dass sie nach dem Einsatz wieder abgebaut werden können. Beispiele hierfür sind elektrische Anlagen auf Baustellen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Stationäre Geräte hingegen sind dauerhaft an einem Einsatzort fest verbaut. Darunter fallen Elektroanlagen in Fahrzeugen, Baustellenwagen sowie elektrische Installationen in Gebäuden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-scaled.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-1024x768.webp" alt="Stromnetzteil mit einem gelben Aufkleber, der eine erfolgreiche elektrische Betriebsmittelprüfung und den nächsten Prüftermin anzeigt. Das Netzteil liegt auf einem Tisch, umgeben von mehreren Kabeln. Im Hintergrund ist eine Tischdurchführung mit einem gelben Kabel zu sehen." class="wp-image-16175" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-1024x768.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-768x576.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-1536x1152.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-2048x1536.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/betriebsmittelpruefung-stromnetzteil-100x75.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle elektrischen Geräte sind mit einer Plakette versehen, die den Termin der nächsten Betriebsmittelprüfung anzeigt © Elektriker.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie oft muss eine ortsveränderliche Betriebsmittelprüfung und ortsfeste Betriebsmittelprüfung  stattfinden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Prüfintervalle der Geräteprüfung hängen stets von der Art der Anlage und ihrem Einsatzbereich ab, daher können sie variieren. Jedes Gerät wird ähnlich bei beim TÜV mit einer Plakette gekennzeichnet. Hier können Sie den nächsten anstehenden Prüfungstermin ablesen. Wichtig ist, dass eine Prüfung nicht nur innerhalb der festgelegten Prüffrist durch den Fachbetrieb erfolgt, sondern auch nach der Inbetriebnahme, Reparaturen oder Änderungen.</p><ul class="wp-block-list">
<li>Betriebsmittel in Werkstätten oder auf Baustellen: alle 6 bis 12 Monate</li>



<li>Ortsveränderliche Betriebsmittel in Büros: alle 12 bis 24 Monate</li>



<li>ortsveränderliche elektrische Anlagen in Fertigungsbereichen oder auf Baustellen: alle 3 bis 12 Monate</li>



<li>Ortsfeste Betriebsmittel Prüfung in Büros: etwa alle 4 Jahre</li>



<li>Nichtstationäre Anlagen (z. B. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen): monatlich</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; elektrische Betriebsmittel prüfen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche gesetzlichen Grundlagen regeln die elektrische Betriebsmittelprüfung?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): Die BetrSichV macht den Arbeitgeber für die regelmäßige Elektroprüfung der elektrischen Anlagen verantwortlich. </li>



<li>Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Die Vorschrift 3 der DGUV schreibt vor, dass die elektrischen Betriebsmittel regelmäßig durch einen Fachbetrieb geprüft werden müssen. </li>



