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Elektroinstallation

Starkstrom verlegen Kosten: Was kostet es, Starkstrom verlegen zu lassen? [2026]

Simone Blaß
Verfasst von Simone Blaß
Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026
Lesedauer: 17 Minuten
© molenira / istockphoto.com

Benötigt ein Gerät einen Drehstromanschluss, der auch Starkstromanschluss genannt wird, ist dafür eine entsprechend ausgelegte Zuleitung erforderlich. Die Kosten hängen von ihrer Länge und vom Aufwand der Verlegung ab. Eine sichtbar auf der Wand geführte Leitung lässt sich meist mit weniger Aufwand nachrüsten. Bei einer nachträglichen Unterputzverlegung in bestehenden Wänden kommen dagegen häufig Schlitze und anschließende Putzarbeiten hinzu. Weitere Kostenfaktoren sind der erforderliche Leiterquerschnitt, die Absicherung und mögliche Anpassungen im Verteiler.

Alles auf einen Blick:

  • Eine Starkstromleitung darf ein Laie nicht eigenständig installieren, da die Erweiterung der elektrischen Hausinstallation nur ein zugelassener Elektrofachbetrieb durchführen darf.
  • Abgerechnet wird in der Regel nach Arbeitszeit, wobei für eine Facharbeiterstunde 80 bis 90 Euro zu erwarten sind.
  • Einen festen Meterpreis gibt es nicht, denn den Aufwand bestimmen Wandaufbau, Leitungsweg und Verlegeart.
  • Für das Fräsen der Leitungsschlitze kann eine Maschinenpauschale ab 20 Euro hinzukommen.
  • Vor der Inbetriebnahme wird der neue Stromkreis geprüft. Diese Erstprüfung mit Messgerät kostet oft zwischen 20 und 40 Euro.
  • Material, CEE-Steckdose und Schutzschalter sind in keinem der Stundensätze enthalten und kommen zum Preis hinzu.

Starkstrom verlegen Kosten: Preise in der Übersicht

KostenpositionKostenLeistungsumfang
Facharbeiterstunde80 bis 90 Euro
  • Verlegen und Anschließen am Objekt
  • Material nicht enthalten
  • Abrechnungstakt je nach Betrieb
Meister- und Planerstundeab 100 Euro
  • Auslegung, Querschnittsbemessung und Abnahme
  • eigener Satz neben der Facharbeiterstunde
Gesellenstunde als Arbeitswertab 20 Euro je angefangene 15 Minuten
  • 4 Arbeitswerte ergeben 1 Arbeitsstunde
  • Auftragspauschale kann hinzukommen
Erstprüfung mit Messgerät20 bis 40 Euro
  • Erstprüfung des neuen Stromkreises
  • Messgerät und Protokoll können enthalten sein
  • einmalig je Auftrag

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Was kostet das Verlegen einer Starkstromleitung?

Das Verlegen einer Starkstromleitung wird nach Arbeitszeit abgerechnet und für eine Facharbeiterstunde müssen Sie in der Regel mit 80 bis 90 Euro rechnen. Einen festen Preis je verlegtem Meter gibt es dagegen nicht. Wird statt in Stunden in Arbeitswerten zu je angefangenen 15 Minuten abgerechnet, kostet ein Arbeitswert ab 20 Euro. Für eine Stunde läuft das auf denselben Bereich hinaus. Material wie Leitungen, Leerrohre, Kabelkanäle oder Schutzschalter ist darin nicht enthalten und kommt je nach Ausführung hinzu. Entscheidend für die Arbeitskosten ist deshalb vor allem, wie aufwendig die Verlegung ausfällt. Bei einer Unterputzverlegung müssen zunächst Schlitze gefräst, die Leitungen eingelegt und die Wand anschließend wieder verschlossen werden. Diese zusätzlichen Arbeitsschritte können mehr Arbeitszeit kosten als eine Aufputzverlegung an der Wand oder im Kabelkanal. Für den Einsatz einer Schlitzfräse mit Staubsauger kann zudem eine Maschinenpauschale ab 20 Euro hinzukommen. Außerdem muss der neue Stromkreis geprüft werden, und dafür sind 20 bis 40 Euro einzuplanen. Solche Pauschalen fallen dann aber auch nur einmal je Auftrag an.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

