Qualität verpflichtet – eine Initiative von Elektriker.org
 

Bewegungsmelder behalten den Durchblick bei Tag und Nacht

Bewegungsmelder ermöglichen die selbständige Schaltung zahlreicher Geräte. Vor einer Installation sollten Sie sich über die Nutzung und die Position genau im Klaren sein. Das Fachportal Elektriker.org informiert Sie über die Funktionsweise, die verschiedenen Gerätekombinationen, die Montage sowie die Angebotsmöglichkeiten im Handel.

Bewegungsmelder

Bewegungsmelder schalten zur rechten Zeit © BIRD-Perspektive

Bewegungsmelder spielen seit einigen Jahren in unserem Alltag eine unentbehrliche Rolle. Kaum wegzudenken ist diese Technologie, die uns die Betätigung des Lichtschalters abnimmt, wenn man keine Hand frei hat – den Alarm aktiviert, wenn man seelenruhig im Bett liegt und schläft. Grundsätzlich funktioniert ein Bewegungsmelder über einen Sensor, der Bewegung wahrnehmen kann und diese in eine Schaltreaktion umsetzt. Hierzu können folgende Technologien genutzt werden:

  • elektromagnetische Wellen, in Form eines Doppelradars
  • Ultraschall
  • Infrarotstrahlung

Am häufigsten kommen Infrarot-Bewegungsmelder, sogenannte PIR-Sensoren (engl. passive infrared) zum Einsatz, deren Reaktionsvermögen sich besonders bei Winkelveränderungen bewährt hat. Die Technologie des Doppelradars hingegen ist bei Abstandsveränderungen besonders leistungsstark. Es können auch verschiedene Sensor-Arten in einem Gerät zum Einsatz kommen.

Funktionsweise der Bewegungsmelder

Für eine optimale Nutzung einer Bewegungsmelder-Einheit ist ein sorgfältig ausgeführter Meldeweg relevant. Der Aufbau der Bewegungsmelder-Schaltung sollte daher die spätere Nutzsituation genau im Blick haben, da sonst nervenaufreibende Fehlfunktionen entstehen können. Im Schaltplan ist das Zusammenwirken von Sensorreaktion, Funktionseinheit – also zu schaltendem elektrischen Gerät – und abschaltender Zeitschaltuhr im Hinblick auf die alltäglichen Bedingungen zu berücksichtigen. Hierbei sollte die Position der Meldeeinheit vorausschauend gewählt werden. Vor allem sind Hindernisse, die das Sichtfeld des Sensors einschränken zu vermeiden. Für Bewegungsmelder außen, zur Gebäudeabsicherung, gilt es daher die Sichtbehinderung durch wachsende Vegetation mitzuberücksichtigen, da sonst die Funktion merklich gemindert sein kann. Störend wirken sich auch spiegelnde Flächen auf Infrarot Bewegungsmelder aus, die eine einwandfreie Funktion der Sensoren dann nicht mehr gewährleisten können.

Der Bewegungsmelder als Wärmemelder

Bewegungsmelder mit PIR-Sensoren funktionieren über das wärme-sensible Reaktionsvermögen bestimmter Kristalle. Die Sensoreinheit gibt ein permanentes Strahlenmuster ab, dessen Reichweite zwischen 8 und 16 Metern differenzieren kann. Tritt ein Mensch, ein Tier oder ein Fahrzeug mit einer wärmeleitenden Oberfläche in den Erfassungsbereich, so schlägt der Sensor an und schaltet das angeschlossene Gerät. Somit ist der Infrarot-Bewegungsmelder präziser als temporärer Wärmemelder zu bezeichnen. Die Sensibilität kann man bei einem Bewegungsmelder meist einstellen. So vermeidet man ein zu häufiges Auslösen bei leichteren Temperaturveränderungen im Sensorbereich. Gerade bei einem Nachtlicht-Bewegungsmelder im Außenbereich ist dies zu empfehlen, will man vermeiden, dass der Melder durch die Bewegung der Äste das Licht einschaltet.

Einsatzmöglichkeiten für Bewegungsmelder

Die Bewegungssensortechnologie kommt in verschiedenen Funktionskombinationen zum Einsatz. Die Lampe mit Bewegungsmelder stellt hier wohl die häufigste Anwendungsmöglichkeit dar. Zur Überwachung von Gebäuden und Plätzen kann die Sensor gesteuerte Technologie auch mit einem Alarmsystemen verbunden werden. Anstatt das Licht einzuschalten, gibt sie eine Sicherheitswarnung aus. Eine weitere Einsatzmöglichkeit zur Kontrolle besteht in der Kombination einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder. Hierbei wird die Meldeeinheit mit der Funktion des Aufzeichnungsgerätes gekoppelt, so dass auch bei Abwesenheit der zu überwachende Raum im Blick ist.

