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KNX planen: Gebäudeautomation mit KNX richtig planen

Verfasst von Max Seitz
Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2026
Lesedauer: 21 Minuten
© U. J. Alexander / istockphoto.com

In Ihrem Zuhause sollen Beleuchtung, Beschattung und Heizung sinnvoll zusammenspielen und sich einfach bedienen lassen. Mithilfe der KNX-Technik, einer intelligenten Steuerung zur Haus- und Gebäudeautomation, lässt sich dies realisieren. Je nachdem welche Abläufe Sie automatisieren und welche Funktionen Sie in den einzelnen Räumen benötigen, wird Schritt für Schritt ein Konzept für Bestandteile, Verkabelung und Verteilerschrank geplant und realisiert. Wenn Sie intelligente KNX planen möchten, sollten Sie als Bauherr die Gebäudeautomation frühzeitig in die Elektroplanung einbeziehen, um alle Komponenten der Smart Home Anwendung aufeinander abzustimmen und sich so eine Nachrüstung zu sparen.

Alles auf einen Blick:

  • Ein KNX-System verbindet Licht, Jalousien, Heizung, Sicherheit und Türkommunikation über eine gemeinsame Busleitung und wird mit der Software ETS projektiert.
  • Die Planung beginnt mit der Festlegung der Gewerke, die an der Smart Home Technologie beteiligt sein sollen und den Funktionen im jeweiligen Raum in einem sogenannten Raumbuch, aus dem sich Komponentenlisten und Verkabelungspläne ableiten lassen.
  • In einem Einfamilienhaus reicht häufig eine gemeinsame KNX-Buslinie aus. Über diese Verbindung tauschen die Geräte Informationen und Steuerbefehle aus.
  • Die Gesamtkosten für eine KNX-Installation im Einfamilienhaus bewegen sich je nach Ausbaustufe, Eigenleistung und Projektumfang in einer breiten Spanne von grob 10.000 bis 25.000 Euro und mehr.
  • Fremdgewerke wie DALI-Lichtsteuerung, Heizungsregelung oder Visualisierungssysteme lassen sich über Gateways und standardisierte Schnittstellen in die KNX-Infrastruktur einbinden.

Was ist KNX?

KNX ist ein international standardisiertes, herstellerübergreifendes Bussystem zur intelligenten Steuerung und Vernetzung der Gebäudetechnik. Über KNX können beispielsweise Beleuchtung, Heizung, Rollläden und Jalousien automatisiert und bedarfsgerecht gesteuert werden. Sensoren und Aktoren kommunizieren dabei über eine Busleitung, per Funk oder über IP-Netzwerke miteinander. Das System lässt sich individuell programmieren und bei Bedarf erweitern.


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Was ist eine ETS?

Die ETS (Engineering Tool Software) ist die einzige herstellerübergreifende Software zur Konfiguration von KNX-Anlagen. In ihr wird das gesamte Projekt angelegt, parametriert und auf die Geräte übertragen. Die ETS ist in verschiedenen Lizenzvarianten erhältlich. Die jeweilige Version, der Funktionsumfang und die aktuellen Preise sollten direkt bei der KNX Association geprüft werden. Nach dem Stand aus dem September 2026 liegen die kostenpflichtigen Versionen bei 200 bis 350 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die aktuelle Version ist die ETS6. [1]

Welche ETS-Lizenz ist für ein Einfamilienhaus ausreichend?

Für ein einzelnes Einfamilienhaus mit bis zu 64 KNX-Teilnehmern genügt häufig die ETS6 Home (350 Euro ohne Umsatzsteuer, ein Projekt, nur private Nutzung). Für mehrere Projekte oder mehr Teilnehmer bietet sich die ETS6 Professional an (1.000 Euro ohne Umsatzsteuer)Die ETS6 Lite (200 Euro ohne Umsatzsteuer) eignet sich für sehr kleine Anlagen mit bis zu fünf Teilnehmern.

Wie wird ein KNX-Projekt in der ETS strukturiert?

  1. Topologie: Sie bildet die physische Netzwerkstruktur mit Bereichen, Linien und Teilnehmern ab. Die Geräte erhalten physikalische Adressen, zum Beispiel 1.1.15.
  2. Gebäude: Hier werden die Geräte den Gebäudeteilen und Räumen zugeordnet.
  3. Gruppenadressen: Sie verknüpfen Sensoren und Aktoren logisch miteinander. Sendet ein Taster beispielsweise auf die Gruppenadresse 1/2/3, reagieren alle dafür freigegebenen Aktoren. Für Gruppenadressen empfiehlt sich eine dreistufige Struktur aus Hauptgruppe, Mittelgruppe und Untergruppe. Die Hauptgruppe steht oft für das Gewerk, etwa 1 für Smart Home Beleuchtung, 2 für Jalousien und 3 für Heizung. Die Mittelgruppe kennzeichnet das Geschoss, die Untergruppe die einzelne Funktion.