  • Verlegeart: Aufputz, Kabelkanal, Leerrohr und Unterputz sind technisch verschiedene Arbeiten mit deutlich unterschiedlichem Zeitaufwand.
  • Leitungslänge: Die Leitungslänge bestimmt die Materialmenge und die Leitungsführung und wirkt über den Spannungsfall auch auf die technische Auslegung.
  • Leiterquerschnitt: Der Querschnitt muss zum Betriebsstrom, zur Verlegesituation und zum Schutzkonzept passen.
  • vorhandener Verteiler: Fehlen freie Einbauplätze für Schutz- und Schaltgeräte, wird eine Erweiterung nötig.
  • Endpunkt der Leitung: Eine CEE-Steckdose und ein Festanschluss unterscheiden sich in der Anschlussart und im Montageaufwand. Beide können für dieselbe elektrische Leistung ausgelegt sein.
  • Qualifikation: Für Auslegung und Abnahme kann eine Meisterstunde anfallen, für das Verlegen selbst die Facharbeiterstunde.
  • Inbetriebnahme: Vor der Inbetriebnahme wird der neue Stromkreis einschließlich seiner Schutzmaßnahmen geprüft. Die Erstprüfung umfasst Besichtigen, Erproben und Messen. Die Ergebnisse werden dokumentiert.


Welche Zusatzkosten können anfallen?

  • Maschinenpauschale für die Schlitzfräse: Für das Fräsen der Leitungsschlitze samt Staubabsaugung kann eine Pauschale ab 20 Euro hinzukommen.
  • Erstprüfung mit Messgerät: Die Messung des neuen Stromkreises kostet 20 bis 40 Euro. Gemessen wird die fertige Leitung, es geht also nicht um die Suche nach einem Fehler.
  • Anfahrt: Für die Anfahrt sind 30 bis 80 Euro je Termin einzuplanen. Wird die Fahrt nach Entfernungszonen berechnet, ersetzt diese Pauschale die Anfahrtspauschale und kommt nicht zusätzlich hinzu.
  • Auftragspauschale: Je nach Betrieb kann eine Auftragspauschale ab 30 Euro je Auftrag hinzukommen.
  • Material: Leitung, Leerrohr und Kabelkanal richten sich nach Querschnitt und Länge und sind in keinem Stundensatz enthalten.
  • Endanschluss und Schutzorgane: CEE-Steckdose, Sicherungsautomat und eine Verteilererweiterung werden gesondert berechnet.

Kostenbeispiele für eine Starkstromleitung 2026

Die drei Beispiele unterscheiden sich vor allem in Verlegeart und Leitungslänge, denn genau dort entsteht der Unterschied im Aufwand. Material, Endanschluss, Schutzorgane und Anfahrt sind in keinem Beispiel enthalten.

Beispiel 1: 5 Meter Aufputz verlegt

Die Leitung läuft sichtbar im Kabelkanal von der Unterverteilung zur Werkbank, gefräst wird nicht. Angenommen sind zwei abrechenbare Arbeitsstunden, dazu die vorgeschriebene Prüfung des neuen Stromkreises.

PostenKosten
Arbeitszeit Facharbeiter 2 Stunden à 85 Euro170 Euro
Erstprüfung mit Messgerät30 Euro
Gesamtkosten200 Euro

Beispiel 2: 15 Meter Unterputz mit Fräse

Hier verschwindet die Leitung in der Wand, was Schlitze über die gesamte Strecke bedeutet. Angenommen sind vier Arbeitsstunden, dazu Maschinenpauschale und Prüfung.

PostenKosten
Arbeitszeit Facharbeiter 4 Stunden à 85 Euro340 Euro
Maschinenpauschale für die Schlitzfräse20 Euro
Erstprüfung mit Messgerät30 Euro
Gesamtkosten390 Euro

Beispiel 3: 30 Meter mit Auslegung durch den Meister

Über diese Strecke wird der Spannungsfall relevant, deshalb muss der Querschnitt gerechnet werden. Angenommen sind eine Meisterstunde für die Auslegung und 5 Arbeitsstunden für die Unterputz-Verlegung, dazu Maschinenpauschale und Prüfung.