<li>VDE-Bestimmungen: Der Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) erarbeitet die anerkannte Regel der Technik, auf die sich die DGUV unter anderem bezieht. Hierbei wird zum Beispiel die DIN VDE 0701-0702 herangezogen für die Anlagenprüfung, nachdem ein Gerät instandgesetzt oder geändert wurde. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Von BGV A3 zu DGUV V3: Was hat sich geändert?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei der BGV A3 handelt es sich um eine ehemals verpflichtende Vorschrift der Berufsgenossenschaften zur Prüfung der elektrischen Betriebsmittel in Unternehmen. 2014 haben sich die Berufsgenossenschaften und die öffentlichen Unfallversicherungsträger zusammengeschlossen, woraufhin die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gegründet wurde. In diesem Zuge wurden verschiedene Vorschriften vereinheitlicht und unter dem Namen DGUV zusammengefasst. Weder inhaltlich noch an dem Prüfverfahren hat sich von BGV A3 auf DGUV V3 etwas verändert, nur der Name wurde angepasst.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie läuft eine elektrische Betriebsmittelprüfung nach DGUV ab?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im ersten Schritt erfolgt eine Sichtprüfung, bei der das Betriebsmittel auf äußerliche Schäden wie Kabelbrüche oder defekte Gehäuse untersucht wird. Anschließend folgt die messtechnische Prüfung, um diverse Parameter wie Isolationswiderstand, Schutzleiterwiderstand und Ableitströme auf die Einhaltung festgelegter Grenzwerte zu überprüfen. Zum Abschluss wird eine Funktionsprüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass das System wieder wie vorgesehen arbeitet. Alle gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Prüfprotokoll dokumentiert, das sowohl die Messergebnisse als auch die allgemeine Beurteilung enthält. Geräte, die die Prüfung bestehen, erhalten eine Prüfplakette mit dem Datum des nächsten Termins. Der detaillierte Prüfungsablauf hängt von der vorliegenden Anlagen ab, daher müssen bei der Inspektion von ortsveränderlichen Betriebsmittel andere Voraussetzungen erfüllt werden, als wenn eine stationäre, nichtstationäre oder ortsfeste Anlage vorliegt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Lassen Sie nicht nur Ihre ortsveränderlichen Geräte, sondern auch Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen prüfen. Diese werden oft übersehen, sind aber besonders anfällig für Schäden und erhöhen das Risiko von Unfällen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Dokumentation ist nach einer elektrischen Betriebsmittelprüfung erforderlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nach der Prüfung der Arbeitsmittel erfolgt die Dokumentationserstellung, wodurch der Prüfungsprozess im Detail festgehalten wird. Sie enthält das Prüfprotokoll, das die Messwerte und das Ergebnis enthält, sowie eine Kennzeichnung der geprüften Betriebsmittel durch eine Prüfplakette. Diese Dokumentation ist wichtig, um im Falle von Unfällen oder behördlichen Prüfungen nachzuweisen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt wurden. Bewahren Sie die Prüfprotokolle sorgfältig auf, da Sie diese in der Regel für die gesamte Lebensdauer der Anlage benötigt werden. Zudem können digitale Prüfprogramme helfen, den Überblick über die zu prüfenden Betriebsmittel zu behalten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Kriterien führen zum Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung?</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Kriterium</strong></td>
<td><strong>Beschreibung</strong></td>
<td><strong>Bedingung für Nichtbestehen</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Äußerlicher Zustand</td>
<td>Sichtprüfung auf Beschädigungen an Kabeln, Gehäuse, Stecker oder anderen Bauteilen</td>
<td>Sichtbare Schäden oder Abnutzungen, die die Sicherheit beeinträchtigen</td>
</tr>
<tr>
<td>Schutzleiterwiderstand</td>
<td>Überprüfung des Schutzleiterwiderstands zur Gewährleistung eines sicheren Ableitwegs für Fehlerströme</td>
<td>Schutzleiterwiderstand außerhalb der Normwerte</td>
</tr>
<tr>
<td>Isolationswiderstand</td>
<td>Messung der Isolation zwischen aktiven Teilen und dem Gehäuse, um die Sicherheit der Isolation sicherzustellen</td>
<td>Isolation ist beschädigt oder die Werte liegen außerhalb der Toleranz</td>
</tr>
<tr>
<td>Ableitstrom</td>
<td>Messung des Stroms, der über die Erdung oder das Gehäuse abgeleitet wird, um gefährliche Berührungsströme zu verhindern</td>
<td>Ableitstrom ist zu hoch, potenzielle Gefahr durch Berührungsspannung</td>
</tr>
<tr>
<td>Funktionstest</td>
<td>Test der ordnungsgemäßen Funktion des Geräts unter Betriebsbedingungen</td>
<td>Elektrogerät funktioniert nicht ordnungsgemäß oder weist Sicherheitsmängel auf</td>
</tr>
<tr>
<td>Kennzeichnung und Dokumentation</td>
<td>Kontrolle der Prüfplaketten und der vollständigen Dokumentation der bisherigen Prüfungen</td>
<td>Fehlende Prüfplaketten oder unvollständige Dokumentation</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Konsequenzen drohen bei Nichtbestehen der DGUV-Prüfung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn ein elektrisches Betriebsmittel die DGUV-Prüfung nicht besteht, darf es nicht weiter verwendet werden, da es als unsicher eingestuft wird. Auch wenn der Austausch oder eine Reparatur eine Unterbrechung des Tagesgeschäfts bedeutet, können durch versäumte Prüfungstermine und einem Nichtbestehen der Prüfung weitreichende Konsequenzen entstehen: Es drohen rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber zum Beispiel in Form von Bußgeld, da die Betriebssicherheitsverordnung vorschreibt, dass nur geprüfte und sichere Geräte verwendet werden dürfen. Im Falle eines Unfalls können Versicherungen die Leistung verweigern und im Falle einr wiederholten Missachtung der DGUV Vorschriften und DIN Normen kann der Arbeitgeber auch strafrechtlich verfolgt werden. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie werden Mängeln an ortsfesten und ortsveränderlichen Betriebsmitteln nach der Prüfung behoben?</h3><p class="wp-block-paragraph">Schwachstellen und Schäden werden durch eine fachrechte Reparatur oder den Komplettaustausch behoben. Betroffene Unternehmen sollten hierfür einen Fachbetrieb engagieren. Nach der erfolgreichen Instandsetzung kann das Gerät erneut geprüft und wieder in Betrieb genommen werden. Auch hierbei ist die ordnungsgemäße Dokumentation des Vorgangs Pflicht, um späteren Problemen vorzubeugen.   </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Kosten für eine elektrische Betriebsmittelprüfung nach DGUV?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, wie </p><ul class="wp-block-list">
<li>der Geräteanzahl, </li>