Wie plant man ein KNX-System für ein Haus? [Schritt-für-Schritt-Anleitung]

  1. Schritt – Anforderungen definieren: Legen Sie zunächst fest, welche Gewerke automatisiert werden sollen, etwa Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Sicherheitstechnik oder Türkommunikation.
  2. Schritt – Raumbuch erstellen: Dokumentieren Sie für jeden Raum die gewünschten Funktionen, die Anzahl der Schaltkreise, Sensoren und Aktoren sowie geplante Szenen.
  3. Schritt – Komponentenliste ableiten: Aus dem Raumbuch ergibt sich die konkrete Stückliste der KNX-Geräte, von der Spannungsversorgung bis zum einzelnen Tastsensor.
  4. Schritt – Topologie und Verkabelung planen: Bestimmen Sie die Linienstruktur, die Leitungswege für Bus- und Lastleitungen sowie die Position des Verteilerschranks.
  5. Schritt – Verteilerschrank dimensionieren: Kalkulieren Sie die benötigten Teilungseinheiten für Aktoren, Spannungsversorgung, Sicherungsautomaten und Reserveplätze.
  6. Schritt – ETS-Projekt anlegen: Bilden Sie Gebäudestruktur, Topologie und Gruppenadressen in der ETS-Software ab und parametrieren Sie die Geräte.
  7. Schritt – Inbetriebnahme und Dokumentation: Nach dem Aufspielen der Konfiguration testen Sie jede Funktion und dokumentieren den Endzustand vollständig.
TIPP
Eine konsequent eingehaltene Reihenfolge verringert den späteren Installationsaufwand deutlich. Empfehlenswert ist die Planung so früh wie möglich zu beginnen, idealerweise parallel zur Grundrissplanung. Spätere Änderungen an der Leitungsführung verursachen im Rohbau deutlich geringere Kosten als nach dem Verputzen. Was ist ein Raumbuch?
Ein Raumbuch ist ein Planungsdokument, in dem die technischen Anforderungen und gewünschten Funktionen für jeden Raum eines Gebäudes festgehalten werden. Bei der KNX-Planung dokumentiert es beispielsweise die Anzahl und Position von Lichtschaltern, Steckdosen und Sensoren sowie die gewünschten Funktionen für Beleuchtung, Heizung und Beschattung. Es dient als Grundlage für die Elektroplanung und hilft dabei, alle Anforderungen frühzeitig zu berücksichtigen. Im Internet finden Sie Vorlagen für Ihr Raumbuch zum Download. Das kann hilfreich bei der Konzeption sein.


Wie erstellt man ein Raumbuch für die KNX-Planung? 

Ein Raumbuch für die KNX-Planung erstellen Sie am einfachsten als Tabelle, beispielsweise in Excel. Legen Sie für jeden Raum einen eigenen Abschnitt an und erfassen Sie darin alle gewünschten Funktionen sowie die benötigten Schalter, Steckdosen, Sensoren und elektrischen Verbraucher. Halten Sie außerdem fest, welche Funktionen automatisiert werden sollen und wie die einzelnen Geräte zusammenarbeiten.
Ergänzend übertragen Sie die geplanten Positionen der Geräte und Anschlüsse in einen maßstabsgetreuen Gebäudegrundriss. So wird ersichtlich, wo beispielsweise Präsenzmelder, Lichtauslässe und Bedienelemente vorgesehen sind. Das Raumbuch dokumentiert somit die Anforderungen, während der Grundriss die räumliche Anordnung zeigt. Auf dieser Grundlage kann der Elektrofachbetrieb die benötigten KNX-Geräte auswählen und die Leitungsführung sowie die Elektroinstallation detailliert planen.

Beispiel für ein KNX-Raumbuch

RaumLicht und BeschattungSensoren und HeizungSonderfunktionen und Priorität
Wohnzimmer
  • drei Lichtkreise
  • dimmbares Licht
  • zwei Jalousien
  • zwei Taster
  • ein Präsenzmelder
  • Fußbodenheizung
  • Lichtszenen
  • hohe Priorität
Küche
  • zwei Lichtkreise
  • dimmbare Arbeitsfläche
  • ein Rollo
  • ein Taster
  • Fußbodenheizung
  • schaltbare Steckdose
  • hohe Priorität
Schlafzimmer
  • zwei Lichtkreise
  • dimmbares Licht
  • eine Jalousie
  • ein Taster
  • ein Präsenzmelder
  • Fußbodenheizung
  • Fensterkontakt
  • hohe Priorität
Flur im Erdgeschoss
  • ein Lichtkreis
  • keine Beschattung
  • ein Bewegungsmelder
  • Heizkörperventil
  • keine Sonderfunktion
  • mittlere Priorität
Bad
  • zwei Lichtkreise
  • dimmbarer Spiegel
  • ein Rollo
  • ein Taster
  • Fußbodenheizung
  • Lüftersteuerung
  • mittlere Priorität

Wie sollten Funktionen und Gewerke bei der KNX-Planung festgelegt werden?