PostenKosten
Meisterstunde für die Auslegung100 Euro
Arbeitszeit Facharbeiter 5 Stunden à 85 Euro425 Euro
Maschinenpauschale für die Schlitzfräse20 Euro
Erstprüfung mit Messgerät30 Euro
Gesamtkosten575 Euro

Die lange Unterputzstrecke kostet damit fast das Dreifache der kurzen Aufputzleitung. Das Verschließen und Verputzen der Schlitze ist in keiner dieser Summen enthalten und sollte im Angebot ausdrücklich stehen. Angesetzt ist für Facharbeiterstunde und Erstprüfung jeweils die Mitte der Spanne.

Kostenrechner für die Arbeitszeit beim Verlegen

Interaktiver Kostenrechner

Kostenrechner für die Arbeitszeit beim Verlegen

Berechnen Sie die Arbeitskosten für die Stunden aus Ihrem Angebot.

Optionale Zusatzkosten
Berechnungsergebnis170 €85 Euro je Facharbeiterstunde

Material, Endanschluss, Schutzorgane und Anfahrt sind nicht eingerechnet.

Berücksichtigt sind die Arbeitsstunden nach Qualifikation und auf Wunsch die Erstprüfung, für Facharbeiterstunde und Erstprüfung jeweils mit der Mitte der Spanne. Material, Anschluss, Schutzorgane und Anfahrt kommen hinzu. Die tatsächlichen Gesamtkosten können je nach Arbeitsumfang, baulichen Gegebenheiten und regionalen Preisen variieren. Das Berechnungsergebnis des Rechners dient lediglich als erste Orientierung und ersetzt kein verbindliches Angebot.



Wer darf eine Starkstromleitung verlegen?

Eine neue Starkstromleitung darf nur ein Fachbetrieb verlegen, selbst geschickte Heimwerker haben hier keine Wahl. Das Elektrotechnikerhandwerk ist nach Anlage A Nummer 25 der Handwerksordnung zulassungspflichtig. Der selbstständige Betrieb dieses Handwerks setzt grundsätzlich die Eintragung in die Handwerksrolle voraus. [1] Für die Anlage hinter der Hausanschlusssicherung kommt eine zweite Anforderung hinzu. Errichtung, Erweiterung und Änderung darf dort grundsätzlich nur der Netzbetreiber oder ein im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Unternehmen ausführen. [2] Die gesetzliche Ausnahme für bestimmte Instandhaltungsarbeiten trägt die Neuverlegung einer Drehstromleitung nicht. Rein bauliche Vorarbeiten wie Schlitze oder Leerrohre können Sie zwar theoretisch übernehmen, aber nur in Abstimmung mit dem ausführenden Betrieb.

Muss die neue Leitung angemeldet werden?

Nicht jede neue Starkstromleitung muss allein wegen ihrer Verlegung beim Netzbetreiber angemeldet werden. Eine Mitteilung ist erforderlich, wenn die Erweiterung oder das zusätzlich angeschlossene Gerät die am Netzanschluss bereitzustellende Leistung erhöht oder störende Rückwirkungen auf das Stromnetz erwarten lässt. Eine allgemeine Kilowattgrenze für die Anmeldung neuer Starkstromleitungen ergibt sich daraus nicht. Für Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge gelten besondere Vorgaben. Sie müssen dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitgeteilt werden. Überschreitet ihre gesamte Bemessungsleistung je elektrischer Anlage 12 Kilovoltampere (kVA), ist zusätzlich seine vorherige Zustimmung erforderlich. Diese Schwelle gilt nicht pauschal für jede neue Leitung. Klären Sie mit Ihrem Elektrofachbetrieb, welche Mitteilung oder Zustimmung für Ihr Vorhaben erforderlich ist und wer die Unterlagen einreicht.

Welchen Querschnitt und welchen Schutz braucht die Leitung?

Den erforderlichen Leiterquerschnitt bestimmt der Elektrofachbetrieb anhand des Betriebsstroms, der Verlegeart und der Leitungslänge. Auch Umgebungstemperatur und gemeinsam verlegte Leitungen können die Auslegung beeinflussen. Die Sicherung beziehungsweise der Leitungsschutzschalter muss zur Belastbarkeit der Leitung passen und sie vor Überlast und Kurzschluss schützen. Ein größerer Querschnitt kann die Materialkosten erhöhen, ob der Montageaufwand aber höher ist, das hängt von der konkreten Ausführung ab. Vor der Inbetriebnahme muss der neue Stromkreis geprüft und das Ergebnis dokumentiert werden. Ob Planung, Prüfung und Messgeräteeinsatz einzeln oder im Gesamtpreis abgerechnet werden, sollten Sie dem Angebot entnehmen.