<li>dem Aufwand,</li>



<li>dem Betrieb sowie</li>



<li>der Komplexität der Betriebsmittel. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Typischerweise liegen die Kosten pro Gerät zwischen 5 und 10 Euro. Handelt es sich um große oder spezialisierte Anlagen und Maschinen kann der Stückpreis auch zwischen 25 und 100 Euro liegen. Größere Unternehmen profitieren oft von Rabatten, wenn viele Anlagen auf einmal geprüft werden sollen. Auch regionale Unterschiede und die Wahl des Prüfers beeinflussen die Preise. Hinzu kommen möglicherweise Kosten für die An- und Abfahrt,  Erfassungskosten und für den Prüfservice. Vergleichen Sie im Vorfeld verschiedene Fachbetriebe und lassen Sie sich ein individuelles Angebot erstellen. Informieren Sie sich zudem, ob der Betrieb über die notwendigen Qualifikationen verfügt. Bei besonders günstigen Preisen sollten Sie Skepsis walten lassen, denn darunter kann die Rechtssicherung leiden. Die Folge: Hinfälligkeit der Prüfung und Nichtleistung des Versicherers bei Schaden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer ist für die Durchführung der DGUV Prüfung zuständig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Jedes Unternehmen selbst ist dafür zuständig, dass die Prüfung ortsveränderlicher sowie ortsfester elektrischer Anlagen vor Ende der Prüffrist durchgeführt wird und daher liegt auch dort die Verantwortung, einen qualifizierten Fachbetrieb zu engagieren. Die Durchführung der Elektroprüfung nach DGUV übernimmt eine zertifizierte Elektrofachkraft. Diese Fachkraft muss entsprechend ausgebildet sein und über die notwendigen Mess- und Prüfgeräte verfügen. Alternativ darf die Prüfung auch von einer elektrotechnisch unterwiesenen Person, kurz EuP, durchgeführt werden, wobei hierbei die Aufsicht durch eine Elektrofachkraft mit Berufserfahrung nötig ist. Unternehmen können entweder interne Fachkräfte einsetzen, sofern sie die Qualifikation nachweisen können, oder einen externen Prüfdienstleister für den Prüfservice beauftragen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wähle ich den richtigen Dienstleister für die DGUV-Prüfung aus?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Achten Sie darauf, dass der Dienstleister qualifiziertes Personal beschäftigt, insbesondere Elektrofachkräfte, die nach der TRBS 1203 zertifiziert sind.</li>



<li>Prüfen Sie, ob der Profi Erfahrung in Ihrem spezifischen Branchenumfeld hat, speziell auf die  von Ihnen verwendeten ortsveränderlichen oder ortsfesten Betriebsmittel.</li>



<li>Holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote ein, um die Preis-Leistungs-Verhältnisse zu vergleichen.</li>



<li>Achten Sie auf die Transparenz der Kostenstruktur – es sollte klar ersichtlich sein, was Prüfung, Anfahrt und Dokumentation kosten.</li>



<li>Der Dienstleister sollte eine ordnungsgemäße Dokumentation der Prüfungen gewährleisten, einschließlich Prüfprotokollen und Plaketten.</li>



<li>Fragen Sie nach Referenzen von Unternehmen ähnlicher Größe in Ihrer Branche, um die Qualifikation zu überprüfen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Qualifikationen sollte ein Prüfer nach DGUV haben?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Experte muss selbstverständlich über spezifische Fachkenntnisse im Bereich Elektronik verfügen und eine TRBS 1203 Zertifizierung vorweisen können. Dies umfasst eine elektrotechnische Ausbildung sowie fundierte Kenntnisse der einschlägigen Normen und Vorschriften. Darüber hinaus müssen praktische Erfahrung im Bereich der Prüfung elektrischer Anlagen vorhanden sein und regelmäßig Teilnahmen an Fortbildungen vorliegen, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Prüfer, die für akkreditierte Prüfunternehmen oder Fachbetriebe arbeiten, haben in der Regel bereits umfangreiche Prüfungsanforderungen erfüllt. Diese Betriebe sind oft Mitglied von Fachverbänden oder unterliegen externen Qualitätskontrollen, was zusätzliche Sicherheit bietet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; elektrische Betriebsmittel prüfen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Erstellen Sie einen Notfallplan für den Fall, dass wichtige elektrische Betriebsmittel nach der Inspektion als unbrauchbar eingestuft werden. Der Plan sollte alternative Geräte oder Ersatzbeschaffungsmaßnahmen umfassen, um den Betrieb nicht zu unterbrechen.<br></li>



<li>Zwischen den vorgeschriebenen Prüfintervallen können Unternehmen regelmäßige Eigenkontrollen durchführen, um den Gerätezustand zu überwachen. Solche präventiven Elektroprüfungen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.<br></li>



<li>Stellen Sie sicher, dass die DGUV-Prüfung nahtlos in Ihr Arbeitsschutzmanagement integriert ist. So können die technischen Inspektionen effizienter organisiert und mit anderen Sicherheitsmaßnahmen, wie Brandschutzinspektionen, kombiniert werden.<br></li>



<li>Planen Sie frühzeitig und stellen Sie sicher, dass alle zu prüfenden Betriebsmittel zum Prüfungstermin verfügbar sind. Insbesondere bei Produktionsausfällen oder saisonalen Arbeiten kann es schwierig sein, alle Geräte bereitzuhalten.<br></li>