KNX automatisiert ihr Zuhause und kann als Smart Home Dienst eine Vielzahl von Gewerken in einem Gebäude steuern und miteinander verknüpfen. Die Festlegung dieser Funktionen vor Baubeginn entscheidet darüber, welche Leitungen verlegt, welche Komponenten bestellt und wie viel Platz im Verteilerschrank eingeplant werden muss. Dabei sollte feststehen, welche Bereiche grundsätzlich über KNX automatisiert werden sollen. Ebenso wichtig ist es, die gewünschten Abläufe und Abhängigkeiten frühzeitig zu definieren. So lässt sich bereits in der Planungsphase festlegen, welche Funktionen einzeln bedient, zentral gesteuert oder automatisch miteinander verknüpft werden sollen. Eine möglichst genaue Funktionsplanung erleichtert anschließend die Dimensionierung der KNX-Installation und reduziert den Aufwand für spätere Änderungen oder Erweiterungen.

KNX planen: Übersicht der Gewerke und Funktionen

Gewerktypische FunktionenHinweis
Beleuchtung
  • Schalten
  • Dimmen
  • Lichtszenen
  • tageslichtabhängige Regelung
Anzahl und Art der Lichtkreise frühzeitig festlegen
Beschattung
  • Rollläden
  • Jalousien
  • Markisen
  • Sonnenstandsnachführung
Anzahl und Art der Beschattungselemente berücksichtigen
Heizung und Kühlung
  • Einzelraumregelung
  • Sollwertanpassung
  • Frostschutz
abhängig vom Heizungs- und Raumregelungssystem
Lüftung
  • kontrollierte Wohnraumlüftung
  • CO₂- oder feuchteabhängige Steuerung
benötigte Sensoren und Schnittstellen zur Lüftungsanlage einplanen
Sicherheit
  • Bewegungsmelder
  • Fensterkontakte
  • Anwesenheitssimulation
ersetzt keine zertifizierte Einbruchmeldeanlage
Türkommunikation
  • Videosprechanlage
  • Türöffner
  • Klingelsteuerung
herstellerabhängige Schnittstellen beachten
Energiemanagement
  • PV-Überschusssteuerung
  • Wallbox -Anbindung
  • Verbrauchsmonitoring
Kompatibilität geräte- und herstellerabhängig
Multimedia
  • Multiroom-Audio
  • AV-Steuerung
erfordert IP-Gateway und Fremdsystem

Wie sicher ist eine KNX-Anlage vor unbefugten Zugriffen?

Die Sicherheit vor unbefugtem Zutritt hängt unter anderem davon ab, ob die Anlage ausschließlich intern betrieben oder mit einem Netzwerk beziehungsweise dem Internet verbunden wird. Bei vernetzten Anlagen sollten Zugänge abgesichert und nicht benötigte externe Zugriffsmöglichkeiten vermieden werden. Für zusätzliche Sicherheitsanforderungen stehen mit KNX Secure außerdem Sicherheitsmechanismen für die Kommunikation zur Verfügung. Welche Maßnahmen erforderlich sind, sollte bereits bei der Planung des Systems festgelegt werden. 

Welche KNX-Komponenten müssen bei der Planung berücksichtigt werden?

  • Die Spannungsversorgung mit integrierter Drossel versorgt den KNX-Bus mit typischerweise 29 bis 30 Volt Gleichspannung. Der KNX-Bus ist dabei die gemeinsame Steuerleitung, über die die einzelnen KNX-Geräte miteinander kommunizieren und Steuerbefehle austauschen. Für jedes Liniensegment ist eine eigene Spannungsversorgung erforderlich. EinIP-Interface oder IP-Router verbindet den KNX-Bus mit dem lokalen Netzwerk und ermöglicht unter anderem die Programmierung der Anlage über die ETS-Software. In größeren Anlagen kommen zusätzlich Linienkoppler zum Einsatz. Sie verbinden einzelne KNX-Linien, trennen diese elektrisch und können den Telegrammverkehr gezielt filtern.
  • Sensoren erfassen Zustände und Benutzereingaben, auch Tastsensoren an der Wand ersetzen herkömmliche Schalter. Bewegungs- und Präsenzmelder steuern Licht und Heizung bedarfsgerecht. Binäreingänge binden konventionelle Schaltkontakte wie Fensterkontakte oder Reedkontakte an den Bus an. Für die Beschattungsautomatik hingegen liefern Wetterstationen Wind-, Regen- und Helligkeitsdaten.
  • Aktoren setzen die empfangenen Befehle in Schalthandlungen um. Schaltaktoren schalten Verbraucher ein und aus. Dimmaktoren regulieren die Lichtintensität stufenlos. Jalousieaktoren steuern Rollläden und Jalousien. Heizungsaktoren regeln Thermostatventile für die Einzelraumtemperatur. Bei einer zentralen Aktorik werden die Aktoren als Reiheneinbaugeräte auf der Hutschiene im Verteilerschrank montiert. Dezentrale Aktoren (Unterputzgeräte, Hutschienen-Aktoren in Etagenverteilern) vertragen dagegen auch andere Installationskonzepten.