Kosten, Angebote und Installateure für Bewegungsmelder

Bei der Montage unterscheiden sich grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. So können Bewegungsmelder auf Unterputz und auf Aufputz installiert werden. Im Innenbereich empfiehlt sich die diskretere Verlegung unter den Putz – für den Außenbereich ist die Anbringung auf dem Putz günstiger, da so ein größerer Erfassungswinkel erreicht werden kann. Die Kosten für die Geräte können je nach Qualität stark differieren. Einen STEINEL-Bewegungsmelder, wie beispielsweise den IR-Sensorschalter UP mit einem Erfassungswinkel von 180 Grad erhält man etwa 60 Euro. Der zeitlose EASYLUX-Bewegungsmelder 200 Grad MD-W200i ist ab 90 Euro erhältlich. ZÜBLIN-Bewegungsmelder beginnen preislich bei ca. 40 Euro und können in Kombination mit anderen Geräten auch Preise von bis zu 200 Euro erreichen. Gerade LED-Bewegungsmelder sind von dieser Marke wegen der hohen Energieeffizienz zu empfehlen. BUSCH-JÄGER Bewegungsmelder zeichnen sich vor allem durch ihr modernes Design aus. Die Kosten für die Unterputz-Sensoreinheit Alpha nea liegen hier bei ca. 79 Euro – für die Aufputz-Einheit 6849AGM-204 bei ca. 155 Euro. Ein einfacher Bewegungsmelder mit Steckdosen-Anschluß für den Innenbereich ist hingegen schon für ca. 13 Euro erhältlich.

Fazit

Bewegungsmelder sind hilfreiche Geräte. Zum Einen, wenn Ihnen eine Hand zum Einschalten des Lichtes fehlt. Zum Anderen dienen sie als Schutz vor Einbrechern, da sie jede Bewegung innerhalb des vom Sensor erfassten Bereich melden. Die Installation und Ausrichtung sind zwar mit ausreichend Wissen durchführbar, die Hilfe von einem Profi ist jedoch qualitativer und genauer.
Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben oder den Einbau des Bewegungsmelders, sowie dessen spätere Ausrichtung und Programmierung von einem Experten ausführen lassen – dann finden Sie hier auf Elektriker.org einen Fachmann in Ihrer direkten Umgebung, der Sie über alle Möglichkeiten kompetent und freundlich informiert. Lassen Sie sich noch heute unverbindlich ein Angebot erstellen!

Bewegungsmelder ermöglichen die selbständige Schaltung zahlreicher Geräte. Vor einer Installation sollten Sie sich über die Nutzung und die Position genau im Klaren sein. Das Fachportal Elektriker.org informiert Sie über die Funktionsweise, die verschiedenen Gerätekombinationen, die Montage sowie die Angebotsmöglichkeiten im Handel.

Bewegungsmelder

Bewegungsmelder schalten zur rechten Zeit © BIRD-Perspektive

Bewegungsmelder spielen seit einigen Jahren in unserem Alltag eine unentbehrliche Rolle. Kaum wegzudenken ist diese Technologie, die uns die Betätigung des Lichtschalters abnimmt, wenn man keine Hand frei hat – den Alarm aktiviert, wenn man seelenruhig im Bett liegt und schläft. Grundsätzlich funktioniert ein Bewegungsmelder über einen Sensor, der Bewegung wahrnehmen kann und diese in eine Schaltreaktion umsetzt. Hierzu können folgende Technologien genutzt werden:

  • elektromagnetische Wellen, in Form eines Doppelradars
  • Ultraschall
  • Infrarotstrahlung

Am häufigsten kommen Infrarot-Bewegungsmelder, sogenannte PIR-Sensoren (engl. passive infrared) zum Einsatz, deren Reaktionsvermögen sich besonders bei Winkelveränderungen bewährt hat. Die Technologie des Doppelradars hingegen ist bei Abstandsveränderungen besonders leistungsstark. Es können auch verschiedene Sensor-Arten in einem Gerät zum Einsatz kommen.

Funktionsweise der Bewegungsmelder

Für eine optimale Nutzung einer Bewegungsmelder-Einheit ist ein sorgfältig ausgeführter Meldeweg relevant. Der Aufbau der Bewegungsmelder-Schaltung sollte daher die spätere Nutzsituation genau im Blick haben, da sonst nervenaufreibende Fehlfunktionen entstehen können. Im Schaltplan ist das Zusammenwirken von Sensorreaktion, Funktionseinheit – also zu schaltendem elektrischen Gerät – und abschaltender Zeitschaltuhr im Hinblick auf die alltäglichen Bedingungen zu berücksichtigen. Hierbei sollte die Position der Meldeeinheit vorausschauend gewählt werden. Vor allem sind Hindernisse, die das Sichtfeld des Sensors einschränken zu vermeiden. Für Bewegungsmelder außen, zur Gebäudeabsicherung, gilt es daher die Sichtbehinderung durch wachsende Vegetation mitzuberücksichtigen, da sonst die Funktion merklich gemindert sein kann. Störend wirken sich auch spiegelnde Flächen auf Infrarot Bewegungsmelder aus, die eine einwandfreie Funktion der Sensoren dann nicht mehr gewährleisten können.