<li>Überlegen Sie, auf digitale Prüfprotokolle umzustellen. Diese ermöglichen eine einfache Nachverfolgung, Speicherung und Organisation der Prüfberichte und helfen, alle Dokumente für zukünftige Betriebsmittelprüfungen griffbereit zu haben.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Prüfung von Betriebsmitteln nach DGUV Vorschrift 3 ist eine gesetzliche Verpflichtung, die darauf abzielt, Unfälle und Schäden durch defekte elektrische Anlagen und Ausrüstungen zu verhindern. Sowohl ortsveränderliche als auch ortsfeste Betriebsmittel müssen regelmäßig innerhalb der festgelegten Prüffrist inspiziert werden. Der Prüfintervall hängt dabei von dem Betriebsmittel und dem Arbeitsbereich ab. Zudem finden sich auch in der DIN VDE sowie in der Betriebssicherheitsverordnung wichtige Vorschriften. Die Kosten hängen von der Anzahl und Art der zu prüfenden Betriebsmittel sowie der Wahl des Dienstleisters ab. Entscheidend ist, dass die Prüfung durch qualifizierte Elektrofachkräfte erfolgt, die nach TRBS 1203 zertifiziert sind und der gesamte Ablauf, einschließlich der Ergebnisse, lückenlos dokumentiert wird. Unternehmen, die diese Anforderungen erfüllen, schaffen ein sicheres Arbeitsumfeld und erfüllen gleichzeitig ihre rechtlichen Vorgaben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/elektrische-betriebsmittelpruefung-202416172">Elektrische Betriebsmittelprüfung: Ablauf & Kosten der Prüfung nach DGUV</a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.elektriker.org/magazin/leitungssucher-201912537</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 14:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ein Bild aufhängen, ein Regal montieren oder den neuen Badspiegel anbringen möchte, braucht dafür Löcher in der Wand. Vor dem Bohren sollten Sie unbedingt überprüfen, was sich im Gemäuer unter den Bohrlöchern befindet. Sonst ist schnell ein Stromkabel oder die Wasserleitung angebohrt. Mit Leitungssuchern finden Sie heraus, ob in der Nähe Ihrer geplanten Bohrlöcher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wer ein Bild aufhängen, ein Regal montieren oder den neuen Badspiegel anbringen möchte, braucht dafür Löcher in der Wand. Vor dem Bohren sollten Sie unbedingt überprüfen, was sich im Gemäuer unter den Bohrlöchern befindet. Sonst ist schnell ein Stromkabel oder die Wasserleitung angebohrt. Mit Leitungssuchern finden Sie heraus, ob in der Nähe Ihrer geplanten Bohrlöcher Leitungen verlaufen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#aufbau-und-funktion">Aufbau und Funktion</a></li>
<li><a href="#anwendung">Anwendung</a></li>
<li><a href="#kosten-und-kauf">Kosten und Kauf</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Leitungssucher können je nach Bauart Stromkabel, Wasserleitungen, Gasleitungen, Metall und Holz in Wänden finden. Das ist beispielsweise dann notwendig, wenn Sie vorhaben, in Ihre Wand zu bohren.</li><li>Sie funktionieren mit elektrischen und magnetischen Feldern.</li><li>Je nachdem, welche Materialien sie aufspüren sollen, können sie bis zu zwölf Zentimeter tief in Wände messen.</li><li>Erkennt der Sensor des Ortungsgeräts eine Wasser- oder Stromleitung, gibt er ein optisches oder akustisches Signal ab.</li><li>Damit der Leitungssucher zuverlässig funktioniert, muss er vor jeder Anwendung kalibriert, also auf die Eigenschaften des jeweiligen Gemäuers angepasst, werden.</li></ul><button class="get-the-angebote">Hier Elektriker in der Nähe kostenlos anfragen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="aufbau-und-funktion">Aufbau und Funktion</h2><p class="wp-block-paragraph">Leitungssucher finden mithilfe elektrischer und magnetischer Felder Wasserleitungen und Stromleitungen, die unter dem Putz versteckt verlegt sind. Spezielle Ortungsgeräte finden aber beispielsweise auch Bauteile aus Holz.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Leitungssucher?</h3><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/leitungssucher_trzau9-1-1024x683.jpg" alt="Leitungssucher" class="wp-image-12538" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/leitungssucher_trzau9-1-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/leitungssucher_trzau9-1-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/leitungssucher_trzau9-1-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/leitungssucher_trzau9-1.jpg 1254w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>© DevidDo / istockphoto.com</figcaption></figure></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Leitungssucher ist in der Lage, nicht sichtbare Objekte in Wänden, Decken oder Böden zu finden. In der Regel kommt er zum Einsatz, um Stromleitungen, Gasleitungen und Wasserleitungen aufzuspüren. Das ist beispielsweise nötig, wenn Bohrungen vorgenommen werden, denn eine angebohrte Leitung bedeutet nicht nur viel Aufwand bei der Reparatur. Eine angebohrte Stromleitung kann durch einen Stromschlag lebensgefährlich werden, eine getroffene Wasserleitung kann einen Wasserschaden zur Folge haben. Leitungssucher werden auch als Ortungsgerät oder Leitungsfinder bezeichnet.