Wie wird die KNX-Verkabelung geplant?

Für klassische KNX-Installationen wird meist eine verdrillte KNX-TP-Busleitung verwendet. Sie besteht aus mehreren einzelnen Leitern, den sogenannten Adern. Für die Datenübertragung und Spannungsversorgung des KNX-Systems werden in der Regel die rote und die schwarze Ader genutzt. Die Busleitung kann in Linien-, Baum- oder Sternstruktur verlegt werden. Eine geschlossene Ringstruktur ist dagegen nicht vorgesehen, da dadurch unerwünschte Übertragungswege entstehen können. 

Was ist die Topologie?

Die Topologie beschreibt, wie Busleitungen und KNX-Geräte innerhalb der Anlage angeordnet und miteinander verbunden sind. KNX ist dabei hierarchisch in Liniensegmente, Linien und Bereiche gegliedert. In einem Einfamilienhaus genügt häufig eine einzelne Linie. Bei größeren Anlagen, vielen Geräten oder langen Leitungswegen können mehrere Linien und Bereiche sinnvoll sein, die über Linien- oder Bereichskoppler miteinander verbunden werden.

Bei einer zentral aufgebauten KNX-Anlage befinden sich viele Aktoren im Verteilerschrank. Aktoren sind Geräte, die KNX-Steuerbefehle ausführen und beispielsweise Leuchten schalten oder dimmen, Rollläden bewegen oder die Heizung regeln. Die Leitungen zu diesen Verbrauchern werden direkt zum Verteilerschrank geführt. Bei einem dezentralen Aufbau sitzen die Aktoren dagegen näher am jeweiligen Einsatzort, zum Beispiel in einer Unterverteilung. Dadurch können sich kürzere und anders aufgebaute Leitungswege ergeben. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Gebäude und vom geplanten Funktionsumfang ab und wird vom Elektriker  festgelegt.

GUT ZU WISSEN
Eine gemeinsame Führung von KNX-Busleitungen mit Netzspannungsleitungen ist nur zulässig, wenn die Anforderungen an Isolierung, Trennung und Leitungsführung nach den geltenden VDE-Bestimmungen und den Herstellerangaben erfüllt sind. Die konkrete Ausführung muss eine Elektrofachkraft festlegen. Auch bei offenen Fragen zur KNX-Planung oder zur fachgerechten Elektroinstallation sollten Sie sich an einen qualifizierten Elektrofachbetrieb wenden.

Was ist ein Verteilerschrank?

Der Verteilerschrank ist die Schalt- und Verteilereinheit Ihrer KNX-Gebäudeautomation und wird anhand der geplanten Geräte und Funktionen ausgelegt. Hier befinden sich typischerweise die KNX-Spannungsversorgung, das IP-Interface beziehungsweise der IP-Router, zentrale Schalt-, Dimm-, Jalousie- und Heizungsaktoren sowie die Schutz- und Schaltgeräte der Elektroinstallation. Bei einer zentralen Aktorik fällt der Verteiler in der Regel größer aus als bei einer vergleichbaren konventionellen Elektroinstallation. Bei dezentralen KNX-Konzepten können sich einzelne Aktoren dagegen in Unterverteilern oder in Geräten vor Ort befinden. 

SCHON GEWUSST?
Bei einer dezentralen KNX-Installation werden die Aktoren nicht zentral im Verteilerschrank, sondern beispielsweise in Unterverteilungen oder direkt in der Nähe der Verbraucher installiert. Das kann Leitungswege verkürzen und den Platzbedarf im zentralen Verteilerschrank reduzieren. Besonders sinnvoll ist diese Lösung bei größeren Gebäuden, weit auseinanderliegenden Räumen oder der Nachrüstung bestehender Anlagen.

Wie muss der Verteilerschrank für eine KNX-Gebäudeautomation dimensioniert und aufgebaut werden?