Für allgemein zugängliche Steckdosen bis einschließlich 32 Ampere ist zusätzlich ein FI-Schutz mit höchstens 30 Milliampere beschrieben. [3] [4]

Was gilt in der Mietwohnung?

Mieter brauchen für eine neue Starkstromleitung die Zustimmung des Vermieters. Einen besonderen Anspruch auf Erlaubnis baulicher Veränderungen gibt es unter anderem für die Elektromobilität, aber keinen allgemeinen Anspruch auf Genehmigung einer beliebigen neuen Starkstromleitung. Für alles andere kommt es auf den Mietvertrag und die konkrete Situation an. Wer die Mietsache ohne Erlaubnis einem Dritten unbefugt überlässt oder einen vertragswidrigen Gebrauch fortsetzt, muss mit den gesetzlichen Folgen rechnen. [5] Holen Sie die Zustimmung deshalb schriftlich ein und klären Sie darin gleich, ob die Leitung beim Auszug bleiben darf.

Gibt es Förderungen oder Steuervorteile?

Eine eigene Förderung für das Verlegen einer Starkstromleitung ist nicht vorgesehen, steuerlich können Sie aber den Handwerkerbonus nutzen. Die Bundesförderung unterstützt dagegen energetische Einzelmaßnahmen an Gebäudehülle und Anlagentechnik im Bestand. [6]

Wie hoch ist die Steuerermäßigung?

Die Steuerermäßigung beträgt 20 Prozent der Aufwendungen, höchstens jedoch 1.200 Euro im Jahr. Begünstigt sind nach § 35a Absatz 3 EStG Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im vorhandenen Haushalt. Für Arbeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme bis zur Fertigstellung des Haushalts gibt es die Ermäßigung nicht. Anrechenbar sind allein die Arbeitskosten. Voraussetzung sind eine Rechnung sowie die Zahlung auf das Konto des Betriebs statt in Bargeld. [7] Bei der Unterputzvariante über 15 Meter mit 390 Euro Arbeitskosten sinkt die Steuer damit um rund 80 Euro, sofern der Höchstbetrag noch nicht ausgeschöpft ist.

Hinweis für 2027
Ab 2027 soll sich die steuerliche Förderung für Handwerkerleistungen ändern. Der bisherige Anteil von 20 Prozent soll auf 15 Prozent sinken. [8]

Welche Posten zählen zu den Arbeitskosten?

Zu den Arbeitskosten zählen auch in Rechnung gestellte Maschinen- und Fahrtkosten, Materialkosten dagegen nicht. [9] Begünstigt sind damit Schlitzfräse, Messgerät und Fahrtkosten, die Leitung selbst aber nicht. Lassen Sie sich Arbeitszeit, Maschinenpauschalen und Material deshalb getrennt ausweisen. Nur so ist der begünstigte Anteil belegbar.

Wie kann ich beim Verlegen Kosten sparen?

  • gleichen Leistungsumfang vergleichen: Vergleichen Sie nur Angebote, in denen Verlegeart, Leitungslänge sowie Material und Prüfung gleich behandelt werden.
  • Leitungsweg vorab festlegen: Legen Sie Verlauf und Endpunkt vor der Angebotsanfrage fest, damit der Betrieb nicht auf Verdacht kalkuliert.
  • Aufputz in Nebenräumen prüfen: Prüfen Sie, ob in Keller, Garage oder Werkstatt eine Aufputzverlegung genügt. Sie spart das Fräsen samt Wiederherstellung der Wand.
  • Vorarbeiten abstimmen: Klären Sie vorab mit dem ausführenden Betrieb, ob und wie Sie bauliche Vorarbeiten wie Schlitze oder Leerrohre selbst übernehmen können.
  • Angebot aufschlüsseln lassen: Lassen Sie Arbeitszeit, Pauschalen, Material, Endanschluss und Wiederherstellung als eigene Zeilen ausweisen, damit Sie Angebote vergleichen und die Arbeitskosten steuerlich belegen können.
  • freie Plätze im Verteiler klären: Fragen Sie vorab nach freien Einbauplätzen im vorhandenen Verteiler, denn diese können eine Erweiterung des Verteilers ersparen.
  • weitere Stromkreise bündeln: Lassen Sie weitere Stromkreise im selben Termin verlegen oder bündeln Sie andere Elektroarbeiten, damit sich Anfahrt und Prüfung auf mehrere Leitungen verteilen.