Der Bewegungsmelder als Wärmemelder

Bewegungsmelder mit PIR-Sensoren funktionieren über das wärme-sensible Reaktionsvermögen bestimmter Kristalle. Die Sensoreinheit gibt ein permanentes Strahlenmuster ab, dessen Reichweite zwischen 8 und 16 Metern differenzieren kann. Tritt ein Mensch, ein Tier oder ein Fahrzeug mit einer wärmeleitenden Oberfläche in den Erfassungsbereich, so schlägt der Sensor an und schaltet das angeschlossene Gerät. Somit ist der Infrarot-Bewegungsmelder präziser als temporärer Wärmemelder zu bezeichnen. Die Sensibilität kann man bei einem Bewegungsmelder meist einstellen. So vermeidet man ein zu häufiges Auslösen bei leichteren Temperaturveränderungen im Sensorbereich. Gerade bei einem Nachtlicht-Bewegungsmelder im Außenbereich ist dies zu empfehlen, will man vermeiden, dass der Melder durch die Bewegung der Äste das Licht einschaltet.

Einsatzmöglichkeiten für Bewegungsmelder

Die Bewegungssensortechnologie kommt in verschiedenen Funktionskombinationen zum Einsatz. Die Lampe mit Bewegungsmelder stellt hier wohl die häufigste Anwendungsmöglichkeit dar. Zur Überwachung von Gebäuden und Plätzen kann die Sensor gesteuerte Technologie auch mit einem Alarmsystemen verbunden werden. Anstatt das Licht einzuschalten, gibt sie eine Sicherheitswarnung aus. Eine weitere Einsatzmöglichkeit zur Kontrolle besteht in der Kombination einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder. Hierbei wird die Meldeeinheit mit der Funktion des Aufzeichnungsgerätes gekoppelt, so dass auch bei Abwesenheit der zu überwachende Raum im Blick ist.

Kosten, Angebote und Installateure für Bewegungsmelder

Bei der Montage unterscheiden sich grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. So können Bewegungsmelder auf Unterputz und auf Aufputz installiert werden. Im Innenbereich empfiehlt sich die diskretere Verlegung unter den Putz – für den Außenbereich ist die Anbringung auf dem Putz günstiger, da so ein größerer Erfassungswinkel erreicht werden kann. Die Kosten für die Geräte können je nach Qualität stark differieren. Einen STEINEL-Bewegungsmelder, wie beispielsweise den IR-Sensorschalter UP mit einem Erfassungswinkel von 180 Grad erhält man etwa 60 Euro. Der zeitlose EASYLUX-Bewegungsmelder 200 Grad MD-W200i ist ab 90 Euro erhältlich. ZÜBLIN-Bewegungsmelder beginnen preislich bei ca. 40 Euro und können in Kombination mit anderen Geräten auch Preise von bis zu 200 Euro erreichen. Gerade LED-Bewegungsmelder sind von dieser Marke wegen der hohen Energieeffizienz zu empfehlen. BUSCH-JÄGER Bewegungsmelder zeichnen sich vor allem durch ihr modernes Design aus. Die Kosten für die Unterputz-Sensoreinheit Alpha nea liegen hier bei ca. 79 Euro – für die Aufputz-Einheit 6849AGM-204 bei ca. 155 Euro. Ein einfacher Bewegungsmelder mit Steckdosen-Anschluß für den Innenbereich ist hingegen schon für ca. 13 Euro erhältlich.

Fazit

Bewegungsmelder sind hilfreiche Geräte. Zum Einen, wenn Ihnen eine Hand zum Einschalten des Lichtes fehlt. Zum Anderen dienen sie als Schutz vor Einbrechern, da sie jede Bewegung innerhalb des vom Sensor erfassten Bereich melden. Die Installation und Ausrichtung sind zwar mit ausreichend Wissen durchführbar, die Hilfe von einem Profi ist jedoch qualitativer und genauer.
Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben oder den Einbau des Bewegungsmelders, sowie dessen spätere Ausrichtung und Programmierung von einem Experten ausführen lassen – dann finden Sie hier auf Elektriker.org einen Fachmann in Ihrer direkten Umgebung, der Sie über alle Möglichkeiten kompetent und freundlich informiert. Lassen Sie sich noch heute unverbindlich ein Angebot erstellen!