Die nutzbare Einbaubreite eines Verteilerschranks wird häufig in Teilungseinheiten (TE) bemessen, wobei eine Teilungseinheit einem Rastermaß von 18 Millimetern Breite entspricht. Die konkrete Schrankgröße hängt unter anderem von Wohnfläche, Raumzahl, Stromkreiszahl, zentraler oder dezentraler Aktorik, PV-Anlage, Wärmepumpe, Wallbox, Netzwerk- und Medientechnik sowie der gewünschten Reserve ab. Nach DIN 18015 sollten Sie zusätzlich mindestens 20 Prozent freie Kapazität für spätere Erweiterungen einplanen. Trennen Sie im Schrank den 230-Volt-Bereich (Sicherungsautomaten, FI-Schutzschalter) sauber vom KNX-Bereich (Aktoren, Spannungsversorgung, IP-Interface). Die Lastleitungen zu den Verbrauchern werden über Reihenklemmen an die jeweiligen Aktor-Kanäle angeschlossen, was ein späteres Umklemmen ohne Neuverkabelung ermöglicht. Platzieren Sie den Verteilerschrank in einem gut zugänglichen Technikraum und planen Sie ausreichend Platz für die Kabelzuführung von oben und unten ein. Lassen Sie die Schrankgröße von einer Elektrofachkraft auf Basis der konkreten Komponentenliste und Stromkreiszahl kalkulieren.



Welche Tools eignen sich für die KNX-Planung?

  • Tabellenkalkulationen (Excel oder Google Sheets) eignen sich hervorragend für das Raumbuch, die Komponentenliste und die Kabelmengenermittlung.
  • CAD- und Grundrisstools helfen beim Eintragen der Schalterpositionen, Sensorstandorte und Leitungswege in den Grundriss.
  • Stromlaufplantools bilden den Verteilerschrankaufbau ab und erzeugen normgerechte Schaltpläne.
  • Online-Konfiguratoren einzelner Hersteller oder Systemintegratoren berechnen überschlägige Kosten und Stücklisten auf Basis einer Raumauswahl.
  • ETS-Apps erweitern den Funktionsumfang der ETS um spezialisierte Werkzeuge für Dokumentation, Diagnose und Inbetriebnahme.
  • KNX Virtuell ist ein kostenloses Softwaretool zur Simulation von KNX-Installationen. Es ermöglicht Anwendern, Smart Home- oder Gebäudeautomationssysteme ohne physische Hardware zu entwerfen, zu konfigurieren und zu testen.

Wann sollte KNX bei Neubau oder Sanierung in die Elektroplanung einbezogen werden?

Im Neubau sollte die Entscheidung für KNX spätestens in der Entwurfsplanung fallen, also bevor die Elektroplanung abgeschlossen wird. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich Leitungswege, Leerrohre und die Verteilerschrankposition noch ohne Mehraufwand in den Bau integrieren. Idealerweise haben Sie das Raumbuch fertiggestellt, bevor die Rohbauarbeiten beginnen. 

Bei einer Sanierung oder Kernsanierung gelten ähnliche Grundsätze, allerdings ist der Installationsaufwand höher. Sofern Wände ohnehin geöffnet werden, können die nötigen Bus- und Lastleitungen wirtschaftlich verlegt werden. Bleiben die Wände geschlossen, bietet KNX RF (Funktechnik) eine Ergänzung, die einzelne Sensoren ohne neue Leitungen einbindet. Ob die Gesamtkosten einer Funklösung tatsächlich niedriger ausfallen, hängt von Funkabdeckung, Gerätezahl, Batteriekonzept, erforderlichen Kopplern und gewünschtem Funktionsumfang ab. 

Wie werden Fremdgewerke und Subsysteme wie DALI, HLK und Visualisierungen in die KNX-Planung integriert?

KNX ermöglicht die gewerkeübergreifende Gebäudeautomation und bindet andere Subsysteme über geeignete Gateways und Schnittstellen ein. Besonders häufig betrifft dies die direkte oder indirekte Beleuchtung, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie Visualisierungslösungen. Bereits bei der KNX-Planung müssen die benötigten Schnittstellen, Funktionen und technischen Voraussetzungen der einzelnen Systeme berücksichtigt werden. KNX ist zwar meist das Leitsystem, muss jedoch nicht zwangsläufig als übergeordnetes Steuerungssystem fungieren. Bei der Integration von HLK-Anlagen kann beispielsweise die eigenständige Anlagenregelung bestehen bleiben, während KNX lediglich Sollwerte und Statusinformationen austauscht.