Fazit

Beim Verlegen einer Starkstromleitung macht die Verlegeart den größten Unterschied. Aufputz bleibt ein überschaubarer Eingriff. Eine Leitung in der Wand zieht dagegen Schlitze, Verschließen und Nacharbeiten am Putz nach sich. Zusätzlich wirken sich Länge des Wegs, Querschnitt, Absicherung, die benötigte Steckvorrichtung und die Auslegung durch eine fachkundige Person aus. Prüfen Sie deshalb vor der Beauftragung, was genau im Angebot enthalten ist.

Starkstrom verlegen Kosten: Häufig gestellte Fragen

Warum gibt es keinen festen Preis je Meter?

Elektrofachbetriebe rechnen je nach Angebot nach Arbeitszeit, nach Einheitspreisen oder pauschal ab. Einen allgemeingültigen Meterpreis gibt es nicht, da der Aufwand von Wandaufbau, Zugänglichkeit und Verlegeart abhängt.

Ist die Prüfung einer neu verlegten Leitung Pflicht?

Ein neu errichteter Stromkreis muss vor der Inbetriebnahme in einer Erstprüfung besichtigt, erprobt und gemessen werden. Lassen Sie sich danach das Prüfprotokoll aushändigen.

Braucht eine CEE-Steckdose einen FI-Schalter?

Für allgemein zugängliche Steckdosen bis einschließlich 32 Ampere ist im betreffenden Anwendungsbereich ein zusätzlicher Schutz mit höchstens 30 Milliampere beschrieben. Ob Ihre Steckdose darunter fällt, hängt von Einbausituation und Nutzung ab. Der ausführende Betrieb legt das Schutzkonzept fest und dokumentiert es.

Quellen

[1] Bundesministerium der Justiz, Handwerksordnung, § 1 und Anlage A, www.gesetze-im-internet.de/hwo. Zugegriffen 9. September 2026.

[2] Bundesministerium der Justiz, Niederspannungsanschlussverordnung, §§ 13 und 19, www.gesetze-im-internet.de/nav/BJNR247710006.html. Zugegriffen 9. September 2026.

[3] DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik, www.dke.de/de/normen-standards. Zugegriffen 9. September 2026.

[4] DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik, www.dke.de/de/arbeitsfelder/energy/din-vde-0100. Zugegriffen 9. September 2026.

[5] Bundesministerium der Justiz, Bürgerliches Gesetzbuch, §§ 541 und 554, www.gesetze-im-internet.de/bgb/BJNR001950896.html. Zugegriffen 9. September 2026.

[6] KfW, www.kfw.de/bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude. Zugegriffen 9. September 2026.

[7] Bundesministerium der Justiz, www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html. Zugegriffen 9. September 2026.

[8] Bundesministerium der Finanzen, Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027, www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/21_Legislaturperiode/2026-08-18-EStReformG-2027/0-Gesetz.html. Zugegriffen 7. Oktober 2026.

[9] Bundesministerium der Finanzen, esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2025/Anhang-27b. Zugegriffen 9. September 2026.

Über unsere*n Autor*in
Simone Blaß
Simone Blaß, gelernte Journalistin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, ist Senior-Online-Redakteurin bei Elektriker.org und berichtet umfassend über alle Themen rund um Elektrik und Elektroinstallation. Dazu gehören auch Sicherheitstechnik, Smart Home und E-Mobilität. Bei der fachlichen Aufbereitung ihrer Inhalte verbindet sie journalistische Expertise mit der praktischen Erfahrung, die sie durch den Umbau zweier Reihenhäuser gewinnen konnte. Simone Blaß kennt also die Herausforderungen, vor die Immobilienbesitzer gestellt werden, aus erster Hand. Für ihre Artikel führt sie unter anderem Interviews mit Experten aus der Elektrobranche, sodass der Leser fundierte Informationen, praxisnahe Orientierung und direkt umsetzbare Tipps erhält.