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sind Leitungssucher aufgebaut?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ortungsgeräte bestehen in der Regel aus einem Kunststoffgehäuse. Oft haben Sie einen Haltegriff oder zumindest gummierte Außenkanten, um sicher in der Hand zu liegen. Während günstigere Geräte nur eine LED-Anzeige aufweisen und blinken oder leuchten können, haben hochwertigere Leitungssucher ein LCD-Display inklusive Tonsignal. Die versteckten Leitungen in den Wänden finden sie mit einem speziellen Sensor am oberen Ende des Gehäuses.</p><p class="wp-block-paragraph">In den häufigsten Fällen werden digitale Ortungsgeräte mit Batterien, seltener mit Akkus, betrieben.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Leitungssucher?</h3><p class="wp-block-paragraph">Leitungsfinder funktionieren mit einem elektrischen, einem magnetischen oder einem elektromagnetischen Feld – je nachdem, welche Objekte Sie finden sollen:</p><ul class="wp-block-list"><li>Nicht-Metalle: elektrisches Feld</li><li>Metalle: magnetisches Feld</li><li>Spannungsführende Leitung: elektromagnetische Induktion</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Schalten Sie Ihren Leitungssucher ein, baut sich je nach verbauter Methode ein elektrisches, magnetisches oder elektromagnetisches Feld auf. Fahren Sie dann mit dem Leitungsfinder über eine <strong>versteckte Leitung</strong> oder ein anderes Hindernis, reagiert das <strong>entstandene Feld</strong> darauf und <strong>verändert sich</strong>. Aufgrund dieser Veränderung erkennt das Gerät, dass sich unterhalb des Putzes mehr als nur Gemäuer befindet und zeigt das mit einem optischen oder akustischen Signal an.</p><p class="wp-block-paragraph">Viele Leitungsfinder kombinieren verschiedene Sensorarten. Sie erkennen dann nicht nur eine Art von Hindernissen, wie zum Beispiel Stromleitungen, sondern gleichzeitig Metall- und Kunststoffrohre der Wasserleitung.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Materialien finden Leitungssucher?</h3><p class="wp-block-paragraph">Mit Leitungssuchern können Sie stromführende Leitungen und Kabel, Wasserleitungen aus Metall oder Kunststoff, Heizungsrohre, Gasleitungen, Holz, Metallstreben und Bewehrungen sowie unter dem Putz liegende Schalter und Steckdosen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left">Nicht jedes Gerät findet auch jede Art von Leitungen oder Bauteilen im Gemäuer. Achten Sie darauf, dass der Leitungsfinder, den Sie verwenden oder kaufen möchten, für Ihre Zwecke geeignet ist.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie tief können Leitungssucher messen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hochwertige Leitungsfinder können <strong>bis zu zwölf Zentimeter</strong> tief in die Wände messen. Allerdings hängt die Messtiefe hauptsächlich davon ab, welche Materialien der Leitungssucher finden soll und wie die Wand beschaffen ist. So finden Leitungssucher Holzbalken oft nur in geringer Tiefe bis zu 20 Millimetern, während Stahl oder Stromleitungen deutlich tiefer im Gemäuer liegen können.</p><p class="wp-block-paragraph">Je tiefer Leitungsfinder messen können, desto hochwertiger sind sie in der Regel. Achten Sie beim Kauf auf die Angaben des Herstellers zur Erfassungstiefe.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="anwendung">Anwendung</h2><p class="wp-block-paragraph">Vor der Suche ist es wichtig, dass Leitungssucher sich auf das jeweilige Gemäuer einstellen können. Vergessen Sie daher nicht, das Gerät nach dem Einschalten zu kalibrieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie gibt das Ortungsgerät Signale ab?</h3><p class="wp-block-paragraph">Günstigere Geräte ohne Display signalisieren ein gefundenes Kabel oder eine Leitung meist mit einer LED-Lampe. Findet der Leitungssucher eine entsprechende Leitung in der Wand, leuchtet das LED-Licht durchgehend auf. Hier können sich Geräte allerdings unterscheiden. Beachten Sie dazu die Bedienungsanleitung des Herstellers. Etwas teurere Geräte geben meist <strong>optische Signale</strong> über ein LCD-Display mit Balkenanzeige <strong>oder</strong> einen <strong>Signalton</strong> ab. Hochwertige Leitungsfinder kombinieren auch beide Signalarten.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sollten Sie bei der Nutzung beachten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie mit dem Bohren loslegen, sollten Sie die Wand nach versteckten Stromleitungen und Wasserrohren absuchen. Dafür ist es nötig, den <strong>Leitungsfinder</strong> zu <strong>kalibrieren</strong>. Das bedeutet, er muss erst den Normalzustand des Gemäuers und seine spezifischen Eigenschaften und Werte kennenlernen, bevor eine zuverlässige Ortung von Kabeln, Leitungen, Metallen oder Holz möglich ist. Halten Sie dafür den eingeschalteten Leitungsfinder an eine Stelle der Wand, an der keine störenden Objekte im Gemäuer vorkommen. Bei hochwertigen Geräten können Sie dabei vorher den Betriebsmodus auf verschiedene Situationen einstellen wie Trockenbau oder Betonwand.