KNX planen: So werden die Subsysteme in die KNX integriert

Subsystem/FremdgewerkIntegration in KNXWas ist bei der Planung zu beachten?
DALI (Beleuchtung)Ein KNX/DALI-Gateway verbindet die KNX-Gebäudeautomation mit der digitalen Lichtsteuerung, besipielsweise in Form eines WLAN-Lichschalters . So lassen sich Leuchten schalten, dimmen und in Lichtszenen einbinden.Die DALI-Leitungsführung, die Anzahl der Betriebsgeräte und die Kapazität des Gateways müssen berücksichtigt werden.
HLK (Heizung, Lüftung, Klima)Die Anbindung erfolgt über KNX-fähige Geräte, herstellerspezifische Schnittstellen oder geeignete Gateways. So können Temperaturen, Betriebsarten und Statusmeldungen ausgetauscht werden.Die Kompatibilität der Anlagen, benötigte Datenpunkte und Regelungszuständigkeiten sollten frühzeitig abgestimmt werden.
Visualisierung und BedienungEin Visualisierungsserver verbindet sich über KNX/IP mit dem System und stellt Funktionen auf Touchpanels, Tablets oder Smartphones dar.Die benötigten Bedienfunktionen, Netzwerkverbindungen, Zugriffsrechte und gegebenenfalls Fernzugriffsmöglichkeiten müssen festgelegt werden.

Kann ich meine KNX-Anlage auch von unterwegs aus steuern?

Eine KNX-Anlage lässt sich mit einer entsprechenden Visualisierung und einem sicheren Fernzugriff auch von unterwegs per Smartphone oder Tablet bedienen. So können Sie die Beleuchtung steuern, die Heizung regulieren oder Rollläden öffnen und schließen. Voraussetzung sind eine geeignete KNX/IP-Anbindung, eine Internetverbindung und eine sichere Zugriffslösung, beispielsweise über VPN oder einen geschützten Fernzugriffsdienst. 

Mit welchen Kosten ist bei einer KNX-Planung im Einfamilienhaus zu rechnen?

Die Kosten für eine KNX-Planung im Einfamilienhaus liegen je nach Leistungsumfang bei etwa 200 bis 2.000 Euro. Für die gesamte KNX-Anlage einschließlich Installation und Inbetriebnahme liegen die Kosten häufig zwischen 800 und 1.800 Euro pro Raum. Die tatsächlichen Ausgaben hängen von der Wohnfläche, der Anzahl der Räume, den gewünschten Funktionen und möglichen Eigenleistungen ab. Je nach individuellen Gegebenheiten liegt die fertige KNX-Anlage in einem neugebauten Einfamilienhaus zwischen 10.000 und 25.000 Euro. 

KNX-planen: Kostenbeispiel für eine KNX-Anlage

Ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche wird neu gebaut. Die KNX-Anlage soll Beleuchtung, elektrische Rollläden und die Einzelraumregelung der Heizung steuern.

KostenpositionBeispielkosten
KNX-Planung und Systemkonzeption1.500 €
KNX-Komponenten (Aktoren, Sensoren, Taster, Spannungsversorgung)7.000 €
KNX-spezifische Verkabelung und Montage einschließlich anteiliger Verteilerarbeiten5.000 €
ETS-Programmierung und Inbetriebnahme2.000 €
Gesamtkosten15.500 €


Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

  • Planung: Festlegung der Funktionen, Auswahl der Komponenten und Erstellung der Installationsunterlagen
  • KNX-Komponenten: Kosten für Aktoren, Sensoren, Taster und weitere Systemgeräte
  • Funktionsumfang: zusätzliche Ausgaben für Beleuchtungssteuerung, Beschattung, Heizungsregelung und Visualisierung
  • Installation und Programmierung: Aufwand für Verkabelung, Schaltschrank, Parametrierung und Inbetriebnahme

Kann man KNX selbst planen oder sollte man einen Fachbetrieb beauftragen?

Wenn Sie technisch versiert sind, spricht grundsätzlich nichts dagegen, die Planung und einen Teil der Umsetzung der ETS-Programmierung selbst zu übernehmen. Die Erstellung des Raumbuchs, die Komponentenauswahl und die Grundkonfiguration in der ETS sind mithilfe entsprechender Kurse oder Selbstlernmaterialien erlernbar. Dennoch ist das Erlernen des richtigen Know-How in Teilen anspruchsvoll.

Anders sieht es bei der elektrischen Anlage aus, denn diese muss gemäß den geltenden elektrotechnischen Vorschriften durch einen zugelassenen Elektrofachbetrieb ausgeführt werden. Maßgeblich hierfür sind DIN-VDE-Bestimmungen, die Niederspannungsanschlussverordnung [2] und die Technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers [3]. Erforderliche Meldungen oder Prüfungen gegenüber dem Netzbetreiber richten sich nach der konkreten Anlage. Für komplexere Anforderungen wie Fremdgewerke-Integration, umfangreiche Logikfunktionen oder professionelle Visualisierungen empfiehlt sich ein zertifizierter Fachmann. 

GUT ZU WISSEN
Holen Sie mindestens drei Angebote ein und lassen Sie sich die Kosten nach Positionen aufschlüsseln: Geräte, Verkabelung, Schaltschrank, Programmierung und Inbetriebnahme. So erkennen Sie, wo Spielraum besteht und welche Leistungen Sie gegebenenfalls selbst übernehmen können.

Wie gut lässt sich eine KNX-Anlage für spätere Erweiterungen vorbereiten?

Wenn die Busleitung bereits verlegt ist, lassen sich neue Geräte und Funktionen auch Jahre nach der Erstinstallation ergänzen. Entscheidend ist, dass bereits bei der Planung ausreichend Reserven berücksichtigt werden.

Welche Maßnahmen sollten bei der Planung bedacht werden um die Anlage zukunftsfähig zu gestalten? 

  • Verlegen Sie Leerrohre zu allen Positionen, an denen künftig Sensoren, Taster oder Melder denkbar sind, auch wenn diese Funktionen zunächst nicht realisiert werden.
  • Planen Sie im Verteilerschrank ausreichend freie Teilungseinheiten für zusätzliche Aktoren ein.
  • Wählen Sie Aktoren mit freien Kanälen, die vorläufig ungenutzt bleiben, aber bei Bedarf sofort belegt werden können.
  • Verwenden Sie eine strukturierte Gruppenadressenvergabe mit Reserveadressen je Gewerk und Geschoss.
  • Halten Sie die gesamte Installation in einem Dokumentationspaket fest, damit ein späterer Integrator oder Elektriker das bestehende System nachvollziehen kann.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen KNX-Planung und Dokumentation?

  • Raumbuch: Es dokumentiert die vorgesehenen Gewerke, Funktionen und Prioritäten für die einzelnen Räume.
  • Komponentenliste: Sie führt die verwendeten Geräte mit Bezeichnung, Artikelnummer und Stückzahl auf.
  • Elektroinstallationsplan: Er zeigt die Positionen von Schaltern, Steckdosen, Sensoren und weiteren Bestandteilen der Elektroinstallation.
  • Verteilerschrankplan: Der Verteilerschrankplan bildet den Aufbau des Verteilerschranks einschließlich der Belegung von Hutschienen und Klemmen ab.
  • ETS-Projektdatei: Die Datei enthält unter anderem die Topologie, Gebäudestruktur, Gruppenadressen und Parameter der KNX-Geräte.
  • Funktionsprotokoll: Darin wird bei der Inbetriebnahme festgehalten, welche Schaltkreise und Funktionen geprüft wurden.
  • Kurzanleitung: Sie fasst die wichtigsten Bedienschritte zusammen und dient als praktische Orientierung im Alltag.
TIPP
Bewahren Sie die Dokumentation zusammen mit einer Sicherung der aktuellen ETS-Projektdatei auf. Führen Sie außerdem ein Änderungsprotokoll, das jede Anpassung an der ETS-Konfiguration mit Datum, Änderungsgrund und betroffenen Gruppenadressen festhält. Bei späteren Erweiterungen sparen Sie damit erhebliche Einarbeitungszeit.

Diese 5 Dinge sollten Sie beachten

  1. Denken Sie auch an die Bedienung bei einem technischen Ausfall. Wichtige Funktionen wie Beleuchtung oder Beschattung sollten Sie so planen, dass ein Defekt einzelner Komponenten nicht unnötig große Teile der Gebäudeautomation beeinträchtigt.
  2. Sichern Sie sich den Zugriff auf die KNX-Projektdaten. Lassen Sie sich nach der Installation die vollständige und aktuelle ETS-Projektdatei übergeben. So können spätere Anpassungen, Erweiterungen oder Reparaturen auch von einem anderen KNX-Fachbetrieb durchgeführt werden.
  3. Achten Sie bei der Auswahl von Tastern und Sensoren nicht nur auf die Funktionen, sondern auch auf eine einheitliche und intuitive Bedienung. Besonders häufig genutzte Funktionen sollten ohne komplizierte Menüführung erreichbar sein.
  4. Berücksichtigen Sie bei vernetzten Funktionen auch den Schutz vor unbefugten Zugriffen. Das gilt insbesondere dann, wenn die KNX-Anlage über das Internet oder eine App aus der Ferne erreichbar sein soll.
  5. Lassen Sie sich nach der Inbetriebnahme die wichtigsten Funktionen und Bedienmöglichkeiten erklären, damit Sie Szenen, Automatisierungen und zentrale Steuerungen im Alltag sicher nutzen können.