</p><p class="wp-block-paragraph">Manche Geräte kalibrieren sich nach dem Einschalten automatisch. Sie sind dadurch zwar viel einfacher zu bedienen, aber meist auch etwas teurer.</p><p class="wp-block-paragraph">Sobald das Ortungsgerät kalibriert ist, streichen Sie damit großzügig und langsam den Wand- oder Deckenbereich ab, an dem Sie eine Bohrung vornehmen möchten. Da die meisten Geräte Leitungen nicht ganz exakt messen, sollten Sie um jedes gefundene Objekt einige Zentimeter Sicherheitsabstand hinzurechnen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left">Wasser-, Strom- und Gasleitungen verlaufen in modernen Gebäuden normalerweise immer senkrecht und waagrecht. Ihren ungefähren Verlauf können Sie daher an Lichtschaltern, Steckdosen, Wasser- und Gasanschlüssen ganz gut einschätzen. Bei älteren Bauten, circa bis in die 1950er Jahre, gab es diese Regelung noch nicht. Um Material zu sparen, wurden Leitungen kreuz und quer, entlang des kürzesten Weges verlegt. Besonders in solchen Gebäuden sollten Sie vor einer Bohrung sorgfältig den Untergrund untersuchen.</div>
<div> </div>
</div><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose Anfrage einstellen &amp; Elektriker finden!</button><h2 class="wp-block-heading" id="kosten-und-kauf">Kosten und Kauf</h2><p class="wp-block-paragraph">Nutzen Sie ein Ortungsgerät nur gelegentlich, muss es kein teures Profigerät sein. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, hängt vor allem davon ab, wie Sie das Gerät später einsetzen möchten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie viel kosten Leitungssucher?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für die Zwecke von Hobby-Handwerkern reichen Ortungsgeräte <strong>bis 100 Euro</strong> in der Regel völlig aus. Personen, die solche Geräte sehr oft nutzen oder besondere Anforderungen haben, sollten lieber zu hochwertigen Ortungsgeräten mit umfangreichen Funktionen greifen.</p><p class="wp-block-paragraph">Da das Angebot an Leitungssuchern riesig ist, gibt es auch entsprechend große Qualitätsunterschiede. So finden Sie im Handel auch sehr <strong>einfache Metalldetektoren</strong> bereits <strong>für 10 Euro</strong>. Inwieweit so günstige Geräte aber tatsächlich zuverlässig funktionieren und Sie vor angebohrten Leitungen schützen können, ist umstritten. Demgegenüber stehen absolute Profigeräte für mehrere Tausend Euro, die für den gelegentlichen Einsatz in den eigenen vier Wänden nicht nötig sind.</p><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollte man beim Kauf achten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Stehen Sie gerade vor der Kaufentscheidung und werden vom Angebot an Ortungsgeräten nahezu erschlagen, sollten Sie für sich überlegen, welche Funktionen und Eigenschaften Ihnen besonders wichtig sind. Die wichtigsten Unterschiede an Leitungsfinden ergeben sich durch:</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Material</strong><br>Es gibt günstigere Geräte, die nur eine Art von Material, zum Beispiel Objekte aus Metall, finden, und solche, die weitere Gegenstände erkennen.</li><li><strong>Erfassungstiefe</strong><br>Die Erfassungstiefe kann von wenigen Millimetern bis zu zwölf Zentimeter reichen. Je tiefer das Gerät messen kann, desto teurer ist es in der Regel.</li><li><strong>Signal/Anzeige</strong><br>Günstige Geräte haben meist nur eine LED-Leuchte, teurere Geräte dagegen oft ein Display, einen Alarmton und manchmal noch einen LED-Leuchtring.</li><li><strong>Batterie-/ Akkulaufzeit</strong><br>Je nachdem, wie oft und lange Sie den Leitungsfinder nutzen, bieten sich Ortungsgeräte mit Batterien oder solche mit Akku besser an.</li><li><strong>Kalibrierung</strong><br>Eine Kalibrierung sollte vor der Leitungssuche immer stattfinden. Manche Geräte müssen Sie manuell kalibrieren, andere Leitungssucher führen diesen Schritt selbst durch. Je weniger Sie selbst einstellen müssen, desto einfacher ist die Bedienung.</li><li><strong>Bedienbarkeit und Bauart</strong><br>Gummierte Haltegriffe, beleuchtete Displays und ein geringes Eigengewicht tragen zu einer besonders nutzerfreundlichen Bedienbarkeit bei.</li><li><strong>Preis</strong><br>Je nach Ausstattung reichen die Preise guter Geräte bis zu einigen hundert Euro. Profigeräte gibt es sogar für einige tausend Euro.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Sie ein Loch in Ihre Wand oder Decke bohren müssen. Damit Sie dabei keine Stromleitungen und Wasser- oder Gasrohre beschädigen, sollten Sie vorher überprüfen, was sich im Gemäuer unter dem geplanten Loch befindet. Denn angebohrte Leitungen sind nicht nur aufwendig in der Reparatur. Bei Strom kommt es im besten Fall nur zu einem Kurzschluss, im schlimmsten Fall droht Lebensgefahr. Angebohrte Wasserleitungen können einen umfangreichen Wasserschaden verursachen. Untersuchen Sie daher den entsprechenden Bereich vorher sorgfältig mit einem sogenannten Leitungssucher. Diese Geräte erkennen Kabel, Rohre, Metallbauteile und Holz, das sich unter dem Putz verbirgt. Je nach Bauart und aufzuspürendem Material können sie dabei bis zu zwölf Zentimeter tief in die Wände messen. Mit einem LED-Licht, einer Balkenanzeige auf einem Display oder einem Alarmton macht es Sie auf Kabel und Leitungen im Gemäuer aufmerksam.