Fazit

Eine durchdachte KNX-Planung bildet die Grundlage für eine leistungsfähige und erweiterbare Gebäudeautomation. Damit eine KNX-Anlage dauerhaft zuverlässig funktioniert, kommt es auf eine sorgfältige Planung an. Entscheidend sind dabei ein vollständiges Raumbuch als Planungsgrundlage, die passende Auswahl der Komponenten, eine korrekt dimensionierte Bustopologie und ein auf das Projekt abgestimmter Verteilerschrank.Besonders die Zusammenarbeit zwischen Bauherr und einem Fachbetrieb für Gebäudeautomation ab der Entwurfsphase verhindert Schnittstellenprobleme. Wer frühzeitig Reserven einplant und die gesamte Installation sauber dokumentiert, profitiert langfristig von einem System, das sich an veränderte Anforderungen anpassen lässt.

KNX planen: Häufig gestellte Fragen

Was passiert mit KNX bei einem Stromausfall?

Bei einem Stromausfall stehen auch die KNX-Geräte zunächst nicht zur Verfügung, sofern sie nicht über eine separate Notstromversorgung abgesichert sind. Nach der Wiederkehr der Netzspannung nehmen die Geräte ihren Betrieb wieder auf. Wie sich Beleuchtung, Beschattung oder andere Funktionen anschließend verhalten, hängt von der Konfiguration der jeweiligen Komponenten ab. Bereits bei der Planung kann deshalb festgelegt werden, welche Zustände nach einem Spannungsausfall sinnvoll sind.

Funktioniert KNX auch ohne Internetverbindung?

Die grundlegende Steuerung einer klassischen Smart Home KNX-Anlage ist nicht auf eine Internetverbindung angewiesen. Taster, Sensoren und Aktoren kommunizieren direkt über das KNX-System miteinander. Eine Internetverbindung wird vor allem für bestimmte Fernzugriffe, Cloud-Dienste oder externe Anwendungen benötigt. Fällt das Internet aus, können die grundlegenden Funktionen daher weiterhin verfügbar sein.

Was passiert, wenn ein KNX-Gerät nach vielen Jahren nicht mehr erhältlich ist?

Ein wesentlicher Vorteil von KNX ist die herstellerübergreifende Ausrichtung des Systems. Fällt ein älteres Gerät aus, muss deshalb nicht zwangsläufig die gesamte Anlage ersetzt werden. Häufig kann ein geeignetes KNX-Produkt eines anderen Herstellers dessen Aufgabe übernehmen. Allerdings können sich Funktionsumfang und Parametrierung unterscheiden, sodass das Ersatzgerät neu in das bestehende Projekt eingebunden werden muss.

Kann eine KNX-Anlage beim Verkauf des Hauses übernommen werden? 

Eine fest installierte KNX-Anlage kann grundsätzlich mit dem Gebäude weitergenutzt werden. Für neue Eigentümer ist eine vollständige Dokumentation besonders wichtig, damit Funktionen nachvollzogen und später angepasst werden können. Neben Bedieninformationen sollte deshalb auch die zugehörige Projektdatei verfügbar sein. Fehlen wichtige Planungsdaten, kann die spätere Änderung oder Fehlersuche deutlich aufwendiger werden.

Wie lange dauert die Planung und Installation eines KNX-Systems in einem Einfamilienhaus?

Die Dauer hängt stark vom Projektumfang ab, als grobe Erfahrungswerte gelten für ein Einfamilienhaus mit Basisausstattung jedoch einige Wochen für die Planungsphase, mehrere Arbeitstage für die Installation der Leitungen und ein bis zwei Tage für Programmierung und Inbetriebnahme. Bei umfangreicher Ausstattung mit DALI, Visualisierung, PV-Anbindung oder mehreren Verteilern verlängern sich die Zeiträume entsprechend. 

Quellen

[1] „KNX: Smart Home and Building Solutions“. Knx.org, www.knx.org/. Zugegriffen 9. Oktober 2026.

[2] Gesetze-im-internet.de, www.gesetze-im-internet.de/nav/__13.html. Zugegriffen 14. Oktober 2026.

[3] Gesetze-im-internet.de, www.gesetze-im-internet.de/nav/__20.html. Zugegriffen 14. Oktober 2026.

Über unsere*n Autor*in
Max Seitz verstärkt die Redaktion als Werkstudent im Ratgeber- und Videobereich. Nach seinem Praktikum wechselte er in seine aktuelle Position, in der er seine journalistische Ausbildung an der Hochschule Ansbach nutzt, um komplexe Themen rund um Heimwerken und Garten fachkundig aufzubereiten. Die Basis für seine Expertise bildet handwerkliche Praxis, denn neben umfassenden Sanierungsprojekten im privaten Umfeld sammelte er zwei Jahre lang als Hausmeister fundierte Erfahrung in der Instandhaltung und Technik. Dieses praktische Know-how kombiniert er gezielt mit seinem journalistischen Anspruch, um komplexe Abläufe in klare, direkt umsetzbare Lösungen für die Leser zu übersetzen.