</p>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/leitungssucher-201912537">Leitungssucher: Ohne Kurzschluss und Wasserschaden in die Wand bohren</a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.elektriker.org/magazin/elektrosmog-201812324</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elektriker.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 22:06:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/elektriker/?p=12324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Smartphones, Computer, Fernseher, Radios: In jedem Haushalt befinden sich heutzutage dutzende von elektronischen Geräten, die bei der Nutzung elektromagnetische Felder erzeugen. Welche Wirkung diese Felder auf die menschliche Gesundheit haben, wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Was wir über die Gefahr durch Elektrosmog wirklich wissen, erfahren Sie im folgenden Artikel auf Elektriker.org. Inhaltsverzeichnis Wissenschaftliche Fakten Hauptquellen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Smartphones, Computer, Fernseher, Radios: In jedem Haushalt befinden sich heutzutage dutzende von elektronischen Geräten, die bei der Nutzung elektromagnetische Felder erzeugen. Welche Wirkung diese Felder auf die menschliche Gesundheit haben, wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Was wir über die Gefahr durch Elektrosmog wirklich wissen, erfahren Sie im folgenden Artikel auf Elektriker.org.</strong></p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Wissenschaftliche%20Fakten">Wissenschaftliche Fakten</a></li>
<li><a href="#Hauptquellen%20f%C3%BCr%20Elektrosmog%20im%20Wohnbereich">Hauptquellen für Elektrosmog im Wohnbereich</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Ohne Strom ist unser Alltag undenkbar. Vom Radiowecker bis zum Föhn benötigen die meisten Geräte heutzutage Elektrizität, jede Wohnung weist <a href="https://www.elektriker.org/magazin/elektroinstallation-20111733">Elektroinstallationen</a> auf. Somit sind wir Tag zu Tag, ohne es zu merken, von elektromagnetischen Feldern umgeben. Hunderte von Studien in den letzten Jahrzehnten sollten ihre Wirkung auf die menschliche Gesundheit überprüfen. Die Ergebnisse sind auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft nicht unumstritten. Davon abgesehen fühlen sich manche Menschen subjektiv von Elektrosmog beeinträchtigt. Jedoch er lässt sich mit einigen Maßnahmen zumindest im Wohnbereich verringern.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Wissenschaftliche Fakten">Elektrosmog: Wissenschaftliche Fakten</h2><p class="wp-block-paragraph">Elektromagnetische und magnetische Felder entstehen jedes Mal, wenn elektrischer Strom durch Leiter fließt. Unterschieden wird zwischen Gleichfeldern und Wechselfeldern, letztere erzeugen ihrerseits wieder Felder. Ihre Wirkung auf Menschen und Gegenstände wird unter dem Begriff elektromagnetische Umweltverträglichkeit zusammengefasst. Klassifiziert werden die Felder nach Frequenz oder nach Wellenlänge. Dabei besitzen hochfrequente Felder eine kurze Wellenlänge und umgekehrt.</p><p class="wp-block-paragraph">Niederfrequente elektrische Felder sind nicht in der Lage in einen Körper einzudringen, weil sie von dessen Oberfläche, z.B. von der Haut, gebremst werden. Hochfrequente elektromagnetische Felder überwinden dagegen die oberen Hautschichten. Lebendes Gewebe wird von der elektromagnetischer Strahlung nachweislich erwärmt. Wie stark ihr Effekt ist, hängt sowohl von der Stärke des Feldes als auch von den Eigenschaften des Gewebes ab. Starke Felder, wie sie in der Nähe von Telefonmasten vorkommen, verändern die Struktur von Molekülen und Zellen. Geräte, die eine potentiell schädliche, hochfrequente Strahlung erzeugen, wie zum Beispiel Sendeanlagen oder Mikrowellengeräte, besitzen daher eine Schutzhülle oder werden abgeschirmt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Einige Unternehmen sind darauf spezialisiert, die Stärke elektromagnetischer Felder zu messen. <a title="Mehr dazu hier." href="https://www.feldkarte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Karte mit Werten</a> ist für viele Orte in Deutschland verfügbar. Wenn Sie denken, von Elektrosmog in Ihrem Wohnort betroffen zu sein, können Sie kostenpflichtig ein Gutachten veranlassen.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">In Deutschland regelt die <a title="Diese können Sie hier nachlesen." href="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_26/BJNR196600996.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verordnung über elektromagnetische Felder</a> aus dem Jahr 1996 den Schutz vor Elektrosmog. Das Gesetz betrifft hochfrequente Anlagen wie Radiosender, die elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 9 Kilohertz bis 300 Gigahertz erzeugen, sowie niederfrequente Anlagen wie Starkstromleitungen mit einer Spannung von über 1000 V. Beide müssen Grenzwerte bezüglich ihrer Emissionen einhalten. Ihre Errichtung ist von der örtlichen Gemeinde außerdem genehmigungspflichtig. Insbesondere wird darauf geachtet, dass sie sich nicht in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten befinden. Die Bundesnetzagentur sorgt dafür, dass die von Funkanlagen ausgehende Strahlung bundesweit die gesetzlichen Toleranzbereiche nicht überschreitet. Aktuell gibt es keinen Hinweis darauf, dass diese nicht eingehalten werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Hauptquellen für Elektrosmog im Wohnbereich">Hauptquellen für Elektrosmog im Wohnbereich</h2><p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn in der Umgebung die Gefahr von Elektrosmog gering gehalten wird, sorgen sich viele Menschen wegen der Strahlungsbelastung in der Wohnung oder im Haus. Schließlich arbeiten, schlafen und essen wir die meiste Zeit in der Nähe von elektrischen Geräten. Den größten Anteil der hochfrequenten Strahlung geht in den Haushalten von Handys, schnurlosen Telefonen, Routern und TV-Sendern aus. Es ist jedoch bis heute nicht bewiesen, ob sie einen konkreten Einfluss auf die Gesundheit haben. Das Bundesamt für Strahlenschutz verneint eine gefährliche Wirkung der Strahlung durch Mobilfunk auf Menschen, Pflanzen und Tiere. Es wird aber geschätzt, dass zirka zwei Prozent der Bevölkerung klagt, an Störungen durch Elektrosmog zu leiden. Diese Menschen werden als elektrosensibel bezeichnet.</p><p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn die Mechanismen, mit der die elektrische Strahlung Zellen und lebendes Gewebe beeinflusst, bis heute nicht bewiesen sind, empfehlen einige Behörden und Institute, die Strahlung in Wohnbereichen so gering wie möglich zu halten. Die US-Umweltbehörde EPA rät zum Beispiel dazu, in den eigenen vier Wänden magnetische Felder mit einer Stärke über 200 Nanotesla (nT) zu verhindern. Als erste Maßnahme ist es empfehlenswert, den Schlafbereich zu schützen. Kabel, Stromverteiler, Leuchtstoffröhren, Halogenlampen, Netzstecker, sowie alle Geräte, die magnetische Wellen empfangen, sollten daher mindestens 2 Meter vom Bett entfernt stehen. Wer Heizdecken nutzt, sollte sie vor dem Schlaf ausschalten, da diese auch für Elektrosmog sorgen. Eine weitere, oft unterschätzte Quelle hochfrequenter Strahlung sind Baby Phones. In einigen Ökotests fielen in den letzten Jahren zahlreiche Modelle wegen der hohen Emissionen durch. Auch hier bleibt der Nachweis aus, dass Säuglinge negativ betroffen sein könnten. Es ist jedoch empfehlenswert, beim Kauf der Gerät auf ihre Richtwerte zu achten und sie nur im Notfall zu verwenden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Veraltete Elektroinstallationen weisen höhere Emissionen als moderne aus. Ist die elektrische Anlage im Haus älter als 40 Jahre, ist es empfehlenswert, sie von einem Fachmann überprüfen zu lassen, der bei Bedarf neue <a href="elektroinstallation-planen-20111348">Elektroinstallationen planen </a>kann.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Auch mit den oben genannten Vorsorgemaßnahmen lassen sich Leitungen und elektronische Geräte, und mit ihnen die elektromagnetischen Felder, nicht komplett vom Wohnbereich entfernen. Wer sich vor ihrer Wirkung auf den Schlaf fürchtet, kann mit einem Netzfreischalter nachts den Stromkreis vollständig unterbrechen. Die Bedingung dafür ist, dass kein Strom insgesamt fließt. Weiterhin sind im Handel abgeschirmte Steckdosenleisten erhältlich. Sie besitzen ein Gehäuse aus dickem Metall, meist Aluminium, das für Strahlen undurchdringlich bleibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Elektroprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Das Wort Elektrosmog beschreibt die Präsenz von elektromagnetischer Felder, die von Leitungen und Elektrogeräten erzeugt werden. Für Sendeanlagen und Hochspannungsleitungen gelten in Deutschland gesetzlich festgelegte Grenzwerte. Wer den Elektrosmog im Wohnbereich drosseln will, kann mit einfachen Maßnahmen die Belastung durch strahlende Geräte reduzieren. Dazu gehört die Anschaffung von einem Netzfreischalter, der nachts den Stromkreis unterbricht. Eine professionelle Fachkraft kann beraten und helfen, die Emissionen weiter zu minimieren, zum Beispiel durch die Abschirmung von Steckdosen oder die Erneuerung von Elektroinstallationen. Wenn Sie kompetente Elektriker in Ihrer Nähe suchen, finden Sie hier auf Elektriker.org Betriebe, die Ihnen gerne individuelle Angebote unterbreiten.</div>
</div>The post <a href="https://www.elektriker.org/magazin/elektrosmog-201812324">Elektrosmog: Welche Risiken sind bewiesen?</a> first appeared on <a href="https://www.elektriker.org/magazin">Elektriker.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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